KTC Q27 Pro: 320 Hertz bei 2K für nur 170 Euro
Veröffentlicht am: 07.08.2026 um 21:31 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Budget-Klasse bei Gaming-Displays erlebt einen Technologiesprung: Gleich mehrere Hersteller bringen 2K-Monitore mit extrem hohen Bildwiederholraten auf den Markt – zu Preisen, die bisher undenkbar schienen.
Lenovo hat am heutigen Freitag mit dem Legion 27Q-2c einen 27-Zoll-Curved-Monitor vorgestellt, der QHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel) mit einer Bildwiederholrate von 240 Hertz kombiniert. Der Preis: unter 190 Euro. Damit positioniert sich der Hersteller klar im Einstiegssegment – und setzt neue Maßstäbe für das Preis-Leistungs-Verhältnis.
KTC drängt mit aggressiver Preisstrategie in den Markt
Der chinesische Display-Spezialist KTC hatte bereits in dieser Woche für Aufsehen gesorgt. Am Mittwoch präsentierte das Unternehmen mit dem Q27 ein 27-Zoll-Modell mit Fast-IPS-Panel, das nativ 200 Hertz schafft und sich auf 220 Hertz übertakten lässt. Die Reaktionszeit liegt bei 0,5 Millisekunden, die Farbgenauigkeit bei Delta E < 2. Der Einstiegspreis: umgerechnet rund 120 Euro – mit möglichen Subventionen sogar noch darunter.
Nur einen Tag später legte KTC mit dem Q27 Pro nach: Das Schwestermodell erreicht satte 320 Hertz bei ebenfalls 2K-Auflösung und kostet umgerechnet etwa 170 Euro. Die Botschaft der Chinesen ist klar: Premium-Spezifikationen sollen keine Luxusgüter mehr sein.
AOC setzt auf flexible Bildwiederholraten
Einen ungewöhnlichen Ansatz verfolgt der Hersteller AOC Agon. Der für Dezember angekündigte CQ32G4ZA bietet eine sogenannte „Triple Refresh Rate“: Nutzer können je nach Anwendung zwischen QHD mit 260 Hertz, Full-HD mit 360 Hertz und HD mit 500 Hertz umschalten. Das 31,5-Zoll-Curved-Display punktet zudem mit einem Kontrastverhältnis von 4000:1, 450 Nits Helligkeit und 95 Prozent DCI-P3-Farbraum.
Markt unter Druck: Rabattschlachten auch bei OLED
Der Preiskampf kommt nicht von ungefähr. Analysten der Ratingagentur Fitch beobachten zunehmenden Druck auf die Freizeit- und Gaming-Branche: Hohe Verschuldung, steigende Refinanzierungskosten und eine schwächelnde Konsumlaune setzen Hersteller und Händler unter Zugzwang. Die Folge sind aggressive Rabattaktionen, die auch vor der Premium-Klasse nicht Halt machen: Viertgenerations-WOLED-Monitore mit 280 Hertz kosten vielerorts bis zu 200 Euro weniger und sind bereits für rund 400 Euro zu haben.
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Auch Netzwerkspeicher im Aufwind
Parallel zu den Display-Neuheiten bringt Synology seine neue DiskStation-neo+-Serie an den Start. Die Modelle DS1825neo+ und DS925neo+ sind serienmäßig mit 4 Gigabyte RAM und 2,5-Gigabit-Ethernet ausgestattet – ein Zugeständnis an den wachsenden Datenhunger von Heim- und Kleinbüroanwendern.
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Der Trend ist eindeutig: Die Technologie, die vor zwei Jahren noch Oberklasse war, wandert in die Breite. Wer heute einen Gaming-Monitor sucht, bekommt für wenig Geld Ausstattung, die bis vor kurzem ein Vielfaches gekostet hat.
