Lebensbescheinigung: 500.000 Rentner müssen bis 25. September handeln
Veröffentlicht am: 08.09.2026 um 11:41 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Rund 500.000 Rentner müssen bis zum 25. September 2026 eine Lebensbescheinigung einreichen, um einen Stopp ihrer Rentenzahlungen ab November zu vermeiden. Das berichtete chip.de. Betroffen sind Personen im Ausland, für die kein automatischer Datenabgleich mit den Meldebehörden erfolgt, sowie Rentner in Deutschland, die ihre Bezüge auf ein ausländisches Konto überweisen lassen.
Worum es bei der Lebensbescheinigung geht
Die Lebensbescheinigung dient der Deutschen Rentenversicherung als Nachweis, dass eine Person, die Rente bezieht, noch lebt. In vielen Fällen lässt sich dieser Nachweis automatisch über den Abgleich mit Meldedaten führen.
Bei Rentnern im Ausland – etwa in Belgien oder der Schweiz – funktioniert dieser automatische Abgleich jedoch nicht, weshalb sie die Bescheinigung eigenständig einreichen müssen. Gleiches gilt für Rentner, die zwar in Deutschland wohnen, ihre Rente aber auf ein Konto im Ausland überweisen lassen.
Verlängerte Frist bis zum 25. September
Ursprünglich war die Frist für die Einreichung bereits Ende Juli angesetzt. Wie chip.de berichtete, wurde sie auf den 25. September 2026 verlängert. Wer die Bescheinigung nicht fristgerecht vorlegt, riskiert laut dem Bericht einen Rentenstopp ab November 2026 – die Zahlungen würden also ausgesetzt, bis der Nachweis nachgereicht wird.
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Einreichung über den Rentenservice der Deutschen Post
Zuständig für die Bearbeitung der Lebensbescheinigungen ist der Rentenservice der Deutschen Post. Auch von dort wurde der 25. September 2026 als Stichtag bestätigt, wie zeit-heute.de berichtete.
Neben dem klassischen postalischen Weg besteht demnach die Möglichkeit, den Nachweis digital über die Postident-App einzureichen. Diese digitale Option soll den Prozess für Betroffene erleichtern, insbesondere für jene, die im Ausland leben und den Postweg sonst nutzen müssten.
Was Betroffene jetzt beachten sollten
Für die rund 500.000 betroffenen Rentner bedeutet die Fristverlängerung zunächst zusätzlichen Spielraum gegenüber dem ursprünglich für Ende Juli vorgesehenen Termin.
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Wer bislang noch keine Lebensbescheinigung eingereicht hat, sollte die verbleibende Zeit bis zum 25. September 2026 nutzen, um Verzögerungen bei der Rentenzahlung zu vermeiden. Die digitale Einreichung über die Postident-App bietet dabei eine Alternative zum postalischen Versand der Unterlagen.
Da ein ausbleibender Nachweis unmittelbare finanzielle Folgen in Form eines Rentenstopps ab November nach sich ziehen kann, empfiehlt es sich für Betroffene, den Status ihrer Einreichung frühzeitig zu prüfen und sich im Zweifel direkt an den Rentenservice der Deutschen Post zu wenden.
