Lungenfibrose: HSE und ILFA starten drei neue Hilfsangebote in Irland
Veröffentlicht am: 27.09.2026 um 06:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de
AnlĂ€sslich des Pulmonary Fibrosis Awareness Month haben der irische Gesundheitsdienst HSE und die Irish Lung Fibrosis Association (ILFA) drei neue UnterstĂŒtzungsdienste fĂŒr Menschen mit Lungenfibrose vorgestellt. Wie meathchronicle.ie berichtete, sollen die Angebote Betroffenen und ihren Angehörigen den Umgang mit der fortschreitenden Erkrankung erleichtern.
Drei neue SĂ€ulen der Versorgung
KernstĂŒck der Initiative ist eine von PflegefachkrĂ€ften betreute ILFA Advice Line, ĂŒber die Patienten telefonisch Beratung erhalten können. ErgĂ€nzend wurde ein psychologisches Zuschussprogramm eingerichtet, das Sitzungen sowohl fĂŒr Erkrankte als auch fĂŒr deren Angehörige finanziert. Als dritte Komponente steht ein virtueller Lungenreha-Service zur VerfĂŒgung, der Ăbungs- und Bildungsprogramme direkt ins hĂ€usliche Umfeld der Patienten bringt.
Finanziert werden die Dienste vom HSE, unterstĂŒtzt vom HSE National Clinical Programme for Respiratory.
AusmaĂ der Erkrankung in Irland
Nach SchĂ€tzungen leben derzeit rund 5.000 Menschen in Irland mit Lungenfibrose. Die Erkrankung fĂŒhrt zu einer fortschreitenden Vernarbung des Lungengewebes, wodurch die Atmung zunehmend erschwert wird.
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EinschÀtzung aus dem Gesundheitswesen
Prof. Breda Cushen, HSE Clinical Lead for Respiratory, betonte, dass die neuen Dienste Versorgung dort bieten sollen, wo und wann sie gebraucht wird. Sie verwies darauf, dass Lungenfibrose eine fortschreitende und lebenslimitierende Erkrankung sei, die entsprechend niedrigschwellige und flexible UnterstĂŒtzungsangebote erfordere.
Bedeutung fĂŒr Betroffene
FĂŒr Patienten mit Lungenfibrose bedeuten die drei neuen Dienste eine Erweiterung des Zugangs zu spezialisierter UnterstĂŒtzung â unabhĂ€ngig vom Wohnort. Die telefonische Beratung durch PflegefachkrĂ€fte ermöglicht eine rasche Kontaktaufnahme bei Fragen zum Krankheitsverlauf, wĂ€hrend das psychologische Zuschussprogramm die oft erhebliche emotionale Belastung von Patienten und Angehörigen adressiert.
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Der virtuelle Reha-Service wiederum senkt die HĂŒrde fĂŒr regelmĂ€Ăige körperliche AktivitĂ€t, die bei chronischen Lungenerkrankungen als wichtiger Baustein der Behandlung gilt, indem er Ăbungsprogramme direkt nach Hause bringt.
Mit der BĂŒndelung dieser drei Angebote reagieren HSE und ILFA auf den Bedarf einer Patientengruppe, deren Versorgung angesichts des fortschreitenden und lebenslimitierenden Charakters der Erkrankung kontinuierliche und leicht zugĂ€ngliche UnterstĂŒtzung erfordert.
