M6-Chip ab Oktober: Apple plant elf neue Mac-Modelle mit 2nm-Tech
Veröffentlicht am: 30.07.2026 um 17:01 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple zieht das Tempo an. Nach der finalen Umstellung der Profi-Macs auf eigene Chips zeichnet sich nun ein ehrgeiziger Fahrplan ab: Bis 2027 soll eine ganze Prozessor-Generation auf die nächste folgen.
Mac Studio und Mac Pro: Die Gegenwart ist M4 und M3 Ultra
Bereits Mitte Juni 2026 hat Apple seine Mac Studio-Reihe aktualisiert. Die neuen Workstations sind mit M4 Max und M3 Ultra Chips bestückbar und bieten bis zu 512 GB Arbeitsspeicher sowie 16 TB SSD-Speicher. Ein wichtiges Detail für Kreative: Thunderbolt 5 ist nun an Bord – das bedeutet deutlich höhere Datentransferraten.
Parallel dazu ist der Mac Pro komplett auf Apple Silicon umgestiegen. Der Einstiegspreis stieg dabei von 5.999 auf 6.999 US-Dollar (umgerechnet rund 6.400 Euro). Erste Benchmarks zeigen: Die neuen Mac Studio-Konfigurationen lassen die alten Intel-basierten Mac Pro Modelle hinter sich – vor allem bei spezialisierten, hardwarebeschleunigten Aufgaben.
Der Fahrplan: M5, M6 und M7 im Detail
Doch die aktuellen Modelle sind nur die Spitze des Eisbergs. Branchenkreisen zufolge plant Apple ab Oktober 2026 die EinfĂĽhrung von elf neuen Mac-Modellen. Den Anfang macht der M6-Chip, der auf einem 2-Nanometer-Verfahren basieren soll. Zum Einsatz kommt er voraussichtlich im MacBook Pro 14 Zoll, iMac, Mac Mini und MacBook Air.
Für die absolute Spitzenklasse ist der M7 Ultra in der Entwicklung. Technische Dokumente deuten darauf hin, dass dieser Chip die Leistung eines voll ausgestatteten 2019er Mac Pro erreichen oder sogar übertreffen soll. Der Fokus liegt dabei auf maschinellem Lernen und KI-Workloads. Wann genau der M7 Ultra erscheint, ist noch offen – die MacBook Pro-Reihe soll die M7-Architektur voraussichtlich 2027 erhalten.
Wer den Umstieg auf die neue Prozessor-Power plant, sollte seinen Apple-Computer von Beginn an optimal konfigurieren. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen die wichtigsten Kniffe für einen perfekten Start in die Mac-Welt. So werden Sie in kürzester Zeit zum Mac-Profi – völlig kostenlos
MacBook Ultra: Ein neues Flaggschiff mit OLED
Apple arbeitet offenbar an einem neuen Top-Modell: dem MacBook Ultra. Es soll oberhalb der aktuellen MacBook Pro-Reihe positioniert werden und einen M5 Pro oder M5 Max erhalten. Das Besondere: ein OLED-Touchscreen von Samsung Display in Tandem-Bauweise für höhere Helligkeit und längere Lebensdauer.
Samsung Display wurde als exklusiver Lieferant ausgewählt. Die Massenproduktion der Panels soll im August 2026 anlaufen – die erste Bestellung umfasst rund 2,5 Millionen Panels für 14-Zoll- und 16-Zoll-Modelle. Das MacBook Ultra könnte zudem eine "Dynamic Island"-Oberfläche und ein dünneres Gehäuse erhalten. Der Preis? Analysten rechnen mit über 2.000 Euro beim Marktstart Ende 2026 oder Anfang 2027.
SicherheitslĂĽcke bei Zulieferer: 630 GB Daten gestohlen
Die Enthüllungen über Apples Hardware-Pläne haben einen unschönen Hintergrund. Am 12. Juni 2026 erbeuteten Hacker 630 GB Daten von Tata Electronics, einem Apple-Zulieferer in Indien. Kundendaten waren nicht betroffen – wohl aber technische Details zu künftigen iPhone 18 Pro-Modulen sowie Lieferanteninformationen.
Der Vorfall unterstreicht die wachsende Bedeutung Indiens in Apples Lieferkette. 2025 wurden dort rund 25 Prozent aller iPhones montiert – etwa 55 Millionen Geräte.
Ob MacBook oder iMac – viele Nutzer verschwenden täglich wertvolle Zeit durch unnötige Klickwege im System. Apple-Experte Detlef Meyer zeigt in diesem Gratis-Report, wie Sie mit 19 cleveren Tastenkombinationen sofort flüssiger und effizienter arbeiten. Die 19 besten Mac-Shortcuts jetzt gratis herunterladen
Neues Leasing-Programm: Immer auf dem neuesten Stand
Apple hat am 28. Juli 2026 zudem ein Upgrade-Leasing-Programm gestartet. Angesichts der immer kürzeren Chip-Zyklen sollen Kunden so flexibler ihre Geräte wechseln können – ohne jedes Mal den vollen Kaufpreis zahlen zu müssen. Ein cleverer Schachzug, denn wer einmal auf den M6 oder M7 schielt, wird kaum noch lange am M3 festhalten wollen.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.
