M7-Chip: Apple plant 2-Nanometer-Prozessor mit 56% mehr Bandbreite
02.07.2026 - 11:27:18 | boerse-global.de
Apple bereitet einen massiven Hardware-Umbau vor – mit neuem M7-Chip, vier iPad-Pro-Modellen und einem überarbeiteten MacBook Pro.
M7-Prozessor: Apples KI-Offensive mit 2-Nanometer-Technik
Im Zentrum der Produktoffensive steht der M7-Chip, der bereits in der ersten Jahreshälfte 2027 auf den Markt kommen soll. Das Tempo ist bemerkenswert: Erst Ende 2026 wird der M6 erwartet, dann folgt schon wenige Monate später der Nachfolger. Der M7 wird in einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt und legt einen besonderen Schwerpunkt auf Künstliche Intelligenz.
Die technischen Daten können sich sehen lassen: Die Speicherbandbreite soll auf 240 GB/s steigen – ein Plus von 56 Prozent gegenüber dem aktuellen M5. Während der Standard-M7 im Frühjahr 2027 startet, folgen die Profi-Varianten M7 Pro und M7 Max im Herbst desselben Jahres. Der M7 Ultra ist dann für 2028 geplant.
Vier neue iPad Pros mit Dampfkammer-Kühlung
Für das Frühjahr 2027 testet Apple offenbar gleich vier neue iPad-Pro-Modelle in 11 und 13 Zoll. Das Design bleibt dem Update vom Oktober 2025 treu – unter der Haube tut sich dafür umso mehr. Ingenieure arbeiten an einer Vapor-Chamber-Kühlung, einer Technik, die auch beim iPhone 17 Pro zum Einsatz kommen soll.
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Die Tablets werden entweder mit dem M6 oder direkt mit dem M7 ausgeliefert. Branchenbeobachter spekulieren, dass die Vorstellung gemeinsam mit dem iPhone 18 erfolgen könnte – ein geballter Produktfrühling wäre die Folge.
MacBook Pro: Zwei Updates, ein neues Design
Bei den MacBooks plant Apple einen zweistufigen Ansatz. Noch für Ende 2026 ist ein 14-Zoll-MacBook Pro mit dem Codenamen J804 vorgesehen – im Grunde ein reiner Chip-Upgrade auf den M6 im bekannten Gehäuse.
Spannender wird es im ersten Halbjahr 2027: Dann soll das komplett überarbeitete Einstiegs-MacBook Pro mit dem Codenamen K104 erscheinen. Es übernimmt offenbar die Designsprache der High-End-Modelle mit Touchscreen und OLED. Konkret bedeutet das: ein 14-Zoll-Display und möglicherweise eine Punch-Hole-Kamera – also eine Frontkamera, die als kleiner Punkt im Bildschirm integriert ist.
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Preissprünge und Lieferengpässe drohen
Die neue Hardware könnte teurer werden. So soll das 1-TB-MacBook Pro von umgerechnet rund 1.600 auf etwa 1.850 Euro steigen. In einigen Märkten wie Indien werden Preiserhöhungen zwischen 20 und 42 Prozent erwartet.
Doch der ambitionierte Zeitplan steht auf wackligen Beinen. Chip- und Speicherknappheit sowie allgemeine Lieferkettenprobleme könnten die Launch-Termine Ende 2026 und 2027 gefährden. Ob Apple den straffen Fahrplan einhalten kann, bleibt abzuwarten.
