M7-Chip: Apple plant größten Produkt-Relaunch mit 16 Neuheiten
03.07.2026 - 00:32:43 | boerse-global.de
Zwischen Herbst 2026 und Mitte 2027 will Apple nahezu jede wichtige Produktlinie überarbeiten – allen voran den Umstieg auf den M7-Chip.
M7-Chip rückt in den Fokus
Apple verkürzt offenbar den Lebenszyklus des M6-Prozessors, um den M7 schneller auf den Markt zu bringen. Das Besondere: Der neue Chip wird massiv auf Künstliche Intelligenz getrimmt. Eine deutlich größere Neural Engine und eine Speicherbandbreite von 240 GB/s – das entspricht einer Steigerung um 56 Prozent gegenüber der M5-Generation – sollen die KI-Leistung auf ein neues Niveau heben.
Die ersten M7-Geräte werden für die erste Jahreshälfte 2027 erwartet. Vier neue iPad-Pro-Modelle in 11 und 13 Zoll sollen dann kommen – erstmals mit einer Dampfkammerkühlung, um die höhere Wärmeentwicklung der schnelleren Chips in den Griff zu bekommen.
Neues Einsteiger-MacBook Pro mit Codenamen K104
Parallel arbeitet Apple an einem grundlegend überarbeiteten 14-Zoll-MacBook Pro für Einsteiger. Das Modell mit dem internen Codenamen K104 übernimmt das Design der teureren Geschwister, verzichtet aber auf einen Touchscreen – obwohl Apple parallel an anderen touchfähigen Macs entwickelt.
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Produktoffensive im Herbst 2026
Noch vor dem M7-Start steht ein gewaltiger Hardware-Schub an. Insgesamt 16 neue Produkte soll Apple in der zweiten Jahreshälfte 2026 auf den Markt bringen:
- iPhone 18 Pro und Pro Max erscheinen wie gewohnt im Herbst, dazu kommt ein neues faltbares „iPhone Ultra"
- Mac-Reihe: Ein aktualisiertes 14-Zoll-MacBook Pro mit M6-Chip (noch im aktuellen Design) sowie neue Versionen von Mac Studio, Mac mini und iMac
- Wearables: Apple Watch Series 12 und Ultra 4 sind geplant
- Smart Home: Neues Home Hub, Standard-HomePod und aktualisierter HomePod mini
- Tablets: iPad der 12. Generation und iPad mini werden ebenfalls erneuert
Bemerkenswert: Die M6-Generation könnte ganz auf die Varianten „Pro" und „Max" verzichten – Apple würde dann direkt zur M7-Architektur für professionelle Hochleistungs-Laptops im Jahr 2027 übergehen.
Preise steigen – Speichermarkt macht Druck
Die Hardware-Offensive geht mit spürbaren Preisanpassungen einher. Die 1-TB-Konfiguration des MacBook Pro könnte von 1.699 auf 1.999 Euro steigen. Auch beim iPad Pro wird es teurer: Das 11-Zoll-Modell soll dann 1.199 Euro kosten (bisher 999 Euro), die 13-Zoll-Version 1.499 Euro (bisher 1.299 Euro). Grund sind steigende Kosten und Engpässe auf dem globalen Speichermarkt.
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Ausblick: MacBook Ultra und M7 Ultra
Für die Zukunft testet Apple ein „MacBook Ultra" mit OLED-Display und flacherem Gehäuse – möglicherweise schon Ende 2026 oder Anfang 2027. Der absolute Spitzenprozessor M7 Ultra für Profi-Anwender wird dagegen erst 2028 erwartet.
Ob all diese ehrgeizigen Zeitpläne halten, bleibt abzuwarten. Branchenbeobachter warnen, dass die anhaltenden Lieferkettenprobleme bei Spezial-Speicherchips die Auslieferung der M7-Geräte noch verzögern könnten.
