MacBook, Neo

MacBook Neo refurbished: Apple senkt Preis auf 599 Euro

27.06.2026 - 09:14:49 | boerse-global.de

Apple bietet generalüberholte MacBook Neo-Modelle zu den ursprünglichen Preisen an, während Neugeräte durch Speicherchip-Kostensteigerungen teurer wurden.

Apple: Refurbished MacBook Neo zum alten Preis verfügbar
MacBook - Schlankes, geschlossenes silbernes Laptop (MacBook Neo) auf weißem Schreibtisch in hellem Studio. 27.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Juni 2026 sind refurbished MacBook Neo-Modelle im Online-Store verfügbar. Die generalüberholten Geräte kosten exakt so viel wie die ursprünglichen Launch-Preise – und damit deutlich weniger als die neuen, verteuerten Modelle.

Neuer Preis, alter Preis

Das Basismodell mit 256 GB Speicher, A18 Pro-Chip und 8 GB RAM schlägt im Refurbished-Store mit 599 Euro zu Buche. Zum Vergleich: Seit dem 25. Juni kostet ein Neugerät 699 Euro – eine satte Preiserhöhung von 100 Euro. Die Ursache ist ein beispielloser Anstieg der Speicherchip-Preise, der nahezu die gesamte Apple-Hardware-Palette betrifft.

Für die höherwertige Konfiguration mit 512 GB und Touch ID verlangt Apple 679 Euro für ein generalüberholtes Modell. Neu liegt der Preis bei 799 Euro. In Kanada sind die Geräte entsprechend gelistet: 809 kanadische Dollar für die 256-GB-Version, 979 Dollar für das 512-GB-Modell.

Das MacBook Neo selbst überzeugt mit einem 13-Zoll Liquid Retina Display und einer Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden. Apples zertifizierte Refurbished-Produkte durchlaufen eine vollständige Prüfung und erhalten neue Akkus sowie ein neues Gehäuse. Die Garantie beträgt ein Jahr, das Rückgaberecht 14 Tage. Beigelegt werden ein USB-C-Kabel und ein 20-Watt-Netzteil.

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Mehr als nur das Neo

Doch Apple erweitert sein Refurbished-Angebot deutlich. Seit dem 26. Juni sind auch zahlreiche Geräte aus dem März 2026 im Store gelistet. Das M5 MacBook Air startet bei 1.099 Euro – ein Rabatt von 200 Euro gegenüber dem Neupreis von 1.299 Euro.

Auch die M5 MacBook Pro-Modelle und das Studio Display 2 sind nun in den USA und Kanada generalüberholt erhältlich. Das Studio Display 2 kostet refurbished 1.359 Euro, was einer Ersparnis von 240 Euro entspricht. Bei den High-End-Modellen mit M5 Pro und M5 Max sind sogar Einsparungen von bis zu 480 Euro möglich.

Der Preisschock im Detail

Die Preiserhöhungen vom 25. Juni trafen fast das gesamte Apple-Sortiment – nur das iPhone blieb verschont. Der Grund: ein beispielloser Anstieg der Speicherchip-Kosten, angetrieben durch die enorme Nachfrage von KI-Rechenzentren. Branchendaten zufolge stiegen die Speicherpreise im ersten Quartal 2026 um 98 Prozent.

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Die konkreten Preissteigerungen lesen sich wie ein Schock für Verbraucher:
- iPad Air (128 GB): von 599 auf 749 Euro
- MacBook Pro (1 TB): von 1.699 auf 1.999 Euro
- Vision Pro: plus 200 Euro auf 3.700 Euro
- HomePod mini: jetzt 130 Euro
- Apple TV 4K: jetzt 200 Euro

Apple selbst räumte ein, dass man eine derart rapide Komponentenverteuerung in dieser Größenordnung noch nie erlebt habe. Die Refurbished-Optionen sollen die Härte für Kunden abfedern – doch Drittanbieter wie Amazon unterbieten Apples Preise gelegentlich sogar. In den vergangenen Tagen waren neue Basis-MacBook Neo dort für 589 Euro zu haben.

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