MacBook Pro M5 Pro: Amazon senkt Preis auf 2.499 Dollar
Veröffentlicht am: 31.07.2026 um 00:01 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Amazon reduziert Preise für High-End-Konfigurationen deutlich
Der Online-Händler Amazon hat am 30. Juli 2026 eine umfassende Preissenkung für das aktuelle MacBook Pro mit M5 Pro Chip eingeleitet. Besonders betroffen ist das 14-Zoll-Modell in der Ausstattungsvariante mit 24 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 2 Terabyte großen SSD. Dieses Gerät wird derzeit für 2.499 US-Dollar angeboten, was einem Preisnachlass von 500 US-Dollar entspricht. Marktbeobachter wiesen darauf hin, dass dieser Verkaufspreis nicht nur den bisher tiefsten Stand seit der letzten Preiserhöhung darstellt, sondern sogar 100 US-Dollar unter der ursprünglichen unverbindlichen Preisempfehlung liegt, die vor den jüngsten Marktanpassungen galt.
Zeitgleich wurden am 29. und 30. Juli weitere Rabatte bei verschiedenen US-Einzelhändlern verzeichnet. Best Buy listete das 14-Zoll MacBook Pro mit M5 Pro Chip und einer 1 Terabyte großen SSD ab 2.299 US-Dollar. Die größere Variante mit 2 Terabyte Speicher wurde dort ebenfalls für 2.499 US-Dollar geführt, wobei Nachlässe von bis zu 500 US-Dollar auf verschiedene M5 Pro und M5 Max Modelle gewährt werden. Auch der Händler B&H beteiligte sich an den Preisnachlässen und bot die Konfiguration mit 48 Gigabyte Arbeitsspeicher und 1 Terabyte SSD für 2.799 US-Dollar an, was einer Ersparnis von 400 US-Dollar gegenüber dem Listenpreis entspricht.
Hintergrund der allgemeinen Preissteigerungen bei Apple
Diese Rabattaktionen im Einzelhandel erfolgen vor dem Hintergrund einer generellen Teuerungswelle bei Apple-Produkten. Bereits am 25. Juni 2026 wurde bekannt, dass der Hersteller die Preise für iPads, Macs sowie Zubehör wie den HomePod und das Vision Pro Headset angehoben hatte. Grund hierfür sei die sogenannte RAM-Krise und eine Knappheit bei Speicherbausteinen, die durch den anhaltenden Boom im Bereich der Künstlichen Intelligenz ausgelöst wurde.
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Durch die gestiegenen Chipkosten erhöhten sich die Preise für MacBooks und iPads um bis zu 20 Prozent. Ein konkretes Beispiel für diese Entwicklung ist das 14-Zoll MacBook Pro in der Konfiguration mit 1 Terabyte Speicher, dessen Preis von 1.699 US-Dollar auf 1.999 US-Dollar stieg. Auch im Einstiegssegment waren Anpassungen spürbar: Das Basismodell des iPads verteuerte sich von 349 US-Dollar auf 449 US-Dollar, während Berichte vom 29. Juli Preissteigerungen zwischen 100 und 500 US-Dollar für verschiedene Mac- und iPad-Modelle bestätigten.
Steigende Kosten für Zusatzleistungen
Neben der Hardware sind auch die Preise für den Versicherungs- und Serviceplan AppleCare+ gestiegen. Informationen vom 29. Juli zufolge wurden die Gebühren in Europa für mehrere Produktkategorien angepasst. Für den Mac mini stieg der Preis für AppleCare+ von 119 Euro auf 129 Euro. Käufer eines 14-Zoll MacBook Pro müssen nun 315 Euro statt der bisherigen 299 Euro für die Service-Erweiterung entrichten. Auch beim iPad erhöhten sich die Kosten für den Versicherungsschutz von 79 Euro auf 89 Euro.
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Branchenexperten deuten die aktuellen Rabatte bei Händlern wie Amazon und Best Buy als Versuch, die durch die Preiserhöhungen gedämpfte Nachfrage wieder zu beleben, während die Produktionskosten aufgrund der hohen Nachfrage nach KI-Komponenten auf einem hohen Niveau verharren. Die deutliche Senkung beim 14-Zoll M5 Pro Modell auf 2.499 US-Dollar wird dabei als besonders aggressiver Vorstoß gewertet, um Marktanteile in der professionellen Nutzerschaft zu sichern.
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