MacBook, Touchscreen

MacBook Pro mit Touchscreen: Apple startet Vorverkauf ab 2.899 US-Dollar

Veröffentlicht am: 01.11.2026 um 12:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das neue MacBook Pro verbindet erstmals Touch-Bedienung mit Tandem-OLED und kommt ab 6. November in den Handel.
Ein minimalistischer, heller Arbeitsplatz mit einem Schreibtisch aus gebürstetem Aluminium in einem modernen Büro. Illustration mit AI erstellt.

Am 28. Oktober 2026 hat Apple den Vorverkauf des überarbeiteten MacBook Pro mit PROLED XDR Display begonnen. Damit stattet der Hersteller erstmals ein Mac-Modell mit einem Touchscreen aus. Die reguläre Verfügbarkeit im Handel ist ab dem 6. November 2026 vorgesehen.

Die Einstiegspreise liegen bei 2.899 US-Dollar für die 14-Zoll-Version und bei 3.399 US-Dollar für die Variante mit 16 Zoll. In der Maximalausstattung beläuft sich der Preis auf 14.549 US-Dollar.

Technische Ausstattung und neues Display-Design

Das sogenannte PROLED XDR Display basiert auf einem Tandem-OLED-Panel, bei dem die Touch-Sensoren direkt integriert sind, sodass kein separates Digitizer-Layer benötigt wird. Zum Einsatz kommt zudem erstmals eine TFT-Oxid-Schicht, kombiniert mit einem verstärkten Scharnier.

Einen Support für den Apple Pencil bietet das Gerät nicht. Das Panel liefert eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 Nits für HDR und SDR, ein Kontrastverhältnis von 10.000.000:1 sowie eine variable Bildwiederholrate von 120 Hz. Im Dunkeln lässt sich die Helligkeit auf 1 Nit reduzieren.

Bei einer Pixeldichte von 254 PPI löst die 14,2-Zoll-Ausführung mit 3024x1986 Pixeln auf, während die 16,3-Zoll-Variante 3472x2266 Pixel bietet. Farblich deckt der Bildschirm P3 sowie Adobe RGB ab und erreicht über 80 Prozent des Farbraums Rec. 2020.

Im Inneren arbeiten wahlweise die Prozessoren M5 Pro oder M5 Max, flankiert von bis zu 128 GB Unified Memory und bis zu 16 TB internem Speicher. Zur weiteren Ausstattung zählen Thunderbolt 5, ein leuchtendes Apple-Logo sowie die Dynamic Island, welche die bisherige Notch ersetzt.

Auf Face ID verzichtet Apple weiterhin; die Authentifizierung erfolgt über Touch ID im Power-Button. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit bis zu 24 Stunden an, wobei das 14-Zoll-Modell bis zu 13 Stunden und das 16-Zoll-Modell bis zu 16 Stunden erreicht.

Die Gehäuse fallen geringfügig dünner aus: Das 14-Zoll-Gerät wiegt rund 3 Pfund (etwa 0,5 Pfund weniger als der Vorgänger), die 16-Zoll-Variante circa 4 Pfund (ein Minus von 0,7 Pfund). Das Layout von Tastatur, Trackpad, Anschlüssen und Lautsprechern bleibt unverändert.

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Konfigurationen und strategischer Kurswechsel

Innerhalb der Modellreihe kostet das 14-Zoll-Gerät mit M5 Pro 2.899 US-Dollar und mit M5 Max 4.499 US-Dollar. Für das 16-Zoll-Modell werden mit M5 Pro 3.399 US-Dollar und mit M5 Max 4.799 US-Dollar fällig.

Der Aufpreis für die Touch-Funktionalität innerhalb der M5-Pro-Linie beträgt 400 US-Dollar gegenüber den Modellen ohne Touchscreen, die ab 2.499 US-Dollar beziehungsweise 2.999 US-Dollar geführt werden. In Indien beginnen die Preise für das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro bei 3.49.900 Rupien und reichen bis zu 5.89.900 Rupien für das 16-Zoll-Modell mit M5 Max.

Mit der Einführung vollzieht Apple eine Abkehr von früheren Positionen. Steve Jobs hatte Touchscreens bei Laptops im Jahr 2010 aus ergonomischen Gründen noch abgelehnt. Die Führungsriege um John Ternus und Johny Srouji begründete die Neuausrichtung nun mit veränderten Anforderungen und technischen Weiterentwicklungen.

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Marktausblick und Wettbewerbssituation

Laut einem Bericht der Marktforschungsgesellschaft TrendForce vom 30. Oktober 2026 wird für das Jahr 2027 mit Auslieferungen von 1,2 bis 1,5 Millionen OLED-MacBook-Pro-Geräten gerechnet. Samsung Display fungiert dabei als exklusiver Panel-Zulieferer und nutzt dafür die Linie G8.6-A6 im südkoreanischen Asan.

Andere Displayhersteller wie LG Display, BOE und TCL CSOT qualifizieren sich demnach vorrangig für ein künftiges OLED MacBook Air, dessen Marktstart frühestens für 2028 oder 2029 erwartet wird.

TrendForce prognostiziert für den gesamten Notebook-Markt wachsende OLED-Auslieferungen von rund 40 Prozent im Jahr 2026 und über 40 Prozent im Jahr 2027. Daten von IDC zeigen, dass 2025 weltweit 33,4 Millionen Touchscreen-Notebooks bei einem Durchschnittspreis von rund 1.009 US-Dollar ausgeliefert wurden, was einem Marktanteil von 16,3 Prozent entsprach.

Im Premiumsegment konkurriert Apple unter anderem mit Geräten wie dem Dell XPS 16 aus dem Jahr 2026, das bei rund 2.349 US-Dollar startet, sowie diversen neuen Windows-Geräten mit RTX-Spark-Plattform.

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