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macOS 27: Apple setzt 12 GB RAM für neue KI-Features voraus

Veröffentlicht am: 07.08.2026 um 13:20 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apples neues macOS 27 bringt Siri AI mit Google-Gemini-Technologie, setzt aber hohe Hardware-Hürden. Zudem endet die Intel-Ära bei Adobe.

Apple macOS 27: Siri AI mit Gemini, 12 GB RAM Pflicht und Abschied von Intel
Nahaufnahme eines MacBook-Bildschirms mit leuchtendem digitalen neuronalen Netzwerk, das fortschrittliche KI-Integration darstellt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple treibt die Integration von Künstlicher Intelligenz in seine Betriebssysteme massiv voran. Das neue macOS 27 „Golden Gate" bringt einen spezialisierten Siri-Assistenten mit, der auf Googles Gemini-Technologie basiert. Doch die spannendsten Funktionen bleiben vielen Nutzern vorerst verwehrt – die Hardware-Anforderungen sind hoch.

Siri AI: Der Assistent, der alles versteht

Das Herzstück des Updates ist Siri AI, ein multimodaler Assistent, der Texte, Sprache und Bilder verarbeitet. Anders als bisher setzt Apple dabei nicht nur auf eigene Technologien, sondern nutzt für die zugrundeliegenden Modelle Google Gemini. Die neue Siri-Generation kann direkt auf Kontakte und Nutzerverläufe zugreifen, um kontextbezogenere Antworten zu liefern.

Die Beta-Phase soll Ende 2026 starten. Während Basisfunktionen kostenlos bleiben, sind erweiterte Features an ein iCloud+-Abonnement gekoppelt. Spanisch wird von Beginn an unterstützt. Nutzer in der Europäischen Union und China müssen sich allerdings gedulden – regulatorische und technische Hürden verzögern den Start dort.

Die Ankündigung markiert zugleich eine Zeitenwende: Es war die letzte Keynote von Tim Cook als CEO. Im September übernimmt John Ternus das Ruder.

Strengere Hardware-Vorgaben: 12 Gigabyte sind Pflicht

Die neuen KI-Funktionen stellen deutliche Anforderungen an die Geräte. Wer die volle Leistung von Siri AI nutzen möchte, braucht mindestens 12 GB Arbeitsspeicher – das gilt für Macs, iPads und iPhones gleichermaßen. Kompatible Geräte sind:

  • Macs: Modelle mit M1-Chip oder neuer
  • iPads: iPad Pro und iPad Air mit M1 oder neuer, iPad mini mit A17 Pro
  • iPhones: iPhone 15 Pro/Pro Max, alle iPhone-16-Modelle und kommende Generationen
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Marktbeobachter wie Wang Haoyu rechnen mit einem deutlichen Absatzschub, da viele Nutzer auf kompatible Geräte umsteigen müssen. Zulieferer wie Foxconn, Luxshare, Goertek und Sunway Communication dürften von der Nachfrage profitieren.

Adobe zieht nach: Schluss mit Intel-Macs

Die Entwicklung betrifft nicht nur Apple selbst. Adobe hat angekündigt, dass Version 27 seiner Creative-Cloud-Anwendungen – darunter Premiere Pro, After Effects und Audition – keine Intel-basierten Macs mehr unterstützt. Das Unternehmen begründet den Schritt mit der Notwendigkeit von Neural Engine und einheitlichem Speicher in Apple-Silicon-Geräten. Bereits seit März 2025 setzt Substance 3D Painter auf Apple Silicon.

Sicherheitslücke geschlossen

Parallel zu den Neuerungen hat Apple am 6. August kritische Sicherheitsupdates veröffentlicht. Die Patches für macOS Tahoe (26.6.1), Sequoia (15.7.9) und Sonoma (14.8.9) schließen eine Schwachstelle in der Bildschirmfreigabe (CVE-2026-65400). Angreifer konnten sich ohne gültige Anmeldedaten authentifizieren. Apple empfiehlt allen Nutzern eine sofortige Aktualisierung.

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Experimente jenseits des Ökosystems

Während Apple sein offizielles Ökosystem streng kontrolliert, gehen Experimentierfreudige neue Wege: Die Initiative „Virtual Mac on iPad" hat erfolgreich verschiedene macOS-Versionen – einschließlich Golden Gate – auf iPads mit M1- und M2-Chips zum Laufen gebracht. Allerdings fehlen iCloud, App Store und Touch-Funktionalität. Zudem sind 1 TB Speicher und eine physische Tastatur erforderlich.

Für die Zukunft kündigte Apple zudem die Entwicklung von homeOS und weiteren Kinderschutzfunktionen im Rahmen der Software-Roadmap 2026-2027 an.

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