macOS 27 Golden Gate: Apple sperrt KI-Hintertür in Beta 2
24.06.2026 - 09:43:49 | boerse-global.de
Apple hat in der aktuellen Beta von macOS 27 eine Hintertür geschlossen, die Entwicklern einen unfairen Vorteil beim Zugriff auf die neue Siri-KI verschaffte.
Die Einschränkung betrifft die zweite Beta von macOS 27 Golden Gate, die Apple am 22. Juni an Entwickler ausgeliefert hat. In der ersten Version des Betriebssystems hatten findige Nutzer einen Befehl im Terminal entdeckt, der die offizielle Warteliste für die neuen KI-Funktionen umging. Mit dem Update auf Build 26A5368g ist dieser Zugang nun blockiert.
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Doch ganz dicht ist die Tür nicht: Einige Nutzer berichten von alternativen Methoden, etwa durch manipulierte Feedback-Einsendungen oder die Nutzung des TuLan-Bildgenerators, um die KI-Freischaltung zu erzwingen. Apples neue Siri-KI basiert auf der dritten Generation der Apple Foundation Models und verspricht deutlich verbesserte Assistenten-Funktionen.
Liquid Glass: Neues Design für macOS 27
Neben den Sicherheitsanpassungen bringt die zweite Beta eine optische Neuerung mit sich: das Liquid Glass-Design. Die Oberfläche erhält einen Transparenz-Regler für Fenster, einheitlichere Symbolleisten und randlose Seitenleisten. Auch die abgerundeten Ecken wurden standardisiert – mit weniger Krümmung für ein klareres Erscheinungsbild in Menüleiste und App-Fenstern.
Funktional bietet das Update eine KI-gesteuerte Tab-Organisation in Safari, eine eigenständige Siri-App sowie Visual Intelligence-Funktionen. Besonders spannend: Siri AI ist nun direkt in die Spotlight-Suche und die Mail-Suche integriert. Ein neues Indexierungssystem soll dabei relevantere Ergebnisse liefern.
iOS 27: „Write with Siri" ersetzt Schreibwerkzeuge
Parallel zu macOS veröffentlichte Apple am 22. Juni auch die zweiten Betas von iOS 27, iPadOS 27 und visionOS 27 (Build 24A5370h). Eine der wichtigsten Neuerungen: „Write with Siri" löst die bisherigen Schreibwerkzeuge ab. Die Funktion arbeitet lokal auf dem Gerät mit einem 3-Milliarden-Parameter-Modell und unterstützt bei Texterstellung und -bearbeitung.
Die mobilen Updates erweitern zudem die RCS-Funktionen (Rich Communication Services) um Inline-Antworten und Emoji-Reaktionen. Auch Verbesserungen bei der iPhone-Spiegelung und der Firmware-Unterstützung für die AirPods Max 2 wurden integriert.
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Europa bleibt außen vor – vorerst
Ein Wermutstropfen für deutsche Nutzer: Die Siri-KI-Funktionen bleiben in der Europäische Union und in China vorerst deaktiviert. Grund sind laut Branchenberichten lokale regulatorische Anforderungen.
Apple hat bestätigt, dass die neue Siri-KI und das gesamte macOS 27-Suite Hardware mit Apple Silicon voraussetzen. Nach der aktuellen Entwickler-Phase soll im Juli 2026 eine öffentliche Beta folgen. Die finalen Versionen von macOS 27 Golden Gate und iOS 27 werden für September erwartet.
Auffällig: Die zweite Beta von watchOS 27 fehlte beim Update-Rollout am 22. Juni. Branchenbeobachter vermuten, dass Apple noch an der Optimierung der Siri-KI-Integration für Wearables arbeitet.
