macOS Spotlight-Bug: mds_stores frisst bis zu 100% CPU
30.05.2026 - 04:40:38 | boerse-global.deDer Dienst mds_stores frisst auf vielen Rechnern extrem viel CPU und Arbeitsspeicher â selbst mit der aktuellen macOS-Version 26.5.
Wenn die Suchfunktion zum Systemkiller wird
Betroffene Nutzer berichten, dass der mds_stores-Prozess bis zu 100 Prozent der CPU-Leistung beansprucht. Die Folge: spĂŒrbare Verzögerungen und ein trĂ€ges System. Besonders alarmierend ist der Speicherverbrauch: In dokumentierten FĂ€llen belegte der Indexierungsdienst 12 Gigabyte physischen RAM und bis zu 20 Gigabyte Swap-Speicher.
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Das Problem tritt offenbar auch nach der Installation des aktuellen Updates macOS 26.5 auf, das Apple am 11. Mai veröffentlichte. Der hohe Swap-Verbrauch deutet darauf hin, dass der physische Arbeitsspeicher komplett ausgelastet ist â das System muss dann auf die langsamere Festplattenauslagerung zurĂŒckgreifen.
Was hilft wirklich?
Einfache Terminal-Befehle bringen meist keine dauerhafte Besserung. Stattdessen empfehlen Experten einen kompletten Neustart des Rechners. Wer gezielter vorgehen will, kann den Prozess ĂŒber den AktivitĂ€tsanzeige beenden. AnschlieĂend hilft ein Trick: In den Finder-Einstellungen die Dateinamenerweiterungen ein- und wieder ausschalten. Das setzt den Spotlight-Indexierungsdienst zurĂŒck und entlastet CPU und RAM zumindest vorĂŒbergehend.
Mehrere Baustellen gleichzeitig
Die Probleme mit mds_stores sind nicht die einzige Herausforderung fĂŒr das macOS-Ăkosystem Ende Mai 2026:
- IDE-Speicherlecks: Am 28. Mai meldeten Entwickler katastrophale Speicherlecks in der Antigravity IDE 2.0. Selbst High-End-M4-MacBook-Pro-Modelle mit 24 oder 64 GB RAM stĂŒrzten ab â die Gesamtspeichernutzung erreichte durch aggressive Hintergrundprozesse wie den Clang-Compiler und Google SecureCoder bis zu 130 GB.
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Neue Beta: Apple veröffentlichte am 29. Mai die erste öffentliche Beta von macOS 26.6 (Build 25G5028f). Sie behebt einen Fehler, der bestimmte Apps fÀlschlich als Intel-only auswies. Die finale Version wird nach der Worldwide Developers Conference (WWDC) im Juni erwartet.
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Hardware-Boom: Trotz der Software-Probleme bleibt die Nachfrage hoch. Analysten bestĂ€tigten am 29. Mai, dass Apple seine Bestellung fĂŒr das 13-Zoll MacBook Neo von 5 auf 10 Millionen Einheiten verdoppelt hat â Grund sind anhaltende LieferengpĂ€sse bei dem 599-Euro-GerĂ€t.
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SSD-SicherheitslĂŒcke: Forscher der TU Graz veröffentlichten am 28. Mai einen neuen Seitenkanalangriff namens "FROST". Böswillige Webseiten können ĂŒber die OPFS-Schnittstelle des Browsers die Zugriffsmuster von SSDs auslesen. Auf M2-basierten Macs lieĂen sich so besuchte Webseiten mit 89 Prozent und aktive native Apps mit 96 Prozent Genauigkeit identifizieren.
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OpenVPN-Sicherheitsupdate: Am 29. Mai wurde eine kritische Schwachstelle in OpenVPN Connect fĂŒr macOS bekannt (CVE-2026-9560). Der Fehler in der privilegierten Hilfskomponente erlaubte die Remote-AusfĂŒhrung von Befehlen. Ein Fix in Version 3.8.2 vom 25. Mai steht bereit â Nutzer sollten das Update umgehend installieren.
