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Das Magdeburger Recht ist nicht vergessen / VielfÀltige AktivitÀten in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts erinnern an das europaweit einzigartige Stadtrecht aus dem Mittelalter

11.06.2026 - 09:43:25 | presseportal.de

Magdeburg - Historische Spuren des Magdeburger Rechts lassen sich heute in elf europĂ€ischen Staaten nachweisen. In ĂŒber 1.000 StĂ€dten hatte es zwischen dem 12. und 18. Jahrhundert Fuß gefasst. BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern garantierte es soziale und rechtliche Sicherheit. Es ermöglichte politische Teilhabe und kommunale Selbstverwaltung. Das Magdeburger Recht schuf damit wichtige Grundlagen einer spĂ€ter einsetzenden Demokratieentwicklung.

Das Magdeburger Recht ist nicht vergessen / VielfÀltige AktivitÀten in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts erinnern an das europaweit einzigartige Stadtrecht aus dem Mittelalter - Bild: presseportal.de
Das Magdeburger Recht ist nicht vergessen / VielfÀltige AktivitÀten in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts erinnern an das europaweit einzigartige Stadtrecht aus dem Mittelalter - Bild: presseportal.de

In Magdeburg selbst erinnern heute verschiedene Institutionen, Vereine und Personen an die historische Bedeutung des hier im Mittelalter entwickelten Stadtrechts. Seit Dezember 2024 befindet sich an prominenter Stelle in der Stadt am Kleinen Werder das Denkmal fĂŒr das Magdeburger Recht. Seit Jahren erfolgreich wird zudem mit SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern das Vermittlungsprojekt "Gang des Magdeburger Rechts" durchgefĂŒhrt. GegenwĂ€rtig laufen Planungen, das Magdeburger Recht bei der UNESCO als Weltdokumentenerbe vorzuschlagen. Hinzu kommt die Idee der Aufrichtung einer europĂ€ischen Kulturstraße des Magdeburger Rechts. Nicht zuletzt wird aktuell die Entwicklung eines historischen Rollenspiels verfolgt. Damit erweist sich das Magdeburger Recht als ein lebendiges StĂŒck Geschichtskultur. Das in Magdeburg ansĂ€ssige Zentrum fĂŒr Mittelalterausstellungen nimmt dies zum Anlass, am 17.06.2026 im Adelheid-Foyer des Alten Rathauses Magdeburg von 15:00 bis 18:00 Uhr einen Workshop durchzufĂŒhren. In ihm sollen die unterschiedlichen AktivitĂ€ten und Projekte zum Magdeburger Recht erstmals systematisch zusammengebracht und ein Austausch der verschiedenen Initiatoren ermöglicht werden. Außerdem wird im Rahmen der Veranstaltung die in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Internationale Zusammenarbeit veröffentlichte BroschĂŒre "Das Magdeburger Recht in der Ukraine. Baustein einer besseren Zukunft" prĂ€sentiert. Zu diesem Anlass wird der BĂŒrgermeister der ukrainischen Stadt Horodok (Oblast Lwiw), Herr Volodymyr Remeniak, per Liveschalte ein Grußwort halten.

Das vollstÀndige Programm des Workshops kann unter www.mittelalterausstellungen.de heruntergeladen werden.

Pressekontakt:

Zentrum fĂŒr Mittelalterausstellungen e.V.
Dr. Sascha BĂŒtow
Otto-von-Guericke-Str. 68-73
39104 Magdeburg
Tel: 03391/5403581
info@mittelalterausstellungen.de
www.mittelalterausstellungen.de

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