Maxon, MacBook

Maxon für MacBook Pro: Cinema 4D und ZBrush erhalten Touch-Steuerung

Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 20:53 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Maxons 3D-Programme erhalten Touch-Bedienung; Cinema 4D zeigt Szenen künftig auch räumlich auf Apples Vision Pro.
Nahaufnahme einer hochkomplexen, mehrschichtigen OLED-Displaystruktur mit mikroskopischen Details und Lichtbrechungen. Illustration mit AI erstellt.

Der Softwarehersteller Maxon aus Bad Homburg hat eine umfassende Erweiterung seiner 3D-Anwendungen angekündigt. Künftig unterstützen die Programme Cinema 4D und ZBrush Touch-Eingaben auf dem neuen MacBook Pro mit PROLED-XDR-Display.

Zudem führt das Unternehmen für Cinema 4D eine Funktion zur räumlichen Vorschau auf der Apple Vision Pro unter visionOS 27 und Mac-Systemen unter macOS 27 ein. Die Neuerungen sind gezielt auf Apples neue Rechnergeneration mit M5-Pro- und M5-Max-Prozessoren sowie das Spatial-Computing-Headset abgestimmt.

Neue Eingabemöglichkeiten und räumliche Projektion

Während Cinema 4D und ZBrush ab sofort auf dem ausgelieferten MacBook Pro lauffähig sind, sollen die Touch-Unterstützung sowie die räumliche Szenenvorschau ab Ende November 2026 bereitstehen.

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Über das Mac Virtual Display ermöglicht die Vorschaufunktion eine 1:1-Darstellung von Cinema-4D-Szenen im virtuellen Raum der Apple Vision Pro. Maxon-Chef David McGavran erklärte hierzu, die direkte Touch-Bedienung verbinde unmittelbare Resultate mit professionellen Arbeitsabläufen.

Die Touch-Integration markiert zudem einen Schritt in Richtung mobilerer Produktionsketten. Branchenberichten zufolge plant Maxon noch vor dem Jahresende die Veröffentlichung einer eigenständigen Cinema-4D-App für das iPad.

Technische Basis des PROLED-XDR-Displays

Hintergrund der Funktionserweiterung ist die veränderte Display-Architektur des aktuellen MacBook Pro, mit dem Apple erstmals Touch-Fähigkeiten in seinen Laptops verbaut. Das verbaute PROLED-XDR-Display basiert auf Tandem-OLED-Technologie mit zwei Stapeln aus insgesamt 30 Schichten.

Insgesamt besteht die Anzeige aus 50 Schichten bei einer Dicke von unter einem Millimeter und enthält über 100 Millionen Dünnschichttransistoren in 15 Schichten unterhalb von zehn Mikrometern.

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Die Hardware erreicht eine Helligkeit von bis zu 2.000 Nits sowie ein Kontrastverhältnis von 10.000.000:1 und deckt neben dem Farbraum P3 auch Adobe RGB und DICOM ab. Berichten zufolge sind die Touch-Sensoren ohne zusätzliche Latenz direkt in die Displaylage integriert, wobei das Betriebssystem Berührungen automatisch in Klickbefehle übersetzt.

Bei Bedarf lässt sich die Touch-Funktionalität softwareseitig abschalten. Nach dem Start der Vorbestellungen am 28. Oktober in 30 Ländern liegen die Einstiegspreise bei 2.899 US-Dollar für die 14-Zoll-Variante mit M5 Pro und reichen bis zu 4.799 US-Dollar für die 16-Zoll-Ausführung mit M5 Max.

Zunehmende Unterstützung im Kreativbereich

Neben Maxon passen auch weitere Softwareanbieter ihre Programme an die veränderten Eingabemethoden der neuen Mac-Generation an. So stellt Blackmagic mit DaVinci Resolve 21.2 eine Version bereit, die den Touchscreen des MacBook Pro unterstützt. Das Update steht Anwendern von Resolve 21 kostenfrei zur Verfügung.

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de | wissenschaft | 70472003 |