Messenger-Betrug, Polizei

Messenger-Betrug: Polizei warnt vor gefÀlschten Hotelbuchungs-Links

Veröffentlicht am: 29.07.2026 um 17:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Kriminelle nutzen gefÀlschte Buchungslinks in Messengern, um an Kreditkartendaten zu gelangen. Die Polizei rÀt zu erhöhter Vorsicht.

Polizei warnt vor Messenger-Betrug bei Reisebuchungen
Ein Smartphone zeigt eine verdĂ€chtige Nachricht auf einem unscharfen Hintergrund, der an Reisebuchungen erinnert. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Die Polizei warnt aktuell verstĂ€rkt vor einer Betrugsmasche, bei der Kriminelle Messenger-Dienste nutzen, um Reisende um ihr Geld und ihre Daten zu bringen. Nach offiziellen Angaben vom 29. Juli versenden die TĂ€ter gefĂ€lschte Links, die angeblich zu UnterkĂŒnften oder BuchungsbestĂ€tigungen fĂŒhren. Das Ziel dieser Angriffe ist die Übernahme von Nutzerkonten sowie der Diebstahl von Zahlungsdaten.

Kreditkartendaten nach Hotelbuchung entwendet

Hintergrund der Warnung ist unter anderem ein aktueller Fall aus Bielefeld. Eine dort ansĂ€ssige Frau erstattete am 27. Juli Anzeige, nachdem sie Opfer der Masche geworden war. Die Betroffene hatte zuvor ĂŒber ein Online-Vergleichsportal ein Hotel gebucht. Anfang Juli erhielt sie daraufhin eine Nachricht ĂŒber einen Messenger-Dienst. Diese enthielt einen Link, der als BuchungsbestĂ€tigung getarnt war. Die Frau folgte der Aufforderung, den Link zu öffnen, und gab auf der verlinkten Internetseite ihre Kreditkartendaten ein.

Im weiteren Verlauf kam es am 21. Juli zu einer erneuten Kontaktaufnahme. Diesmal erhielt die Bielefelderin eine Nachricht von einem anderen Absender, woraufhin sie erneut sensible Daten preisgab. Die Tragweite des Betrugs wurde am 27. Juli deutlich, als die Frau zwei unautorisierte Abbuchungen auf ihrem Konto bemerkte und sich zur Anzeige entschloss.

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Hotel und Portale distanzieren sich von Messenger-Kommunikation

In Reaktionen auf den Vorfall stellten sowohl das betroffene Hotel als auch das genutzte Online-Vergleichsportal am 29. Juli klar, dass sie grundsĂ€tzlich keine Nachrichten oder BestĂ€tigungen ĂŒber Messenger-Dienste an ihre Kunden versenden. Die Kommunikation fĂŒr BuchungsbestĂ€tigungen und Zahlungsabwicklungen finde ausschließlich ĂŒber die offiziellen KanĂ€le der Unternehmen statt.

Die Polizei rĂ€t Verbrauchern daher zu erhöhter Vorsicht bei der Nutzung von Messenger-Apps im Zusammenhang mit Reisebuchungen. Erhalten Nutzer unaufgeforderte Nachrichten mit Links zu Buchungsportalen oder Zahlungsaufforderungen, sollte diesen keinesfalls gefolgt werden. Experten empfehlen, bei Zweifeln direkt Kontakt mit dem jeweiligen Dienstleister oder dem Hotel ĂŒber die offiziell bekannten Telefonnummern oder Webseiten aufzunehmen, um die Echtheit einer Nachricht zu verifizieren.

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Sollten bereits Daten auf verdÀchtigen Seiten eingegeben worden sein, ist schnelles Handeln erforderlich. In solchen FÀllen wird dazu geraten, die betroffenen Konten oder Karten umgehend sperren zu lassen und den Vorfall bei den zustÀndigen Behörden zur Anzeige zu bringen.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Änderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.

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