Meta und Microsoft: Massive AusfÀlle legen Dienste lahm
14.06.2026 - 07:48:14 | boerse-global.de
Facebook, Instagram, WhatsApp sowie mehrere Microsoft-Cloud-Dienste waren stundenlang nicht oder nur eingeschrÀnkt erreichbar. WÀhrend Meta einen internen Netzwerkfehler als Ursache nannte, kÀmpfte Microsoft zeitgleich mit einem DNS-Problem in seiner Azure-Plattform.
Millionen Deutsche nutzen tĂ€glich Online-Banking per Smartphone â ohne diesen Schutz ist das gefĂ€hrlich. Experten warnen: Wer diese 5 MaĂnahmen nicht kennt, riskiert Datenverlust und finanzielle SchĂ€den. 5 sofort umsetzbare SchutzmaĂnahmen entdecken
Hunderttausende Nutzer betroffen
Die Probleme bei Meta begannen am Freitagnachmittag. In der Spitze wurden allein fĂŒr Facebook rund 126.000 Störungsmeldungen registriert. FĂŒr Instagram und WhatsApp kamen weitere 27.000 Meldungen hinzu. Besonders betroffen: Nutzer in den USA, GroĂbritannien, Kanada, Australien und auf den Philippinen. Auch in Spanien und Argentinien berichteten Anwender von Fehlermeldungen und BeitrĂ€gen, die sich nicht laden lieĂen.
Die Störung traf nicht nur Privatnutzer. Auch geschÀftliche Anwendungen wie der Facebook Ads Manager und die WhatsApp Business API waren betroffen. Meta-Sprecher Andy Stone erklÀrte, ein interner Netzwerkfehler habe den Ausfall verursacht. Gegen 17:45 Uhr begann die Wiederherstellung. Um 21:30 Uhr galt der Betrieb der Plattformen als weitgehend stabilisiert.
Microsoft kÀmpft mit DNS-Fehler
Parallel zu den Meta-Problemen legte ein DNS-Fehler ab 18:00 Uhr das Azure Front Door CDN lahm. Die Folgen waren global spĂŒrbar: Microsoft 365, Minecraft und das Xbox-Netzwerk fielen aus. Auch externe Unternehmen wie Starbucks, Costco und die US-Supermarktkette Kroger waren betroffen.
Microsoft normalisierte den Betrieb durch die Wiederherstellung einer frĂŒheren Konfiguration. Der Vorfall reiht sich in eine Serie technischer Pannen ein. Erst am Vortag war Microsoft 365 Copilot aufgrund eines Authentifizierungsfehlers fĂŒr mehrere Stunden ausgefallen. Branchenanalysten wiesen darauf hin, dass die VerfĂŒgbarkeit von Microsoft 365 im ersten Quartal 2026 mit 99,526 Prozent den niedrigsten Wert seit 2013 erreicht hatte.
WhatsApp verschÀrft Hardware-Anforderungen
Abseits der aktuellen Störungen kĂŒndigt WhatsApp Ănderungen bei der GerĂ€teunterstĂŒtzung an. Aus technischen und SicherheitsgrĂŒnden stellt der Messenger den Support fĂŒr Ă€ltere Betriebssysteme ein.
WhatsApp, PayPal & Co. sicher nutzen â gerade bei Systemumstellungen ist der Schutz vor Datenmissbrauch entscheidend. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen 5 einfache Schritte, mit denen Sie Ihr Smartphone sofort gegen Hacker absichern. Kostenlosen Sicherheits-Ratgeber herunterladen
Ab dem 8. September 2026 benötigen Android-GerĂ€te mindestens Version 6. Apple-Nutzer mĂŒssen ab dem 30. November 2026 mindestens iOS 15.5 installiert haben. GerĂ€te ohne entsprechende Updates werden nach diesen Terminen nicht mehr unterstĂŒtzt.
