Microsoft Office 2021: Support endet am 13. Oktober 2026
Veröffentlicht am: 03.08.2026 um 19:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Im Markt für Bürosoftware zeichnet sich eine strategische Verschiebung ab. Die Document Foundation (TDF) hat LibreOffice offiziell als die bevorzugte Migrationsoption für Anwender positioniert, die derzeit noch die Suite Microsoft Office 2021 nutzen. Hintergrund dieser Ankündigung ist das herannahende Ende des Support-Zeitraums für die Microsoft-Lösung. Nach aktuellen Informationen wird der Softwarekonzern Microsoft die Unterstützung für Office 2021 am 13. Oktober 2026 offiziell einstellen.
Mit diesem Schritt reagiert die Document Foundation auf die begrenzte Lebensdauer proprietärer Softwarelizenzen. Während Nutzer von Office 2021 nach dem Stichtag im Herbst 2026 keine Sicherheitsupdates oder technischen Korrekturen mehr erhalten, bewirbt die TDF LibreOffice als eine dauerhaft verfügbare Alternative. Zielgruppe sind insbesondere Anwender, die den Wechsel zu abonnementbasierten Modellen wie Microsoft 365 vermeiden wollen und Wert auf eine langfristig stabile Arbeitsumgebung legen.
Kritik an der Lebenszyklus-Politik von Microsoft
Im Zuge der Positionierung äußerte sich Italo Vignoli von der Document Foundation kritisch zur allgemeinen Produktpolitik im Bereich der kommerziellen Bürosoftware. Er ordnete die sogenannten Lifecycle-Vorgaben, also die zeitlich begrenzte Unterstützung von Softwareversionen, als primär kommerziell motiviertes Instrument ein. Aus Sicht der Open-Source-Organisation dienen diese festgeschriebenen Support-Enden vor allem dazu, Kunden in neue Verkaufszyklen oder Cloud-Abonnements zu drängen.
Wer sich mit der künftigen Ausrichtung seiner Bürosoftware befasst, findet in diesem kostenlosen Startpaket eine vollwertige Lösung ohne laufende Kosten. Erfahren Sie, wie Sie alle wichtigen Schreib- und Rechenfunktionen dauerhaft gratis nutzen können. LibreOffice Startpaket jetzt kostenlos sichern
LibreOffice hingegen versteht sich laut Angaben der Organisation als eine „echte“ Lifetime-Lizenz. Da die Software auf einem Open-Source-Modell basiert, gebe es kein künstlich festgelegtes End-of-Support-Datum. Updates und Versionssprünge stehen den Anwendern kostenfrei zur Verfügung, was eine dauerhafte Nutzung ohne wiederkehrende Lizenzgebühren ermöglichen soll. Damit setzt sich die Foundation bewusst von der Strategie der großen Softwareanbieter ab, die zunehmend auf zeitlich befristete Nutzungsrechte und Mietmodelle setzen.
Langfristiger Dokumentenzugriff durch offene Standards
Ein wesentlicher Aspekt der vorgestellten Nachfolgestrategie betrifft die Datensicherheit und die langfristige Lesbarkeit von Dateien. Die Document Foundation betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Open Document Format (ODF). LibreOffice nutzt ODF standardmäßig für die Speicherung von Textdokumenten, Tabellenkalkulationen und Präsentationen.
Nach Angaben der Organisation stellt die Verwendung dieses offenen Standards sicher, dass Nutzer auch über Jahrzehnte hinweg uneingeschränkten Zugriff auf ihre Informationen behalten, ohne von den Lizenzentscheidungen oder der Existenz eines einzelnen Herstellers abhängig zu sein. Die Interoperabilität mit anderen Programmen und die Unabhängigkeit von proprietären Dateiformaten seien Kernvorteile, die besonders für Institutionen und Privatanwender relevant werden, sobald der Support für ältere Microsoft-Produkte wie Office 2021 ausläuft.
Der Umstieg auf kostenfreie Alternativen lässt sich heute einfacher gestalten, als viele Anwender vermuten. Dieses gratis Startpaket liefert eine praktische Anleitung, um sofort professionell und ohne Lizenzgebühren zu arbeiten. Kostenlose Office-Alternative hier herunterladen
In den kommenden Monaten vor dem Support-Ende im Oktober 2026 ist damit zu rechnen, dass die Document Foundation ihre Bemühungen intensivieren wird, Wechselwillige von der Kompatibilität und der Kosteneffizienz ihrer Open-Source-Suite zu überzeugen.
