Microsoft Teams: Admins können Fluchwortfilter in Transkripten abschalten
Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 14:04 Uhr | Redaktion boerse-global.deAdministratoren der Kommunikationsplattform Microsoft Teams können künftig über zentrale Besprechungsrichtlinien festlegen, ob profane Ausdrücke in Live-Transkriptionen sowie in gespeicherten Protokollen automatisch maskiert werden. Berichten vom 5. November 2026 zufolge gibt der Softwarekonzern IT-Verantwortlichen damit eine feinere Steuerung an die Hand, um die Textausgabe an unternehmensspezifische Vorgaben anzupassen.
Standardmäßige Filterung und administrative Steuerung
Die Filterung anstößiger Sprache bleibt innerhalb der Plattform standardmäßig eingeschaltet. Eine Deaktivierung des Filters greift nicht automatisch, sondern erfordert einen gezielten Eingriff durch die IT-Administration. Zu finden ist die entsprechende Option in den Besprechungseinstellungen im Bereich für Aufzeichnung und Transkription.
Wird der Filter in einer Richtlinie abgeschaltet, werden potenziell profane Begriffe sowohl während der laufenden Live-Transkription als auch in der anschließend abgespeicherten Datei im Klartext wiedergegeben. Zuvor unkenntlich gemachte Ausdrücke bleiben in diesem Fall sichtbar und fließen unzensiert in die Meeting-Dokumentation ein.
Feste Vorgaben für Organisatoren und individuelle Untertitel
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Die Steuerung ist fest an die Richtlinie gekoppelt, die dem jeweiligen Organisator der Besprechung zugewiesen wurde. Weder der Haupteinladende noch eingesetzte Co-Organisatoren haben die Möglichkeit, diese administrative Vorgabe für einzelne Meetings eigenmächtig zu überschreiben. Die Richtlinienhoheit verbleibt somit vollständig auf Organisationsebene.
Von der Neuerung ausgenommen sind hingegen die Live-Untertitel während eines laufenden Gesprächs. Diese richten sich weiterhin nach den individuellen Einstellungen der einzelnen Teilnehmer. Dies hat zur Folge, dass verschiedene Personen in derselben Besprechung je nach persönlicher Konfiguration unterschiedliche Textdarstellungen der gesprochenen Inhalte angezeigt bekommen können.
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Microsoft verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass Administratoren vor einer Abschaltung der Maskierung bestehende Compliance- und Richtlinienanforderungen ihres Unternehmens sorgfältig prüfen sollten. Insbesondere in regulierten Branchen oder Unternehmen mit strikten Kommunikationsvorgaben spielt der dokumentierte Wortlaut eine zentrale Rolle bei der revisionssicheren Aufbewahrung interner Besprechungsprotokolle.
