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Microsoft Teams: Neues Update schickt externe Bots zuerst in die Lobby

Veröffentlicht am: 26.09.2026 um 12:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Erkannte externe Bots gelangen zunächst in die Lobby; Apps und Agenten lassen sich über eine gemeinsame Admin-Oberfläche verwalten.

Microsoft Teams: Update bringt Bot-Kontrolle und zentrale App-Verwaltung
Ein leerer, moderner Konferenzraum mit Glaswänden und minimalistischer Einrichtung in einem Bürogebäude. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft hat Teams um eine neue Admin-Funktion erweitert, die identifizierte externe Bots automatisch von Meetings ausschließt. Wie windowscentral.com in einem Bericht vom 25. September 2026 mitteilte, wurde die Funktion mit einem Teams-Update ausgeliefert, das auf den 23. September 2026 datiert ist. Ursprünglich war die Einführung für Mai 2026 vorgesehen, verzögerte sich jedoch.

Externe Bots landen in der Lobby

Kern der neuen Funktion ist, dass als extern erkannte Bots künftig nicht mehr direkt einem Meeting beitreten, sondern zunächst in der Meeting-Lobby angezeigt werden. Administratoren erhalten damit die Möglichkeit, den Zutritt solcher automatisierten Teilnehmer gezielt zu kontrollieren, statt sich auf eine unkontrollierte Teilnahme verlassen zu müssen.

Für Unternehmen, die Teams für sensible Besprechungen nutzen, schließt dies eine potenzielle Sicherheitslücke, da bislang nicht autorisierte Bots ohne zusätzliche Prüfung an Meetings teilnehmen konnten.

Zentrale Verwaltung von Apps und Agenten

Neben der Bot-Blockade bringt das Update laut windowscentral.com eine weitere administrative Neuerung: Die Installation von Apps und Agenten lässt sich künftig zentral über das Microsoft 365- beziehungsweise Teams Admin Center steuern.

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Änderungen, die Administratoren dort vornehmen, synchronisieren sich automatisch mit Teams, Outlook und Microsoft 365 Copilot. Damit müssen IT-Verantwortliche App- und Agent-Berechtigungen nicht mehr für jede Anwendung einzeln pflegen, sondern können sie über eine gemeinsame Verwaltungsoberfläche steuern.

Bedeutung für Unternehmen

Die beiden Neuerungen greifen ineinander: Während die Lobby-Funktion die unmittelbare Kontrolle über einzelne Meetings stärkt, sorgt die zentrale App- und Agent-Verwaltung für eine übergreifende Steuerung auf Organisationsebene.

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Für IT-Abteilungen, die den zunehmenden Einsatz von Bots und KI-Agenten in Kollaborationsumgebungen im Blick behalten müssen, dürfte dies die Verwaltung erleichtern. Die Verzögerung gegenüber dem ursprünglich für Mai 2026 geplanten Starttermin zeigt zugleich, dass Microsoft bei sicherheitsrelevanten Funktionen für Teams offenbar zusätzliche Zeit für die Umsetzung benötigte.

Teile dieses Beitrags beruhen auf Recherchen von Windows Central.

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