Mirage-App: Mac-Display auf iPhone und iPad mit 120fps
28.06.2026 - 06:07:05 | boerse-global.de
Das Tool streamt Display-Inhalte in Retina-Qualität auf iPhones, iPads, Vision Pro und andere Macs.
Flüssige Darstellung mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde
Mirage setzt auf hochauflösende Übertragung mit optimierter Leistung für Displays mit hohen Bildwiederholraten. Auf iPads mit ProMotion-Technologie unterstützt die App flüssige 120 Bilder pro Sekunde. Die Verbindung erfolgt wahlweise drahtlos oder per USB-C, wobei letzteres 5K-Auflösung ermöglicht.
Die Funktionen gehen über einfache Bildschirmspiegelung hinaus: Nutzer können einzelne Fenster streamen oder einen zweiten Mac als externen Monitor verwenden. iPad-Besitzer profitieren von der Unterstützung für Apple Pencil und Magic Keyboard. Für den Fernzugriff außerhalb des Heimnetzwerks integriert Mirage Tailscale und ermöglicht so sichere Verbindungen. Voraussetzung ist mindestens iOS 26.
Drei Preisstufen für unterschiedliche Bedürfnisse
Lipnik hat ein abgestuftes Preismodell eingeführt. Eine eingeschränkte Basisversion ist kostenlos nutzbar. Für alle Funktionen ist Mirage Pro erforderlich – zum Monatsabo für 4,99 Euro oder im Jahresabo für 39,99 Euro. Eine lebenslange Lizenz kostet 119 Euro. Zum Start gibt es einen Rabatt für das erste Jahr.
Wettbewerb im Display-Segment
Neue Mirage-App streamt Ihr Mac-Display in Retina-Qualität auf iPhone, iPad und Vision Pro – mit bis zu 120fps auf ProMotion-Geräten. Die kostenlose Anleitung zeigt Ihnen die Einrichtung in wenigen Schritten. Kostenlose Anleitung anfordern
Die Veröffentlichung fällt in eine Phase neuer Optionen für Mac-Displays. Der LG UltraFine 6K (32U990A) wurde kürzlich als hochauflösende Alternative hervorgehoben. Der 32-Zoll-Monitor mit 60Hz Nano IPS Black Panel und Thunderbolt 5 ist seit Oktober 2025 erhältlich.
Er konkurriert mit dem Apple Studio Display XDR, das im März 2026 vorgestellt wurde. Apples Monitor nutzt ein 27-Zoll-Mini-LED-Panel mit 2.304 Dimming-Zonen und unterstützt 120Hz adaptive Sync mit M4-Macs oder neuer. Während das LG-Modell ein separates Tool für Helligkeit und Lautstärke benötigt, bietet das Studio Display XDR native Integration und eine 12MP Center-Stage-Kamera.
Apples Chip-Roadmap: Sprung zur M7-Generation?
Branchenberichte deuten auf bedeutende Änderungen in Apples Hardware-Planung hin. Demnach könnte Apple die M6 Pro- und M6 Max-Chips überspringen und direkt zu M7 Pro und M7 Max übergehen – frühestens Ende 2027. Ein Basis-M6-Chip mit 12 GPU-Kernen und 200 GB/s Bandbreite soll noch 2026 erscheinen.
Für die Mac Studio-Profiworkstation wird ein M5 Ultra mit bis zu 36 CPU-Kernen und 768 GB Arbeitsspeicher erwartet. Zudem arbeitet Apple offenbar an einem 14 und 16 Zoll großen „MacBook Ultra" mit OLED-Displays und Touchscreen. Diese Modelle mit Dynamic Island und M5 Pro oder Max sollen zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erscheinen.
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Entwickler-Ökosystem im Fokus
Apples Reality Composer Pro 3 hat Berichten zufolge Code der 2022 eingestellten Game-Engine „The Machinery" integriert. Ehemalige Führungskräfte des Engine-Entwicklers wechselten zu Apples Spatial-Computing-Team – ein Zeichen für das anhaltende Engagement im Vision-Pro-Ökosystem. Updates für macOS Tahoe und iOS 26.5.2 stehen ebenfalls bevor, konkrete Details wurden jedoch nicht genannt.
