Muay Thai und Ninja Warrior: Sven Feickert trainiert elfmal pro Woche
Veröffentlicht am: 09.10.2026 um 19:01 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Verbindung von leistungsorientiertem Kampfsport und den spezifischen Griff- sowie Koordinationsanforderungen moderner Hindernisläufe erfordert ein hohes Maß an Trainingsdisziplin. Wie aus einem Bericht von giessener-allgemeine.de vom 09.10.2026 hervorgeht, stellte sich Sven Feickert aus Biebertal-Krumbach genau dieser doppelten sportlichen Belastung.
Der 29-jährige Industriemechaniker kombinierte die Vorbereitung auf eine Weltmeisterschaft im Muay Thai mit seinen Starts im Hindernisparcours der Fernsehshow „Ninja Warrior“. Das Nebeneinander zweier Disziplinen, die stark voneinander abweichende physiologische Schwerpunkte setzen, verlangte dabei eine eng getaktete Strukturierung des Alltags.
Elf Trainingseinheiten neben dem Beruf als Industriemechaniker
Die spezifische Vorbereitungsphase für die parallelen Herausforderungen erstreckte sich über einen Zeitraum von zwei Monaten. Um die körperlichen Grundlagen für beide Wettkampfformate zu legen, absolvierte Feickert elf Trainingseinheiten pro Woche. Dieses Pensum bewältigte er neben seiner regulären Vollzeitarbeit als Industriemechaniker.
Das Trainingsprogramm setzte sich aus mehreren aufeinander abgestimmten Komponenten zusammen. Neben Laufeinheiten für die aerobe Leistungsfähigkeit gehörten Einheiten im Bouldern sowie regelmäßige Besuche in einer speziellen Ninja-Halle zum festen Wochenplan. Hinzu kam ein gezieltes Armkrafttraining, um die notwendige Griffkraft für Hängeelemente zu sichern und gleichzeitig die Muskulatur für die Anforderungen des Kampfsports zu stärken.
Die Steuerung zwischen der Kraftentwicklung für Schläge und Tritte einerseits sowie der Zug- und Haltekraft an Hindernissen andererseits stellte die zentrale Trainingsaufgabe dar.
Verletzungspech und Erfahrungen bei „Ninja Warrior“
Im Jahr 2026 trat Feickert zum zweiten Mal bei dem RTL-Format „Ninja Warrior“ an, dessen Ausstrahlung zur Hauptsendezeit um 20:15 Uhr sowie auf der Streaming-Plattform RTL+ erfolgte. Seine Auftritte in der Sendung waren von erheblichem Durchhaltevermögen geprägt.
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Bereits im Jahr 2025 hatte er sein Debüt mit einem gebrochenen Unterarm bestritten. Trotz der Verletzung gelangte er damals bis an das letzte Hindernis unmittelbar vor der Megawall. Für das Erreichen des Halbfinales fehlten ihm am Ende lediglich zwei Plätze.
Bei seinem zweiten Anlauf im Jahr 2026 war der Unterarm verheilt. Feickert erreichte erneut das letzte Hindernis des Parcours, scheiterte an dieser Stelle jedoch an der Ausführung der Technik. Eine dritte Teilnahme an dem Wettbewerb ist ungeachtet des Ausscheidens geplant.
Meisterschaftserfolg und Vereinswechsel im Muay Thai
Parallel zu den Hindernisläufen trieb Feickert seine Kampfsportkarriere voran. Er gewann die Deutsche Meisterschaft im Muay Thai, zog sich während dieses Turniers allerdings eine Kreuzbandverletzung zu. Nach der Rehabilitation wechselte er seine Trainingsstätte und schloss sich der Kampfsportschule „Fight-Club Sven Kirsten“ in Herborn an.
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Ein für November in Spanien geplanter Profikampf um den Weltmeistertitel musste abgesagt werden; dieser sollte laut den Planungen nachgeholt werden. Die Verknüpfung von Verletzungsregeneration, Vollzeiterwerbstätigkeit und intensivem Mehrspartentraining verdeutlicht die Hürden, die Athleten bei der parallelen Vorbereitung auf unterschiedliche Leistungssparten überwinden müssen.

