Neue Wege fĂŒr SchultrĂ€ger bei der Digitalisierung ihrer Schulen: Elternfinanzierung mit SchultrĂ€gerbeteiligung als SchlĂŒsselmodell
26.11.2024 - 09:00:12Ein zentraler Ansatz, der Planungssicherheit und FlexibilitĂ€t bietet, ist das innovative Modell der Elternfinanzierung mit SchultrĂ€gerbeteiligung. "Viele SchultrĂ€ger erkennen, dass sie die Digitalisierung ihrer Schulen selbst vorantreiben mĂŒssen. Fördermittel sind oft unsicher, und pragmatische, langfristige Lösungen sind gefragt, um nachhaltige Planbarkeit zu gewĂ€hrleisten", erklĂ€rt Moritz Zeman, Business Manager der ACS Group GmbH, einem externen Dienstleister, der seit 2010 bundesweit rund 3.000 Bildungseinrichtungen betreut und mehr als 3.100 elternfinanzierte iPad-Klassen an ĂŒber 800 Schulen realisiert hat.
Die ACS Group hat ein Konzept entwickelt, das Eltern, Schulen und SchultrĂ€ger gleichermaĂen einbindet. Dieses Modell bietet nicht nur finanzielle FlexibilitĂ€t, sondern ermöglicht auch eine zĂŒgige EinfĂŒhrung moderner digitaler Bildungslösungen, ohne auf Förderprogramme angewiesen zu sein oder komplexe Ausschreibungen durchfĂŒhren zu mĂŒssen.
Elternfinanzierung: Ein Modell mit stark wachsender Akzeptanz
Die Pandemie hat einen Digitalisierungsschub ausgelöst, von dem viele Schulen profitiert haben. Doch nach der anfĂ€nglichen UnterstĂŒtzung durch den Digitalpakt des Bundes fehlen nun langfristige Lösungen. Hier setzen elternfinanzierte Modelle an: Sie ermöglichen eine 1:1-Ausstattung, bei der jede SchĂŒlerin und jeder SchĂŒler ein eigenes GerĂ€t besitzt, das sowohl in der Schule als auch privat genutzt werden kann. "Die 1:1-Ausstattung bietet entscheidende Vorteile, sowohl fĂŒr das individuelle Lernen als auch fĂŒr die Einbindung moderner pĂ€dagogischer Konzepte", erklĂ€rt Moritz Zeman.
Die Akzeptanz in der Elternschaft fĂŒr eine Beteiligung an einem fördertopfunabhĂ€ngigen Finanzmodell ist in den vergangenen fĂŒnf Jahren rasant gestiegen. "Rund 80 Prozent aller von uns seit 2020 ausgestatteten Tabletklassen basieren mittlerweile auf diesem Konzept", berichtet Zeman. Besonders erfolgreich ist das Kombimodell aus Elternfinanzierung und SchultrĂ€gerbeteiligung, das die ACS Group entwickelt und erstmals Ende 2022 in einem Pilotprojekt in Heubach (Baden-WĂŒrttemberg) an drei weiterfĂŒhrenden Schulen eingefĂŒhrt hat. Die dortigen, ĂŒberaus positiven Erfahrungen haben dazu gefĂŒhrt, dass das Modell bis dato bundesweit schon von mehr als 20 SchultrĂ€gern mit ĂŒber 70 Schulen ĂŒbernommen wurde. ( Video vom Heubach-Projekt)
Vorteile fĂŒr SchultrĂ€ger und Eltern
Viele SchultrĂ€ger haben ĂŒber Jahre hinweg auf sogenannte Kofferlösungen gesetzt - mobile GerĂ€teeinheiten, die aus jeweils 20 iPads bestehen, von den TrĂ€gern gekauft und den Schulen leihweise zur VerfĂŒgung gestellt werden. Der Nachteil fĂŒr die SchĂŒler: Sie können die GerĂ€te ausschlieĂlich im Klassenraum nutzen. Und bei SchultrĂ€gern und Schulen werden nicht nur betrĂ€chtliche finanzielle Mittel gebunden, sondern auch wertvolle Ressourcen durch das Hardware-Management (GerĂ€te nach dem Unterricht wieder einsammeln, Zustand begutachten, Schadensregulierungen bei defekten GerĂ€ten veranlassen). Zudem mĂŒssen ca. alle vier bis fĂŒnf Jahre neue GerĂ€te angeschafft werden, da digitale Infrastruktur immer wieder erneuert werden muss.
Dagegen bietet das Modell der Elternfinanzierung mit SchultrĂ€gerbeteiligung fĂŒr die SachaufwandstrĂ€ger durch planbare Budgets eine finanzielle StabilitĂ€t, die den kommunalen Haushalt entlastet. ZusĂ€tzlich wird der bĂŒrokratische Aufwand reduziert, weil die GerĂ€te von den Eltern beschafft werden und Hardware-Pflege, GerĂ€teaustausch sowie -entsorgung in ihrer Verantwortung liegen.
Werden die Tablets von den Eltern gekauft, können diese entscheiden, welches Zubehör ihre Kinder nutzen, und die GerĂ€te lassen sich sowohl fĂŒr schulische als auch private Zwecke verwenden. Damit die Kosten der Neuanschaffung nicht auf einmal getragen werden mĂŒssen, werden sozialvertrĂ€gliche Modelle angeboten, um Kinder zu fairen Konditionen mit einem iPad auszustatten. Je nach gewĂŒnschtem GerĂ€t, technischer Ausstattung, Versicherung und Finanzierungszeitraum variiert die monatliche Rate. Ăber einen personalisierten Webshop, den die ACS Group via ihrem Portal TabletKlasse.de fĂŒr jede Schule individuell einrichtet, profitieren die Eltern von gĂŒnstigen Bildungsrabatten und können die GerĂ€te sogar zu null Prozent finanzieren lassen. FĂŒr finanzschwache Familien besteht die Möglichkeit, dass Schulen oder SchultrĂ€ger zusĂ€tzliche Kosten fĂŒr die Anschaffung ĂŒbernehmen oder LeihgerĂ€te zur VerfĂŒgung stellen. Zudem lassen sich ZuschĂŒsse beim Jobcenter einfordern, wenn die Voraussetzungen gegeben sind.
Finanzielle Planbarkeit und FlexibilitÀt
"Viele SchultrÀger sind sich der Möglichkeit der Elternfinanzierung mit SchultrÀgerbeteiligung gar nicht bewusst und werden sehr hellhörig, sobald sie das Konzept kennenlernen. Denn dieses Modell bietet ihnen eine ideale Lösung, um die digitale Ausstattung ihrer Schulen planbar und nachhaltig zu finanzieren."
Und noch etwas zeigt die Praxis: Sobald die SchultrĂ€ger ihre Bereitschaft zu einer Beteiligung erkennen lassen, sind auch die Eltern eher zu einer Finanzierung bereit. Bezuschusst werden die iPads (Anschaffungspreis zu Bildungskonditionen rund 400 Euro) meist mit einem fixen Betrag - durchschnittlich 100 Euro. Mit diesem planbaren Zuschuss pro GerĂ€t können Kommunen ihren Haushalt stabilisieren und sind weniger von staatlichen Fördermitteln abhĂ€ngig. Auch im Hinblick auf Ersatzbeschaffungen nach vier bis fĂŒnf Jahren, wenn GerĂ€te in die Jahre kommen, bietet die Elternfinanzierung mit SchultrĂ€gerbeteiligung eine nachhaltige Lösung.
GerÀtemanagement und Datenschutz
IT-FachkrĂ€fte fehlen an vielen Schulen, was dazu fĂŒhrt, dass LehrkrĂ€fte einspringen und letztlich auch die Verwaltung der SchĂŒler- und Lehrer-EndgerĂ€te "nebenher" betreuen. Angesichts eines stetig wachsenden GerĂ€tepools ist das fĂŒr Moritz Zeman keine Option. Er empfiehlt fĂŒr die Verwaltung der immer komplexer werdenden Lernmanagementsysteme, Kommunikationsplattformen und spezialisierten Bildungsapps keine internen Ressourcen zu binden, sondern einen externen und automatisch mitwachsenden MDM(Mobile Device Management)-Prozess aufzusetzen (knapp 30 Euro pro GerĂ€t/Jahr), der bei der Finanzierung gleich miteinkalkuliert werden sollte und meist von den SchultrĂ€gern ĂŒbernommen wird.
Die ACS Group betreut derzeit bundesweit rund 160.000 iPads durch ihre Full-Service-Verwaltungs- und GerĂ€temanagement-Lösung, den iPadmanager. Mit seiner Hilfe können die Tablets wĂ€hrend der Unterrichtszeit beispielsweise im Funktionsumfang eingeschrĂ€nkt werden. Zudem lassen sich Apps per MDM auf alle SchĂŒlertablets ĂŒbertragen und Funktionen fĂŒr die LehrkrĂ€fte, wie Apple Classroom (etwa fĂŒr Kontrolle, Steuerung, Aufgabenverteilung) nutzen. ZusĂ€tzlich können in das MDM zentrale Sicherheitsfunktionen fĂŒr umfangreichen Jugendschutz und Cybersecurity integriert werden. Die vom iPadmanager verwalteten GerĂ€te erkennen darĂŒber hinaus automatisch, wenn sie im Schul-WLAN eingeloggt sind. Verlassen die Kinder die Schule, wird der Schulmodus von selbst beendet und die GerĂ€te können uneingeschrĂ€nkt im Privatmodus genutzt werden.
Die digitale Transformation nachhaltig gestalten
Die Verzögerung des Digitalpakts 2.0 und die dadurch entstehende FörderlĂŒcke von mindestens zwei Jahren haben dazu gefĂŒhrt, dass immer mehr SchultrĂ€ger auf alternative Finanzierungsmodelle zurĂŒckgreifen. Moritz Zeman sieht das Modell der ACS Group als Zukunftsweg: "Die Kombination aus Elternbeteiligung und SchultrĂ€gerzuschuss ist eine Win-Win-Situation fĂŒr alle Beteiligten. Sie fĂŒllt die LĂŒcke, die durch die Verzögerungen bei staatlichen Förderprogrammen entstanden ist. FĂŒr viele SchultrĂ€ger ist sie eine zukunftsweisende Alternative. Und wir gehen davon aus, dass das Modell weiterhin an Bedeutung gewinnen wird, um die digitale Transformation der Schulen zu sichern", erklĂ€rt Zeman.
Die EinfĂŒhrung von 1:1-Tabletklassen durch Elternfinanzierung mit SchultrĂ€gerbeteiligung ist somit ein entscheidender Schritt in Richtung einer modernen und zukunftsfĂ€higen Bildung. Das Modell bietet Planungssicherheit, entlastet SchultrĂ€ger und gibt Eltern mehr FlexibilitĂ€t. Gleichzeitig stellt es sicher, dass alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler Zugang zu den besten digitalen Lernmitteln erhalten - unabhĂ€ngig von staatlichen Förderprogrammen.
Hier gibt es weiterfĂŒhrende Informationen zur Elternfinanzierung
Ăber ACS Group GmbH
Die in Ottobrunn bei MĂŒnchen ansĂ€ssige ACS Group GmbH (GrĂŒndung 1998) hat sich auf Apple Produkte und Dienstleistungen spezialisiert. Sie ist von Apple autorisierter Service Provider, HĂ€ndler sowie Education Specialist und bietet als unabhĂ€ngiger Dienstleister Komplettlösungen aus einer Hand - von der IT-Strategie- und Organisationsberatung, ĂŒber Machbarkeitsstudien, Konzeption, EinfĂŒhrung, Schulung, Support, Wartung (inklusive Reparaturen von Apple Hardware in der hauseigenen Werkstatt) und Weiterentwicklung von IT-Systemen. Seit 2010 hat die Gruppe einen Schwerpunkt auf Lösungen fĂŒr den Bildungsbereich gelegt und ist dort derzeit bundesweit bei ĂŒber 3.000 öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen (von Grundschule bis UniversitĂ€t) kompetenter Ansprechpartner fĂŒr alle Themen rund um die digitale Bildung. Zum Angebotsspektrum zĂ€hlen die Planung und Realisierung von ganzheitlichen Lösungen - von der ersten Ideenskizze ĂŒber die Realisierung (fachlich und inhaltlich) von Schulprojekten und deren Verwaltung, bis hin zur DurchfĂŒhrung von Schulungen, Fortbildungen und Workshops durch zertifizierte Trainer. Ăbersichtliche Onlineshops fĂŒr Schulen, Lehrer und Eltern bieten etwa bei der Einrichtung von elternfinanzierten iPad-Klassen die Möglichkeit der Etablierung personalisierter Webshops fĂŒr Schulen.
Mit dem Pilotprojekt "Digitale Schule der Zukunft" startete z. B. das Bayerische Kultusministerium im Schuljahr 2022/23 eine Initiative, um das Thema digitale Bildung voranzutreiben. 250 staatliche Schulen nahmen daran teil. FĂŒr das Schuljahr 2023/24 wurde auf 350 Schulen aufgestockt. Ăber 60 Prozent dieser Schulen vertrauen auf die ACS Group bei der EinfĂŒhrung elternfinanzierter Tablet-Klassen.
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