Technologie, Bitkom

Umfrage: Firmen sehen große Tech-AbhĂ€ngigkeit vom Ausland

13.11.2025 - 17:27:54 | dpa.de

NĂ€chste Woche wird in Berlin bei einem deutsch-französischen Technologie-Gipfel ĂŒber digitale SouverĂ€nitĂ€t beraten. Eine Umfrage unter Betrieben zeigt, die AbhĂ€ngigkeit vom Ausland ist groß.

Mikrochips werden hauptsÀchlich aus HerstellerlÀndern wie China oder Taiwan importiert. (Symbolbild) - Foto: Christian Charisius/dpa
Mikrochips werden hauptsÀchlich aus HerstellerlÀndern wie China oder Taiwan importiert. (Symbolbild) - Foto: Christian Charisius/dpa

Die große Mehrheit der Unternehmen in Deutschland sehen einer Umfrage zufolge bei digitalen Technologien und Leistungen eine AbhĂ€ngigkeit des Landes vom Ausland. 93 Prozent gaben in einer reprĂ€sentativen Umfrage des Branchenverbandes Bitkom an, dass Deutschland technologisch stark abhĂ€ngig (40 Prozent) oder eher abhĂ€ngig (53 Prozent) sei. 89 Prozent der befragten Unternehmen sehen auch bei sich selbst eine AbhĂ€ngigkeit vom Ausland. 

Nur 10 Prozent gehen davon aus, dass sich diese AbhĂ€ngigkeit in fĂŒnf Jahren verringert haben wird, 6 von 10 Unternehmen (63 Prozent) rechnen sogar mit einer Zunahme der AbhĂ€ngigkeit. Die USA, China und Taiwan werden am hĂ€ufigsten als Bezugsquellen fĂŒr digitale Technologien und Leistungen genannt. Ganz oben stehen EndgerĂ€te wie Smartphones oder Notebooks, vor Komponenten wie Chips oder Halbleitern und Software-Anwendungen. 

Befragt wurden nach Bitkom-Angaben im September und Oktober GeschĂ€ftsfĂŒhrungen und VorstĂ€nde von 605 Betrieben mit mindestens 20 BeschĂ€ftigten. Hintergrund ist der in der kommenden Woche anstehende «Gipfel zur EuropĂ€ischen Digitalen SouverĂ€nitĂ€t» in Berlin. 

Bei dem Treffen mit 900 Teilnehmern, das von Deutschland und Frankreich initiiert wurde, geht es darum, wie Europa sich technologisch unabhĂ€ngiger machen kann, damit beispielsweise sensible Firmendaten nicht in Clouds großer außereuropĂ€ischer Unternehmen abgespeichert werden mĂŒssen. Teilnehmen wollen auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron.

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