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OneDrive: Microsoft beendet Support für Windows 10 21H2 ab August

Veröffentlicht am: 20.07.2026 um 15:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft stellt OneDrive-Support für Windows 10 21H2 ein. Nutzer müssen auf neuere Versionen oder Windows 11 wechseln.

Microsoft OneDrive: Sync-App endet für ältere Windows-10-Systeme
Ein Serverrack mit leuchtend blauen Datenströmen, die Datenmigration und technologische Updates symbolisieren. Ein dezentes, durchscheinendes Microsoft OneDrive-Logo. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Ab Mitte August stellt Microsoft die Unterstützung für die OneDrive-Sync-App auf älteren Windows-10-Systemen ein. Betroffen sind vor allem Nutzer der Version 21H2 und älter.

Der Schritt zwingt Millionen Anwender zum Umdenken. Ab dem 15. August 2026 erhalten betroffene Systeme keine Feature-Updates, Fehlerbehebungen oder Sicherheitspatches mehr für den OneDrive-Desktop-Client. Microsoft macht deutlich: Nach diesem Stichtag kann die volle Funktionalität und Kompatibilität des Synchronisationsdienstes nicht mehr garantiert werden.

Umstieg auf aktuelle Windows-Versionen nötig

Wer weiterhin auf den vollen OneDrive-Service angewiesen ist, muss handeln. Microsoft empfiehlt den Umstieg auf Windows 10 Version 22H2 oder gleich den Sprung zu Windows 11. Die gute Nachricht: Windows 10 22H2 wird voraussichtlich noch bis Oktober 2028 unterstützt. Für alle, die nicht sofort aktualisieren können, bleibt der Zugriff über den Webbrowser als provisorische Lösung – zwar weniger komfortabel, aber sicher.

Die Ankündigung reiht sich in eine Serie von Infrastruktur-Veränderungen bei Microsoft ein. Erst Mitte Juli, am 14. Juli 2026, stellte der Konzern den Support für SharePoint Server 2016, SharePoint Server 2019 und SQL Server 2016 ein. Zeitgleich setzte die US-Cybersicherheitsbehörde CISA eine Frist für Bundesbehörden, um kritische Sicherheitslücken in SharePoint zu schließen – Lücken, die bereits aktiv ausgenutzt wurden.

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Neue Sicherheitsfunktionen für Geschäftskunden

Doch Microsoft denkt auch voraus. Parallel zu den Support-Einschränkungen bringt der Konzern neue Sicherheitsfeatures für Business-Kunden. Bereits Ende August 2026 soll ein Tool allgemein verfügbar sein, das Screenshots von als vertraulich markierten PDF-Dateien blockiert.

Die Funktion arbeitet zunächst im Microsoft Edge-Browser und soll verhindern, dass Unbefugte geschützte interne Dokumente abfotografieren oder abfilmen können. Administratoren erhalten zudem die Möglichkeit, lokale Downloads dieser sensiblen Dateien komplett zu unterbinden – ein wirksamer Schutz gegen Datenlecks.

Pannen und Rätsel um Speicherlimits

Während Microsoft an der Zukunft arbeitet, plagen aktuelle Probleme die Nutzer. Am heutigen Montag berichteten Anwender von einem rätselhaften Phänomen: Ihr Speicherplatz wurde unerwartet von 25 Terabyte auf ein Terabyte zurückgesetzt. Der Microsoft-Support prüft derzeit, ob Lizenzierungsfehler oder Bereitstellungs-Bugs dahinterstecken. Eine offizielle Stellungnahme zu einer möglichen Änderung der Speicherpolitik steht noch aus.

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In einem spektakulären Einzelfall gelang Microsoft kürzlich die Wiederherstellung eines Kontos mit 25 Jahren Datenhistorie aus OneDrive und Xbox-Diensten. Das Konto war nach einem Hackerangriff dauerhaft gesperrt worden – erst massive öffentliche Aufmerksamkeit führte zur Kehrtwende. Der Xbox-Support arbeitet eigenen Angaben zufolge an verbesserten Lösungen für ähnliche Fälle mit kompromittierten Legacy-Konten.

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