Outlook Classic: Microsoft bringt vertrautes Design zurück
Veröffentlicht am: 24.08.2026 um 01:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Microsoft hat am 22. August 2026 eine neue, optionale Einstellung für Outlook im Web sowie für die neue Outlook-App unter Windows angekündigt. Diese Funktion ermöglicht es Anwendern, das visuelle Erscheinungsbild der Anwendung so anzupassen, dass es dem Design der klassischen Outlook-Version nahekommt. Der weltweite Rollout dieser Neuerung hat im August begonnen und soll bis Oktober 2026 abgeschlossen sein.
Visuelle Anpassung an vertraute Arbeitsumgebungen
Die neue Option mit der Bezeichnung „Outlook Classic“-Design zielt darauf ab, Nutzern eine vertraute Arbeitsumgebung zu bieten, während sie gleichzeitig von den modernen Funktionen der aktuellen Plattform profitieren. Zu finden ist die Einstellung im Menü unter dem Pfad Allgemein > Darstellung.
Sobald die Funktion aktiviert wird, ändern sich das visuelle Styling, das Layout sowie die Typografie der Anwendung. Auch die verwendeten Symbole und bestimmte Interaktionsmuster werden angepasst, um die Ästhetik der traditionellen Win32-Version nachzuahmen.
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Trotz dieser optischen Angleichung handelt es sich nicht um eine vollständige Rückkehr zum alten Software-Kern. Microsoft verweist darauf, dass das neue Outlook auf der WebView2-Technologie basiert, während das klassische Outlook als Win32-Anwendung entwickelt wurde. Die neue Design-Option dient somit primär dazu, den Übergang für Nutzer zu erleichtern, die an die langjährige Oberfläche der Desktop-Anwendung gewöhnt sind.
Zeitplan des weltweiten Rollouts
Die Einführung der Funktion erfolgt schrittweise in mehreren Phasen. Eine gezielte Veröffentlichung hat bereits Mitte August begonnen und soll bis Ende September abgeschlossen sein. Die allgemeine Verfügbarkeit für alle Nutzer weltweit wird für den Zeitraum zwischen Ende September und Ende Oktober 2026 erwartet.
Die Einstellung wird standardmäßig deaktiviert ausgeliefert, könnte jedoch bei einigen Anwendern, die bereits den Migrationsprozess von der klassischen Version gestartet haben, automatisch aktiv sein. Ein manueller Eingriff durch Administratoren ist laut Microsoft nicht erforderlich, da die Option direkt in den Nutzereinstellungen zur Verfügung steht. Bestehende Konfigurationen der IT-Verwaltung sollen durch das Update nicht überschrieben werden.
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Technische Details und Migrationspfade
Ein wesentliches Merkmal der Neuerung ist ein dedizierter Umschalter (Toggle), der im neuen Outlook für Windows oben rechts platziert wird. Über diesen Schalter kann die Ansicht jederzeit gewechselt werden. Sollte die Option bei einzelnen Nutzern aufgrund technischer Einschränkungen fehlen, ist ein Wechsel auch über das Hilfe-Menü möglich.
Das Unternehmen stellt klar, dass es keinen automatischen Wechsel vom klassischen Outlook zum neuen Outlook ohne Zustimmung des Nutzers geben wird. Wird der Toggle jedoch aktiviert, führt das Starten der klassischen Outlook-App oder der Windows-Mail-App künftig zu einer Umleitung auf das neue Outlook.
In diesem Zuge werden Konten und individuelle Einstellungen migriert. Microsoft ermutigt die Anwender zur Migration auf die neue Plattform, erlaubt jedoch weiterhin die parallele Nutzung beider Versionen, um Arbeitsabläufe nicht zu unterbrechen. Eine automatische Migration ganzer Nutzergruppen durch das System ist nicht vorgesehen.
