Passkeys, SMS-Codes

Passkeys statt SMS-Codes: Mexikos SSPC empfiehlt sicherere Anmeldung

Veröffentlicht am: 25.10.2026 um 07:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die mexikanische Sicherheitsbehörde rÀt zu zusÀtzlichen Anmeldeverfahren, individuellen Passwörtern und aktuellen GerÀtesoftware-Versionen.
Nahaufnahme eines massiven, industriellen Tresormechanismus als Symbol fĂŒr digitale Sicherheit und Schutz vor unbefugtem Zugriff. Illustration mit AI erstellt.

Die mexikanische Behörde fĂŒr Sicherheit und BĂŒrgerschutz (SSPC) hat ĂŒber ihre Einheit fĂŒr Cyber-Ermittlungen und technologische Operationen Empfehlungen herausgegeben, um digitale Straftaten einzudĂ€mmen. Im Zentrum der behördlichen Hinweise steht der Aufruf an BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, die Multifaktor-Authentifizierung fĂŒr digitale Dienste konsequent zu aktivieren. Dies geht aus mehreren Medienberichten vom 24. Oktober 2026 hervor.

Schutz fĂŒr E-Mail, Banking und Social Media

Nach Angaben der SSPC dient die Multifaktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie fĂŒr eine Vielzahl von Konten. Die Behörde nennt hierbei ausdrĂŒcklich E-Mail-PostfĂ€cher, Messenger-Dienste, soziale Netzwerke sowie Online-Banking-ZugĂ€nge.

Auch Cloud-Speicher, arbeitsbezogene Profile und Kundenkonten in Online-Shops sollten auf diese Weise abgesichert werden. Die zusÀtzliche Absicherung verhindert einen unbefugten Zugriff auf die Konten selbst dann, wenn das dazugehörige Passwort bereits kompromittiert oder Dritten bekannt geworden ist.

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Die Aktivierung dieses Verfahrens erfolgt laut Behörde in den jeweiligen Sicherheitseinstellungen der genutzten Plattformen, oft unter Bezeichnungen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung oder Zwei-Schritt-Verifizierung. Bei jedem Anmeldevorgang wird dadurch neben den regulĂ€ren Zugangsdaten ein zweiter Nachweis zur ÜberprĂŒfung der IdentitĂ€t verlangt.

Physische SicherheitsschlĂŒssel und Passkeys bevorzugt

FĂŒr den zweiten Faktor empfiehlt die Sicherheitsbehörde, sofern technisch verfĂŒgbar, physische SicherheitsschlĂŒssel oder Passkeys zu verwenden. Diese Methoden seien gegenĂŒber Codes zu bevorzugen, die per SMS oder E-Mail zugestellt werden.

ZusĂ€tzlich betont die Behörde die Notwendigkeit, fĂŒr jedes einzelne Profil ein starkes und individuelles Passwort festzulegen. Einmalige Verifizierungscodes dĂŒrften unter keinen UmstĂ€nden an Dritte weitergegeben werden.

Die Behörde stellt klar, dass weder Bank- noch Firmenvertreter solche Codes per Telefonanruf, Kurznachricht oder E-Mail anfordern. Erhalten Nutzer unerwartete Benachrichtigungen oder Anfragen fĂŒr Anmeldeversuche, sollten diese konsequent abgewiesen werden.

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Basisschutz fĂŒr EndgerĂ€te und weitere Ressourcen

Neben dem Schutz einzelner Online-Profile weist die Behörde auf grundlegende Sicherheitsmaßnahmen fĂŒr EndgerĂ€te hin. Smartphones, Computer und Tablets sollten grundsĂ€tzlich per PIN, Passwort, Muster oder durch biometrische Merkmale gesperrt werden.

DarĂŒber hinaus rĂ€t die Behörde zur zeitnahen Installation von Aktualisierungen fĂŒr Betriebssysteme und Anwendungen, um bekannte Schwachstellen zu schließen, die andernfalls fĂŒr Angriffe ausgenutzt werden könnten.

FĂŒr weiterfĂŒhrende Informationen verweist die SSPC auf ihren Leitfaden zur Internetsicherheit auf dem institutionellen Portal der mexikanischen Regierung.

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