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Phi Silica deinstallierbar: Windows 11 Build 26300 spart 2,5 GB

Veröffentlicht am: 14.08.2026 um 13:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft testet in einem Vorschau-Build die Deinstallation von Phi Silica. Nutzer können so über 2,5 GB Speicherplatz auf ihren Geräten freigeben.

Windows 11: Versteckte Option zum Entfernen von KI-Modellen entdeckt
Nahaufnahme einer modernen Laptop-Tastatur in einem minimalistischen Büro bei natürlichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Microsoft testet in einer experimentellen Vorschauversion von Windows 11 eine bislang verborgene Funktion, mit der Nutzer vorinstallierte KI-Modelle wie Phi Silica vom System entfernen können. Die Option findet sich im Build 26300.8553, das derzeit im Rahmen des Vorschauprogramms verteilt wird.

Speicherplatz freigeben durch Entfernen von Phi Silica

Im Zentrum der neuen Funktion steht das Sprachmodell Phi Silica, das nach Angaben aus dem Build über 2,59 GB Speicherplatz belegt. Entfernen Nutzer die KI-Komponenten über die neue Option, lassen sich demnach mehr als 2,5 GB Speicherplatz zurückgewinnen. Für Geräte mit begrenztem Speicherplatz kann das einen spürbaren Unterschied machen, insbesondere bei Einsteigergeräten mit knapper bemessenen SSDs.

Die Option ist in den Windows 11-Einstellungen derzeit versteckt und nicht ohne Weiteres über die reguläre Benutzeroberfläche zugänglich. Sie erlaubt es, nicht benötigte KI-Komponenten gezielt zu entfernen, statt sie dauerhaft auf dem System vorzuhalten. Laut den vorliegenden Angaben soll die Entfernung über eine Ein-Klick-Option erfolgen, die den Deinstallationsprozess vereinfacht.

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Hintergrund: Anforderungen für Copilot+ PCs

Phi Silica ist Teil der KI-Funktionen, die Microsoft für sogenannte Copilot+ PCs bereitstellt. Geräte, die diese Funktionen nutzen sollen, benötigen laut den vorliegenden Systemanforderungen mindestens 16 GB Arbeitsspeicher, 256 GB Speicherplatz sowie eine NPU mit einer Rechenleistung von 40 TOPS. Diese Hardwareanforderungen richten sich an eine wachsende Klasse von Geräten, die lokale KI-Verarbeitung ohne Cloud-Anbindung ermöglichen sollen.

Dass Microsoft nun eine Möglichkeit testet, diese Komponenten wieder zu entfernen, deutet darauf hin, dass nicht alle Nutzer die vorinstallierten Modelle tatsächlich benötigen oder nutzen möchten. Wer etwa keine der KI-gestützten Funktionen verwendet, die auf Phi Silica basieren, könnte durch die Deinstallation Speicherplatz für andere Zwecke freimachen.

Status als experimentelle Funktion

Da es sich um eine experimentelle Vorschau handelt, ist offen, ob und wann die Option in einer breiteren Windows-11-Version für alle Nutzer verfügbar gemacht wird. Vorschau-Builds dienen Microsoft üblicherweise dazu, neue Funktionen an einem begrenzten Nutzerkreis zu testen, bevor über eine Aufnahme in reguläre Updates entschieden wird.

Nutzer des Vorschauprogramms, die den Build 26300.8553 installiert haben, können die versteckte Option bereits jetzt ausprobieren, sofern sie in den Einstellungen manuell aufgerufen wird.

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Für Anwender, die auf schlanke Systeminstallationen oder minimalen Speicherverbrauch Wert legen, könnte diese Funktion künftig eine zusätzliche Möglichkeit bieten, den Umfang vorinstallierter KI-Komponenten selbst zu bestimmen.

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