Amazon-Störung legt Websites und Apps lahm
20.10.2025 - 11:16:30 | dpa.de
Ein groĂer Ausfall beim Internetgiganten Amazon hat Dutzende Websites, Online-Spielen und Apps, darunter Snapchat und Fortnite und Business-Anwendungen wie Slack und Zoom beeintrĂ€chtigt. Amazon meldete zunĂ€chst auf seiner Statusseite fĂŒr die Amazon Web Services (AWS) einen Ausfall des Amazon-Service DynamoDB. Als Folge seien bei weiteren 29 AWS-Diensten erhöhte Fehlerraten und Verzögerungen aufgetreten.Â
«Erste Zeichen der Entwarnung»Â
Am Montagmittag kamen dann erste Zeichen der Entwarnung. «Wir sehen deutliche Anzeichen fĂŒr eine Besserung», hieĂ es auf der AWS-Statusseite. Zuvor hatte Signal-PrĂ€sidentin Meredith Whittaker darauf hingewiesen, dass ihr Messenger-Dienst durch eine Störung bei AWS in Mitleidenschaft gezogen ist. «Hey Leute, wir wissen, dass Signal bei einigen von euch gerade nicht lĂ€uft. Das scheint mit einem gröĂeren Ausfall von AWS zusammenzuhĂ€ngen. Bleibt dran», schrieb Whittaker auf Bluesky.Â
Das Tochterunternehmen von Amazon ist einer der weltweit fĂŒhrenden Anbieter von Cloud-Computing-Diensten. AWS stellt dabei die virtuelle Infrastruktur fĂŒr einen erheblichen Teil des Internets bereit. Die Dienste der Amazon-Tochter sind vor allem bei Start-ups populĂ€r, weil sie die benötigten IT-Ressourcen wie Rechenleistung, Speicherplatz, Datenbanken oder spezielle Software-Funktionen fĂŒr KI ĂŒber das Internet von AWS mieten können. Dieser Umstand fĂŒhrt allerdings dazu, dass bei einer groĂen AWS-Störung gleich mehrere Webseiten und Apps in die Knie gehen.Â
Viele Dienste gestörtÂ
Auf dem Portal allestörungen.de konnte man die Folgen des AWS-Ausfalls bei mehreren Dutzend Anbietern sehen. Betroffen waren zum einen Amazon-Dienste selbst, wie Amazon Alexa, Amazon Prime und Amazon Music, Ring oder das Shoppingportal Amazon.de. Auch das KI-Portal Perplexity war zeitweise gestört. Zeitweise BeeintrĂ€chtigungen gab es auch bei den Zahlungsdienstleistern wie Venmo, der Aktienhandels-App Robinhood sowie der KryptowĂ€hrungsbörse Coinbase. AuĂerdem waren auch viele kleinere Anbieter wie die Sprachlern-App Duolingo betroffen.
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