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Quick Share: Google erweitert AirDrop-Funktion auf Linux und iPhones

13.06.2026 - 00:43:04 | boerse-global.de

Googles Quick Share erlaubt nun direkte Dateiübertragungen zwischen Android, Linux und Apple-Geräten. Der June Android Drop 2026 bringt zudem neue Funktionen.

Google Quick Share: Dateitransfer zu Linux und iPhones jetzt möglich
Quick - A stylized image showing data flowing between a Linux laptop and an Android smartphone, symbolizing Quick Share integration. 13.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Google erweitert Quick Share auf Linux und ermöglicht direkte AirDrop-Transfers zu iPhones. Ein Meilenstein für plattformübergreifenden Datenaustausch.

Am heutigen Samstag hat Google mit dem June Android Drop 2026 eine Reihe neuer Funktionen ausgerollt. Das Herzstück: Quick Share, Googles Antwort auf Apples AirDrop, ist jetzt offiziell mit Linux-Systemen kompatibel. Gleichzeitig können ausgewählte Android-Flaggschiffe nun direkt mit iPhones, iPads und Macs Dateien austauschen.

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Linux-Integration per Flatpak-App

Die neue Linux-Unterstützung kommt über eine Anwendung namens "Packet", die als Flatpak auf Flathub verfügbar ist. Damit werden Linux-Rechner für Android-Geräte sichtbar – und das ganz ohne Google-Konto. Voraussetzung sind aktives Bluetooth und eine lokale WLAN-Verbindung mit mDNS-Unterstützung.

Packet ersetzt für schnelle Dateiübertragungen im lokalen Netzwerk zwar KDE Connect, bietet aber keine erweiterten Funktionen wie Benachrichtigungsspiegelung oder Fernsteuerung. Der Fokus liegt klar auf dem schnellen, unkomplizierten Austausch von Dateien.

Passend dazu erschien am selben Tag Ubuntu 26.04 LTS. Die neue Version setzt vollständig auf das Wayland-Anzeigeprotokoll und implementiert zentrale Systemwerkzeuge in Rust – ein deutliches Signal hin zu speichersichereren Architekturen, in deren Umfeld auch Quick Share operiert.

AirDrop-Interoperabilität für Flaggschiff-Geräte

Schon Anfang des Jahres hatte Google eine plattformübergreifende Zusammenarbeit angekündigt. Seit dem 9. Juni ist es nun offiziell: Das OnePlus 15 gehört zu den neuesten Geräten, die direkte Transfers zu und von iPhones, iPads und Macs unterstützen.

Die Funktion wird über ein App-Update aus dem Google Play Store aktiviert – kein komplettes Firmware-Update nötig. Nutzer müssen Quick Share auf "Jeder" sichtbar stellen, während das empfangende iPhone AirDrop auf "Jeder für 10 Minuten" setzen muss. Die Übertragung erfolgt direkt, ohne Cloud-Zwischenschritt, und bewahrt die Originalqualität der Dateien.

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Das OnePlus 15 mit Snapdragon 8 Elite Gen 5 gesellt sich zu einer exklusiven Gruppe unterstützter Geräte: Samsung Galaxy S24 bis S26, Pixel 9 und 10, Oppo Find X8 und X9, Vivo X300 Ultra sowie Xiaomi 17T Pro. Für ältere Modelle ohne native Unterstützung gibt es eine Cloud-basierte QR-Code-Lösung, die Dateien 24 Stunden lang verschlüsselt bereitstellt.

Offene Standards und experimentelle Lösungen

Der June Android Drop bringt noch weitere Neuerungen: Gemini-gestützte "Book Insights" in Google Play Books, eine virtuelle "Wardrobe"-Funktion für Google Fotos sowie verbesserte Unfallerkennung in der Personal Safety App für jüngere Nutzer.

Doch das Engagement für offene Standards geht weiter. Am 10. Juni startete die Linux Foundation das OpenSharing Project. Ziel ist ein herstellerneutrales, quelloffenes Protokoll für den Austausch strukturierter und unstrukturierter Daten – inklusive KI-Modelle und Agenten-Fähigkeiten. Mit dabei: SAP, Stripe und Databricks. Die Architektur setzt auf Zero-Copy-REST für sichere Transfers zwischen verschiedenen Unternehmensplattformen.

Für die Enthusiasten-Community gibt es ebenfalls Neues: Seit dem 10. Juni steht das "mosey-extended"-Modul auf GitHub bereit. Durch Reverse-Engineering von Pixel-10-Komponenten bringt es AirDrop-ähnliche Funktionen auf ältere, gerootete Android-Geräte – allerdings noch im experimentellen Stadium.

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