Allheilmittel, Work-Life-Balance

Allheilmittel Work-Life-Balance? Stevan Bimbasic verrÀt, warum das eine KindertagesstÀtte nicht zur Feelgood-Kita machen wird - und was wirklich hilft

29.04.2024 - 09:09:45

Rendsburg - StĂ€ndige Fluktuationen im Personalstamm, hohe KrankenstĂ€nde und in vielen FĂ€llen nicht einmal ein richtiges Team - fĂŒr viele Kitas ist diese Lage bittere RealitĂ€t. Stevan Bimbasic will dies Ă€ndern. Am Institut fĂŒr Feelgood Bildung entwickelt er innovative AnsĂ€tze, um das psychische Wohlbefinden pĂ€dagogischer FachkrĂ€fte zu stĂ€rken und die Probleme der Einrichtungen ganzheitlich zu lösen. Dabei arbeitet er eng mit TagesstĂ€tten zusammen und begleitet diese und ihre Mitarbeiter bei der Umsetzung von Konzepten, die die Einrichtung zu einer echten Feelgood-Kita machen. Hier erfahren Sie, warum die Work-Life-Balance kein entscheidender Teil seines Konzepts ist und wie sich Stress wirklich reduzieren lĂ€sst.

In Zeiten, in denen sich Burn-out und stressbedingte Erkrankungen zunehmend zu Volkskrankheiten entwickeln, wird das Thema Work-Life-Balance heiß diskutiert. Jeder will möglichst wenig arbeiten - am besten nur noch Teilzeit und nur vier Tage pro Woche. Aber ist das wirklich machbar? Und ist es wirklich die richtige Lösung fĂŒr Schulen und Kitas? "Die Arbeitsbelastung zu reduzieren, klingt erst einmal schön und gut. Studien haben jedoch gezeigt, dass dies auch die Belastungsgrenzen verschiebt - wer immer weniger arbeitet, wird auch immer weniger belastbar", lautet die Antwort von Stevan Bimbasic, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Instituts fĂŒr Feelgood Bildung.

"Um die Situation in Schulen und Kitas zu verbessern, muss nicht nur die Belastung reduziert, sondern vor allem die Belastbarkeit des Personals weiterentwickelt werden", empfiehlt der Experte weiter. Am Institut fĂŒr Feelgood Bildung setzt er deshalb darauf, die Belastbarkeit pĂ€dagogischer FachkrĂ€fte durch Herausforderungen gezielt zu schulen und sie so fĂŒr die berufliche RealitĂ€t und ein stressarmes Arbeitsleben vorzubereiten. Warum er dem Ansatz der Work-Life-Balance in diesem Zusammenhang skeptisch gegenĂŒbersteht und was genau er stattdessen empfiehlt, hat Stevan Bimbasic im Folgenden zusammengefasst.

Auf dem Papier genial, aber nur bedingt praktisch - das Konzept "Work-Life-Balance" auf dem PrĂŒfstand

In ihren GrundzĂŒgen wirken AnsĂ€tze wie Achtsamkeit, Resilienz und die Verbesserung der Work-Life-Balance durchaus plausibel, um die Arbeitsbelastung zu reduzieren und ein bequemeres Arbeiten in KindertagesstĂ€tten zu ermöglichen. Erhalten BeschĂ€ftigte mehr Zeit zur Erholung, so zumindest die BefĂŒrworter der Idee, können sie in ihrer Arbeitszeit mehr leisten. Es ist also kein Wunder, dass der mediale Diskurs dieses Konzept stark favorisiert - schließlich klingt weniger Arbeit fĂŒrs gleiche Geld auch fĂŒr Arbeitnehmer Ă€ußerst attraktiv.

Die FĂŒrsprecher dieser Idee unterschlagen jedoch oftmals, dass sich auch Nachteile daraus ergeben. Viele Kitas sind ohnehin bereits ĂŒberlastet; weniger Wochenstunden wĂŒrden aber bedeuten, dass sie noch mehr Personal benötigen. Wo diese zusĂ€tzlichen Mitarbeiter herkommen sollen, ist bislang noch nicht geklĂ€rt. Ebenso ist eine Reduktion der Belastung in vielen FĂ€llen sogar kontraproduktiv, da sich die Betroffenen zunehmend daran gewöhnen und mit der Zeit weniger belastbar werden. Sie rutschen also immer tiefer in ihre Komfortzone ab und können immer weniger zusĂ€tzlichen Stress vertragen - ein Teufelskreis entsteht.

Resistenz statt Resilienz - den Umgang mit Belastung trainieren, anstatt sie um jeden Preis zu beseitigen

Anstatt die Belastung immer weiter zu reduzieren, sollte der Fokus also darauf liegen, die eigenen Mitarbeiter besser fĂŒr die Belastung, die im KindertagesstĂ€ttenbetrieb auf sie zukommt, vorzubereiten. Dies ist nur durch gezielte Förderung möglich. Werden Mitarbeiter angemessenen Herausforderungen ausgesetzt, die sie an ihre Belastungsgrenzen bringen, stimuliert dies ihr psychisches Immunsystem. Geschieht dies regelmĂ€ĂŸig, entwickeln sie eine höhere Resistenz gegen Stress und psychische Belastung und kommen langfristig besser mit dem Stress am Arbeitsplatz zurecht.

Die psychische Belastbarkeit ist in dieser Hinsicht einem Muskel sehr Ă€hnlich: Wird sie trainiert, trĂ€gt dies dazu bei, sie zu stĂ€rken. Wird sie hingegen vernachlĂ€ssigt, baut sie immer weiter ab, sodass es zunehmend schwieriger wird, mit den Herausforderungen mitzuhalten, die die Arbeit in der Kita mit sich bringt. Dabei gilt jedoch ebenfalls, dass Mitarbeiter zwar moderat belastet, aber keinesfalls ĂŒberlastet werden sollten. Schrittweise Entwicklung lautet hier die Devise: So sollte durch gezielte Belastung ein Anreiz geschaffen werden, die Komfortzone zu verlassen und Ängste zu ĂŒberwinden, jedoch muss dies immer in einem kontrollierten Kontext erfolgen, um Mitarbeiter angemessen zu fördern.

Probleme der Kitas erfordern ganzheitliche Lösungen

Schlussendlich ist dafĂŒr ein ganzheitlicher Ansatz erforderlich, der nicht nur die Kita-Leitung und die FĂŒhrungskrĂ€fte, sondern den gesamten Personalstamm mitnimmt und systemische Probleme in der Einrichtung ausrĂ€umt, wĂ€hrend die psychische Belastbarkeit aller Beteiligten gefördert wird. Dazu empfiehlt es sich, mit einem externen Berater zusammenzuarbeiten, der die Kita dabei unterstĂŒtzt, ein angenehmeres Arbeitsumfeld zu schaffen und BeschĂ€ftigte besser auf die Herausforderungen im Kita-Alltag vorzubereiten. Dies erfordert eine langfristige Betreuung. Anstatt eines einmaligen Seminars sollte die Umstellung auf einen lĂ€ngeren Zeitraum ausgerichtet sein und eng von einem Experten begleitet werden, um nachhaltige Erfolge zu erzielen.

Dabei ist natĂŒrlich auch das Thema Work-Life-Balance nicht zu vernachlĂ€ssigen - jedoch nimmt es bei Weitem keinen so hohen Stellenwert ein, wie viele gern behaupten. Das Ziel ist nĂ€mlich nicht, möglichst wenig zu arbeiten, sondern die notwendige Arbeitszeit fĂŒr alle involvierten Parteien so angenehm wie möglich zu gestalten. Das kann ĂŒberhaupt nur gelingen, indem unnötiger Stress vermieden und durch angemessene Herausforderungen eine höhere Resistenz gegen psychische Belastungen geschaffen wird.

Sind Sie Betreiber einer Kita oder Schulbetreuung und auf der Suche nach einer Lösung, die hohen KrankenstĂ€nden und Fluktuationen im Personalstamm dauerhaft ein Ende setzt? Dann melden Sie sich jetzt bei Stevan Bimbasic und vereinbaren Sie einen Termin fĂŒr eine kostenlose Erstberatung!

Pressekontakt:

Institut fĂŒr Feelgood Bildung
Vertreten durch: Stevan Bimbasic
E-Mail: stevan@iffb.de
Webseite: https://feelgoodkita.de/

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