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RTX 5000: Nvidia blockiert Power-Limit-Overclocking per Treiber

Veröffentlicht am: 31.08.2026 um 00:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Nvidias Treiber 615.56 legt Power-Limit-Tuning mit mVolt+ lahm, während Hydra 2.3 Beta sowie mehrere Sensor-Tools weiter funktionieren.

Nvidia-Treiber 615.56 blockiert RTX-5090-Overclocking
Eine hochwertige, wassergekühlte Grafikkarte in einem PC-Gehäuse mit sichtbaren Kühlkomponenten und dunklen Platinen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Nvidias jüngster Treiber sorgt für Unmut unter Enthusiasten: Die Version 615.56 unterbindet Power-Limit-Overclocking auf Grafikkarten der RTX-5000-Serie. Wer es dennoch versucht, riskiert einen Blackscreen, wie techpowerup.com berichtet.

Beliebtes Tuning-Tool ausgehebelt

Betroffen ist insbesondere das Tool mVolt+, das bislang eine zusätzliche Leistungsaufnahme von +125 Watt auf der RTX 5090 ermöglichte. Mit dem neuen Treiber funktioniert dieser Eingriff nicht mehr zuverlässig – Nutzer berichten von abstürzenden Anzeigen statt spürbarer Leistungssteigerungen.

Eine Alternative bleibt vorerst bestehen: Das Tool Hydra 2.3 Beta arbeitet laut techpowerup.com weiterhin wie gewohnt, was darauf hindeutet, dass Nvidia die Sperre gezielt gegen bestimmte Auslesewege oder Schnittstellen richtet und nicht pauschal jedes Overclocking-Tool ausschließt.

Parallel: Sensorik-Sperren werden von Modding-Szene umgangen

Die Einschränkung reiht sich in eine Serie von Kontrollmaßnahmen ein, die Nvidia in den vergangenen Wochen rund um die RTX-50-Generation vorgenommen hat. So hatte die NVIDIA-API zuvor den Zugriff auf Hotspot-Sensoren der Karten gesperrt. Der Modder Paulo Gomes entsperrte diesen Sensor über ein Tool namens MODS, wie letsirush.com berichtet.

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Wer mit Overclocking-Tools wie mVolt+ arbeitet, sollte vor dem nächsten Treiber-Update prüfen, ob sein Tool betroffen ist – sonst droht ein Blackscreen. Unser Leitfaden zeigt, welche Tools noch funktionieren und wie Sie sicher übertakten. Jetzt kostenlosen Overclocking-Leitfaden anfordern

Inzwischen kann die Monitoring-Software HWiNFO die Hotspot-Werte der RTX-50-Serie wieder auslesen und identifizierte dabei zwei separate Sensoren – einen für die GPU selbst und einen für die Spannungsversorgung (VRM). MSI Afterburner hingegen hat laut letsirush.com aufgrund einer bestehenden Partnerschaft keinen Zugriff auf diese Werte.

Auch die Software HWMonitor zog nach: Version 1.65 aktiviert die Hotspot-Messwerte für die RTX-5000-Serie ebenfalls wieder. Bei einem Test einer wassergekühlten RTX 5090 wurden nach einem 3DMark11-Loop eine GPU-Temperatur von 51 Grad Celsius und ein Hotspot-Wert von 68 Grad Celsius gemessen, wie meterstandopgeven.com berichtet.

Muster von Restriktionen bei RTX-50-Karten

Die aktuelle Sperre für Power-Limit-Overclocking fügt sich in ein Muster, bei dem Nvidia den Zugriff auf tiefere Hardware- und Auslesefunktionen der RTX-5000-Serie zunehmend kontrolliert – während Teile der Community und Drittanbieter-Software-Entwickler parallel Wege suchen, diese Beschränkungen zu umgehen oder alternative Zugänge zu schaffen.

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Die Sperre von Nvidia betrifft nicht alle Tools gleichermaßen – Hydra 2.3 Beta arbeitet weiterhin. Erfahren Sie, welche Alternativen es gibt und wie Sie Ihre RTX-5000-Karte sicher übertakten. Overclocking-Alternativen jetzt sichern

Für Nutzer bedeutet das konkret: Wer auf Overclocking-Tools zur Leistungssteigerung setzt, sollte vor einem Treiber-Update prüfen, ob das jeweilige Tool von der Sperre betroffen ist, um Systemabstürze durch Blackscreens zu vermeiden.

Bislang bleibt unklar, ob Nvidia die Blockade als dauerhafte Sicherheitsmaßnahme versteht oder ob spätere Treiber-Versionen die Funktionalität für offiziell unterstützte Tools wiederherstellen werden.

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