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RTX 5070: Nvidia nutzt größeren GB203-Die statt GB205

Veröffentlicht am: 09.09.2026 um 02:11 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Ein Leak deutet auf eine RTX 5070 mit größerem GB203-Die hin. Nvidia hat die Variante bisher nicht bestätigt; ein Leistungsplus gilt als unwahrscheinlich.

Nvidia plant offenbar RTX 5070 mit größerem GB203-Chip
Ein steriler Reinraum in einer Halbleiterfertigung mit polierten Transportbehältern für Silizium-Wafer. Illustration mit AI erstellt.

Nvidia arbeitet einem Leak zufolge an einer neuen Variante der GeForce RTX 5070, die künftig auf den größeren GB203-Die zurückgreifen soll. Dieser Chip war bislang der leistungsstärkeren Ti-Variante vorbehalten. Hinweise darauf lieferte der Leaker Hongxing2020, über dessen Fund das Portal VideoCardz am 8. September 2026 berichtete.

Treiberankündigung als Indiz

Laut einem Bericht von TweakTown vom 8. September 2026 fiel die Enthüllung des Leaks mit einer Treiberankündigung zusammen, die auf die neue Chip-Konfiguration hindeutet. Ein entsprechender neuer Treiber für die RTX-5070-Variante mit GB203-Die wird demnach erwartet, wie sowohl VideoCardz als auch Wccftech berichteten.

Deutlicher Unterschied zwischen den Chips

Die technischen Eckdaten zeigen, wie groß der Sprung zwischen den beiden Chip-Generationen ausfällt. Der GB203-Die misst 378 mm² und bringt es auf 45,6 Milliarden Transistoren, während der bislang in der RTX 5070 verbaute GB205-Die lediglich 263 mm² groß ist und 31,1 Milliarden Transistoren enthält, wie VideoCardz berichtete.

Der voll ausgebaute GB203-Die verfügt laut Wccftech über 10.752 CUDA-Kerne sowie ein 256-Bit-Speicherinterface – deutlich mehr, als die aktuelle RTX 5070 benötigt.

Die derzeitige RTX 5070 basiert nach Angaben von VideoCardz auf dem GB205-300-Chip mit 6.144 CUDA-Kernen, 12 GB GDDR7-Speicher, einem 192-Bit-Speicherinterface und einer TGP von 250 Watt.

Starke Beschneidung des größeren Chips notwendig

Damit der GB203-Die auf die etablierten RTX-5070-Spezifikationen von 6.144 CUDA-Kernen und 192-Bit-Speicherinterface gebracht werden kann, müsste Nvidia den Chip erheblich beschneiden.

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Nach Berechnungen von Wccftech wären dafür etwa 42,8 Prozent der Kerne sowie 2 von 8 Speicherkanälen zu deaktivieren. Das Portal Technetbooks kommt zu einem ähnlichen Ergebnis und beziffert die notwendige Deaktivierung ebenfalls auf rund 42,8 Prozent der Kerne sowie 25 Prozent des Speicherbusses.

Keine Leistungssteigerung erwartet

Trotz des größeren, leistungsfähigeren Dies rechnen Branchenbeobachter nicht mit einem spürbaren Performance-Zugewinn für Endkunden. TweakTown geht davon aus, dass es keine Leistungsunterschiede zwischen den Varianten geben wird – lediglich thermische Abweichungen seien denkbar, etwa aufgrund der unterschiedlichen Chipgrößen und der damit verbundenen Wärmeverteilung.

Auch Technetbooks bestätigt diese Einschätzung und erwartet gleiche Taktraten und identische Leistung im Vergleich zu den bisherigen Standardmodellen.

Mögliche Hintergründe

Warum Nvidia offenbar auf den größeren Die zurückgreift, obwohl daraus kein Leistungsvorteil für Kunden entsteht, lässt sich aus den bislang bekannten Informationen nicht abschließend klären.

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In der Chipfertigung ist ein solcher Schritt jedoch nicht ungewöhnlich, etwa wenn Hersteller flexibler auf Verfügbarkeit unterschiedlicher Die-Varianten reagieren oder Produktionskapazitäten anders verteilen wollen. Offizielle Angaben von Nvidia zu dieser mutmaßlichen neuen Variante liegen bislang nicht vor.

Die vorliegenden Informationen stammen ausschließlich aus Leaks und den technischen Analysen der berichtenden Fachportale. Ob und wann eine solche Variante tatsächlich in den Handel kommt, bleibt daher zunächst offen.

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