Moskau, Mond-

Moskau verschiebt Mond- und Venusmission

22.08.2025 - 14:18:08 | dpa.de

Russlands Raumfahrtprogramm fĂŒr die kommenden Jahre ist ambitioniert. Doch wie sich nun herausstellt, wird es fĂŒr manche Missionen etwas lĂ€nger dauern.

Eine russische Rakete hebt in den Weltraum ab. (Archivbild) - Foto: -/Roscosmos State Space Corporation via AP/dpa
Eine russische Rakete hebt in den Weltraum ab. (Archivbild) - Foto: -/Roscosmos State Space Corporation via AP/dpa

Bei zwei wichtigen russischen Raumfahrtprojekten kommt es nach offiziellen Angaben zu Verzögerungen. Sowohl die Mond- als auch die Venusmission werden laut dem PrÀsidenten der Russischen Akademie der Wissenschaften, Gennadi Krasnikow, verschoben. So werde die Raumstation Luna-26 erst 2028 ins All geschickt, sagte Krasnikow in einem Interview mit der Tageszeitung «Iswestija». Bislang waren die Planungen auf einen Start 2027 ausgerichtet.

Hauptaufgabe der Luna-26-Mission ist es, passende LandeplĂ€tze fĂŒr die darauffolgenden Mondmissionen am SĂŒd- und Nordpol des Erdtrabanten zu finden. Diese sollen dann 2029 und 2030 starten. «Weitere drei bis vier Jahre spĂ€ter lĂ€uft die Mission Luna-28, die Mondgestein zur Erde bringt», sagte Krasnikow der Zeitung. 

Auch die geplante Mission zur Venus wird sich verschieben - und zwar gleich um mehrere Jahre. Laut Krasnikow soll die automatisch betriebene interplanetare Station Venus-D im Jahr 2036 in den Dienst gehen. Bislang war von 2031 die Rede. Ziel dieser Mission ist es, OberflĂ€che, AtmosphĂ€re und den inneren Aufbau des heißen Nachbarplaneten der Erde zu untersuchen.

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