Samsung und OpenAI: 200-Milliarden-Partnerschaft für KI-Chips
Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 12:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Samsung und OpenAI vertiefen ihre Partnerschaft im Bereich Künstliche Intelligenz und Halbleiter.
Samsung Electronics Chairman Lee Jae-yong und OpenAI-CEO Sam Altman trafen sich am Freitag in San Francisco, um die Zusammenarbeit in der KI- und Chip-Technologie auszubauen. Im Mittelpunkt stand die Sicherung stabiler Lieferketten für Hochleistungsspeicher und moderne Fertigungsprozesse. Die Gespräche fanden in der OpenAI-Zentrale statt.
Partnerschaft für KI-Infrastruktur und Chip-Fertigung
Die beiden Konzernlenker loteten mögliche Kooperationen bei High Bandwidth Memory (HBM), DRAM und fortschrittlichen Foundry-Dienstleistungen aus. Dabei ging es auch um langfristige Lieferverträge für KI-Chips der nächsten Generation. Samsung zählt bereits heute zu den größten globalen Unternehmenskunden von OpenAI und plant, ChatGPT sowie Codex in der gesamten Belegschaft einzusetzen.
Das Treffen knüpft an eine strategische Partnerschaft an, die beide Unternehmen im Oktober 2025 geschlossen hatten. Altman betonte die bedeutende Rolle südkoreanischer Technologie in der globalen KI-Revolution. Ohne die Beiträge aus der Region wäre der Fortschritt nicht möglich gewesen, so der OpenAI-Chef.
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Milliarden-Investitionen auf dem KI-Gipfel
Das Treffen fand parallel zum San Francisco AI Summit statt, der am Donnerstag und Freitag stattfand. Dort stellte Südkoreas Präsident Lee Jae-myung die „San Francisco AI Declaration“ vor und kündigte KI-Deals im Gesamtwert von rund 950 Milliarden Euro an.
Im Rahmen dieser Brancheninitiative unterzeichnete Samsung eine Absichtserklärung mit Broadcom. Die Zusammenarbeit hat ein Volumen von bis zu 200 Milliarden Euro bis 2030 und umfasst Speicher, Foundry und Packaging-Dienstleistungen – einschließlich 2nm-Fertigungsprozessen.
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Südkorea als globaler KI-Chip-Standort
Die Gespräche zwischen Samsung und OpenAI passen in Südkoreas Strategie, sich als wichtigster Produktionsstandort für KI-Halbleiter zu etablieren. Präsident Lee kündigte staatliche Investitionen von rund 547 Milliarden Euro in heimische Chip-Fertigungszentren an.
Auch andere südkoreanische Unternehmen präsentierten auf dem Gipfel Großprojekte. Die SK Group bestätigte Investitionen von 750 Milliarden Euro, darunter eine Partnerschaft mit NVIDIA zum Bau eines 2-Gigawatt-Rechenzentrums, das bis 2027 in Betrieb gehen soll. Die Entwicklungen zeigen einen koordinierten Vorstoß, um eine führende Position in der globalen KI-Hardware-Lieferkette zu sichern.
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