SharePoint, Work

SharePoint in Work IQ: Microsoft öffnet KI-Agenten mehr als 60 Operationen

Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 02:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Microsofts interne Tests zeigen höhere Aufgabenerfolge und 16 Prozent weniger Token-Verbrauch; die Integration bleibt vorerst in der Vorschau.
Minimalistische, architektonische Innenansicht mit klaren Linien und weichem Licht als Metapher für digitale Systemstrukturen. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft hat am 3. November 2026 eine öffentliche Vorschauversion seiner SharePoint-Tools innerhalb von Work IQ freigegeben. Die Integration stellt KI-Agenten über 60 integrierte Operationen zur Verfügung.

Dazu zählen unter anderem Zugriffe auf Listen, Bibliotheken und Dateien sowie Funktionen für die Suche, Genehmigungsprozesse, Regeln, Quick Steps, den Papierkorb und den Versionsverlauf. Über die Veröffentlichung berichteten Medien wie thebostonreport.com und sudofeed.ro am 7. November 2026.

Geringerer Token-Bedarf bei höherer Erfolgsquote

Nach Angaben von Microsoft zeigten interne Tests zur Integration von SharePoint in Work IQ deutliche Leistungsverbesserungen. Die Erfolgsquote bei der Ausführung von Aufgaben stieg demnach von 70,1 Prozent auf 84,6 Prozent. Dies entspricht einem Zuwachs von 14,5 Prozentpunkten beziehungsweise einer relativen Steigerung um rund 21 Prozent. Gleichzeitig verringerte sich der Token-Verbrauch bei den Tests um 16 Prozent.

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Je nach konkreter Aufgabe meldete der Konzern eine um bis zu 77 Prozent höhere Erfolgsrate im Vergleich zu direkten Aufrufen über die Microsoft-Graph-API. Diese Werte stammen aus internen Unternehmensangaben und sind derzeit nicht unabhängig reproduzierbar.

Delegierte Berechtigungen und zentrale Aktivierung

Für den Betrieb setzt Microsoft auf neue Berechtigungsbereiche mit den Bezeichnungen WorkIQ.Read und WorkIQ.Act. Jede Anfrage eines Agenten wird dabei über die delegierten Rechte des jeweils angemeldeten Benutzers ausgeführt.

Der Zugriff auf die Funktionen wird über diese delegierten Bereiche gesteuert. Die Werkzeuge umfassen zudem eine Discovery-Schnittstelle, über die KI-Agenten die jeweils unterstützten Aktionen eigenständig ermitteln und anwenden können.

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Damit die Integration verwendet werden kann, müssen Administratoren Work IQ mandantenweit aktivieren. Die Verteilung erfolgt auch über Microsoft Copilot Studio. Da sich die Funktionalität derzeit in der Vorschauphase befindet, ist sie noch nicht allgemein verfügbar.

Offene Spezifikationen und Ausblick auf die Entwicklerkonferenz

Bislang fehlen detaillierte Informationen zu den einzelnen enthaltenen Operationen, spezifischen Berechtigungsbereichen und den genauen Implementierungsschritten. Microsoft machte zudem keine Angaben zu den unterstützten Frameworks, konkreten Schnittstellen, Terminen für die allgemeine Verfügbarkeit oder Konfigurationsanforderungen. Ein Zeitplan für künftige Erweiterungen wurde ebenfalls nicht genannt.

Weitere Details zur Roadmap für Work IQ werden auf der Konferenz Microsoft Ignite erwartet, die vom 17. bis zum 20. November 2026 in San Francisco stattfindet.

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