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Similarity Checker: Microsoft schaltet Plagiatsprüfung in Word ab

Veröffentlicht am: 07.09.2026 um 23:11 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft stellt die Word-Plagiatsprüfung zum 3. Oktober 2026 ein. Die Textvorhersage bleibt erhalten, wird aber zur optionalen Funktion.

Microsoft beendet Similarity Checker in Word ab Oktober 2026
Leerer, moderner Lernraum in einer Bibliothek mit hölzernen Schreibtischen und hellem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft zieht den sogenannten Similarity Checker aus Word zurück: Zum 3. Oktober 2026 wird die Funktion für alle Nutzer abgeschaltet – rund sechs Jahre nach ihrer Einführung. Das Werkzeug diente dazu, Texte auf Übereinstimmungen mit Online-Quellen zu prüfen, und richtete sich vor allem an Studenten, Lehrkräfte und Organisationen, die auf eine einfache Plagiatsprüfung innerhalb von Word angewiesen waren.

Keine direkte Ersatzfunktion

Der Similarity Checker war Teil des Microsoft Editor, der in Word integrierten Schreibassistenz. Mit der Abschaltung entfällt diese Prüffunktion vollständig, ein direkter Nachfolger ist nicht vorgesehen. Wer bislang auf das Tool zurückgegriffen hat, um Textähnlichkeiten aufzuspüren, muss sich künftig nach alternativen Lösungen außerhalb von Word umsehen.

Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass Copilot nicht als Ersatz für Plagiatsprüfungen gedacht ist und rät von einer entsprechenden Nutzung ab. Copilot selbst bleibt von der Änderung unberührt und wird unverändert weitergeführt.

Administratoren sollen Nutzer informieren

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Die Abschaltung betrifft alle Nutzer des Similarity Checkers gleichermaßen. Microsoft appelliert an Administratoren in Unternehmen und Bildungseinrichtungen, ihre Nutzer rechtzeitig über den Wegfall der Funktion zu informieren, damit betroffene Organisationen – etwa Schulen, Hochschulen oder Unternehmen mit Prüfbedarf – frühzeitig auf andere Werkzeuge umstellen können.

Weitere Änderung: Textvorhersage wird zur Opt-in-Funktion

Parallel zur Abschaltung des Similarity Checkers nimmt Microsoft eine weitere Anpassung an seinen Office-Anwendungen vor: Die Textvorhersage in Word und Outlook wird künftig standardmäßig deaktiviert und muss von den Nutzern aktiv eingeschaltet werden.

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Der entsprechende Rollout dieser Opt-in-Umstellung begann am 1. September 2026. Die Funktion selbst bleibt dabei erhalten, lediglich die Voreinstellung ändert sich – Nutzer müssen sie künftig bewusst aktivieren, statt sie standardmäßig vorzufinden.

Beide Änderungen fügen sich in eine Reihe von Anpassungen ein, mit denen Microsoft die Ausstattung seiner Office-Suite überarbeitet, während gleichzeitig KI-gestützte Werkzeuge wie Copilot weiter ausgebaut werden.

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