SinnesgÀrten, Therapeutische

SinnesgĂ€rten: Therapeutische GrĂŒnanlagen fördern psychische Regeneration

25.06.2026 - 08:05:26 | boerse-global.de

GÀrten wandeln sich zu Orten der Regeneration. Neue Konzepte setzen auf Sinnesreize, BiodiversitÀt und technische Helfer.

Gartentrends 2026: Von SinnesgÀrten bis zum KI-MÀhroboter
SinnesgĂ€rten - Ein ruhiger, moderner Garten mit therapeutischen Elementen, ĂŒppigen Pflanzen, Wasserspielen und natĂŒrlichen Materialien in sanftem Sonnenlicht. 25.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Aktuelle Entwicklungen zeigen eine deutliche Ausrichtung auf therapeutische AnsÀtze, BiodiversitÀt und technologische Entlastung.

SinnesgĂ€rten fĂŒr Körper und Seele

Professionelle Gartenplaner setzen zunehmend auf gezielte Sinnesreize. Ein Paradebeispiel ist der Apothekergarten im Waginger Kurpark, der am Dienstag eröffnet wurde. Das Projekt gliedert sich in sechs Themenbereiche – von Wohlbefinden ĂŒber Immunsystem bis zur Linderung von ErkĂ€ltungsbeschwerden. Ab dem 2. Juli gibt es dort regelmĂ€ĂŸige FĂŒhrungen.

Auch Pflegeeinrichtungen entdecken die Heilkraft der Natur. Das Seniorenheim Mittersill prĂ€sentierte am Dienstag einen speziellen „Waldraum“. Die Pflegedienstleitung entwickelte das Konzept nach einer Waldbadetrainer-Ausbildung. ZirbenspĂ€ne, Greifboxen und TierprĂ€parate aktivieren die Sinne der Bewohner und fördern Entspannung.

Parallel dazu investiert der Wellness-Sektor: Im sĂŒdbadischen Bad Krozingen wurde am Mittwoch die Modernisierung einer Saunakabine gemeldet. FĂŒr rund 150.000 Euro entstand ein „Raum der Stille“.

KI-Roboter und Chaos-GĂ€rten

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Die Branche setzt verstĂ€rkt auf Automatisierung. Auf der Fachmesse Spoga+Gafa in Köln zeigten ĂŒber 1.300 Aussteller ihre neuesten Innovationen. KI-gestĂŒtzte MĂ€hroboter mit verbesserter Hinderniserkennung kosten ab 800 Euro. Auch die Verschmelzung von Innen- und Außenbereich sowie hochwertige Kamado-Grills aus gebranntem Ton prĂ€gen die aktuellen Trends.

Doch parallel zur Technisierung etabliert sich ein Trend zur bewussten Vereinfachung: Das sogenannte „Chaos Gardening“ setzt auf Wildblumensamen statt strenger Beetordnung. Das Ziel: mit wenig Aufwand die Insektenvielfalt fördern und ein naturnahes Gartenbild schaffen. Marktexperten beobachten zudem eine steigende Nachfrage nach pflegeleichten Wasserbecken aus Cortenstahl oder Aluminium.

Parks gegen den Klimawandel

Öffentliche GrĂŒnflĂ€chen werden zum Instrument der Klimawandelanpassung. In Hoyerswerda wurde am Mittwoch die Gestaltung von drei sogenannten PikoParks bekannt gegeben. Die je 300 Quadratmeter großen FlĂ€chen werden vom Bundesumweltministerium gefördert und sollen die BiodiversitĂ€t in der Stadt erhöhen.

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FĂŒhlen Sie sich oft gestresst und sehnen sich nach einem natĂŒrlichen RĂŒckzugsort? Der Trend des „Chaos Gardening“ macht es einfach: Mit Wildblumensamen statt strenger Beetordnung fördern Sie die BiodiversitĂ€t und Ihre eigene Entspannung. Holen Sie sich die praktische Anleitung. Wildblumen-Checkliste jetzt sichern

Die Bedeutung des Gartens als privater RĂŒckzugsort zeigte sich am vergangenen Wochenende bei regionalen Veranstaltungen. In Kirchberg am Wagram und im Landkreis Regen öffneten Gartenbesitzer ihre Pforten. Die Konzepte reichten von Permakultur-GĂ€rten ĂŒber Trockenrasen bis zu mediterranen Pflanzungen. FĂŒr Juli sind weitere Öffnungen angekĂŒndigt – etwa ein 3.000 Quadratmeter großer Selbstversorger-Garten in Halver am 19. Juli.

An Hitzetagen empfehlen Experten schattige RundgĂ€nge in botanisch-zoologischen GĂ€rten wie der Stuttgarter Wilhelma. MammutbaumwĂ€lder und Lindenalleen bieten natĂŒrliche KĂŒhlung. Neue Attraktionen wie der 18-jĂ€hrige BrillenbĂ€r JosĂ© aus Ungarn locken zusĂ€tzliche Besucher.

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