Siri-Update, Apple

Siri-Update: Apple verhandelt Milliarden-Deal mit Nachrichtenverlagen

Veröffentlicht am: 13.08.2026 um 13:11 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple strebt mehrjährige Lizenzverträge mit Verlagen für Echtzeit-Nachrichten an. Die KI-Überarbeitung von Siri soll noch dieses Jahr starten.

Apple verhandelt über Milliarden-Deals für KI-gestützten Siri-Ausbau
Ein modernes Smartphone liegt auf einem eleganten Schreibtisch in einem hellen, professionellen Büro. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Technologiekonzern Apple verhandelt derzeit über den Abschluss mehrjähriger Lizenzverträge mit verschiedenen Nachrichtenverlagen. Ziel dieser Gespräche ist es, hochwertige Echtzeit-Inhalte für eine umfassende Überarbeitung des Sprachassistenten Siri zu sichern. Das geplante Siri-Update, das auf fortschrittlicher künstlicher Intelligenz basieren soll, wird für den Verlauf dieses Jahres erwartet.

Fokus auf Echtzeit-Inhalte und variable Vergütung

Die Verhandlungen betreffen die Bereitstellung aktueller Informationen, die direkt in die KI-gestützten Funktionen von Siri integriert werden sollen. Berichten zufolge sieht Apple ein Budget vor, das sich im neunstelligen Bereich bewegt. Einzelne Berichte spezifizieren die Summe auf einen hohen dreistelligen Millionenbereich, während andere Quellen sogar von Beträgen in Milliardenhöhe sprechen.

Ein wesentliches Merkmal der angestrebten Verträge ist das Vergütungsmodell. Im Gegensatz zu pauschalen Abkommen sehen die Entwürfe eine nutzungsabhängige Bezahlung vor. Die Verlage sollen demnach Vergütungen erhalten, die sich an der tatsächlichen Inanspruchnahme ihrer Inhalte durch das System orientieren. An der Börse reagierte die Apple-Aktie verhalten auf die Berichte über die potenziellen Lizenzkosten; das Papier verzeichnete nachbörslich einen Rückgang von 0,2 %.

Regionale Anpassungen und strategische Partner in China

Parallel zu den globalen Lizenzverhandlungen treibt Apple die Integration von KI-Funktionen in China voran, muss dabei jedoch spezifische regulatorische und infrastrukturelle Anforderungen berücksichtigen. In den letzten Tagen wurde deutlich, dass Apple für den chinesischen Markt auf lokale Lösungen setzt. Anstatt wie in anderen Regionen auf Google Gemini zurückzugreifen, nutzt das Unternehmen in China Modelle von Alibaba, insbesondere die Qwen-Modelle.

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In der vergangenen Woche wurden KI-Funktionen in China kurzzeitig gestartet, jedoch aufgrund regulatorischer Hürden schnell wieder zurückgezogen. Die chinesischen Behörden verlangen umfangreiche Sicherheitsüberprüfungen und die Einhaltung strenger Vorschriften zur Datenlokalität. Berichten zufolge müssen Nutzer in China für den Zugang zu bestimmten Funktionen ein eigenes Konto bei Alibaba Qwen besitzen. Neben Alibaba gilt auch Baidu als potenzieller Partner für lokale KI-Dienste. Aktuelle Beta-Versionen des Betriebssystems deuten darauf hin, dass Apple eine lokale Verarbeitung von Nutzeranfragen anstrebt, um den Datenschutzvorgaben ohne direkte Übermittlung an externe Partner gerecht zu werden.

Hardware-Anforderungen für Apple Intelligence

Die Einführung der erweiterten KI-Funktionen, die unter dem Begriff Apple Intelligence zusammengefasst werden, ist an spezifische Hardware-Voraussetzungen geknüpft. Um die neuen Funktionen nutzen zu können, müssen Geräte über eine entsprechende Rechenleistung verfügen. Als Mindestanforderung gilt der A17 Pro Chip oder ein neueres Modell in Kombination mit 8GB RAM.

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Damit werden die KI-Funktionen auf dem iPhone 15 Pro und Pro Max sowie auf der kommenden iPhone 16- und iPhone 17-Serie unterstützt. Auch für das iPad, den Mac und die Vision Pro ist die Integration von Systemen wie Alibaba Qwen geplant. In China hat Apple Intelligence bereits Registrierungsverfahren durchlaufen, ein konkreter Starttermin für den Massenmarkt in dieser Region steht jedoch noch aus. Es wird erwartet, dass die vollständige Implementierung mit dem Release von iOS 27 erfolgt.

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