Smartphone-Diebstahl, Aluminiumfolie

Smartphone-Diebstahl: Aluminiumfolie macht Handys unsichtbar

Veröffentlicht am: 27.07.2026 um 18:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Bei einem privaten Handyverkauf in Essen wird ein 37-Jähriger überfallen und geschlagen. Die Polizei sucht Zeugen.

Smartphone-Verkauf in Essen: Räuber schlägt Verkäufer nieder
Ein modernes Smartphone auf einem dunklen Schreibtisch in professioneller, stimmungsvoller Beleuchtung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

In Essen-Holsterhausen ist ein 37-jähriger Mann beim privaten Verkauf seines Smartphones überfallen worden. Der vermeintliche Käufer nahm das Gerät an sich und flüchtete.

Der Vorfall ereignete sich am späten Abend in der Graefestraße. Der Täter entwendete das Mobiltelefon, ohne den vereinbarten Preis zu zahlen. Der Verkäufer verfolgte ihn bis zu einer Tankstelle an der Hufelandstraße.

Dort eskalierte die Situation: Der Räuber schlug dem 37-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Gemeinsam mit einem Komplizen flüchtete er auf einem E-Scooter in Richtung des Uniklinikums. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu den etwa 20 bis 25 Jahre alten Tatverdächtigen machen können.

Aluminiumfolie macht Handys unsichtbar

Doch nicht nur bei physischen Übergriffen werden Kriminelle kreativ. In Spanien nahm die Polizei während eines Festivals in Gandia eine Person fest, die ein Dutzend gestohlene Smartphones in Aluminiumfolie eingewickelt hatte.

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Die Methode nutzt das Prinzip des Faradayschen Käfigs: Die Folie blockiert GPS, Mobilfunk, WLAN und Bluetooth fast vollständig. Eine Ortung der Geräte wird dadurch unmittelbar nach der Tat verhindert. Ein Sicherheitsexperte bestätigte die Wirksamkeit dieser simplen Technik.

So schützen Sie sich beim Handyverkauf

Um Diebstahl und Gewalt zu vermeiden, raten Fachleute zu mehreren Schutzmaßnahmen. Grundregel: Verkäufe an Unbekannte sollten immer in einer sicheren Umgebung stattfinden.

Diebstahlsicherung aktivieren: Nutzer sollten die integrierten Schutzfunktionen von Android und iOS nutzen. So lassen sich Geräte im Ernstfall aus der Ferne sperren.

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Nachrichtenvorschau deaktivieren: Die Anzeige von Nachrichten auf dem Sperrbildschirm sollte ausgeschaltet werden. Sonst haben Diebe Zugriff auf Einmal-Passwörter oder Verifizierungscodes.

Sofort handeln: Bei Verlust oder Diebstahl ist die umgehende Sperrung der SIM-Karte beim Netzbetreiber nötig. Zudem sollte der Vorfall bei der Polizei angezeigt werden.

Vorsicht bei Reisebuchungen: Parallel warnen Experten vor Betrug mit gestohlenen Buchungsdaten von Plattformen wie Booking.com. Kriminelle verschicken kurz vor Reisebeginn gefälschte Zahlungsaufforderungen. Zahlungen sollten daher immer über offizielle Kanäle verifiziert werden.

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