SoftBank, Kundenportale

SoftBank: Drei Kundenportale nach unbefugten Zugriffsversuchen abgeschaltet

Veröffentlicht am: 20.10.2026 um 00:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Webportale bleiben wegen laufender Sicherheitsprüfungen offline; Apps funktionieren weiter, während das mögliche Ausmaß noch untersucht wird.
Ein moderner, minimalistischer Serverraum mit kühler Beleuchtung und klaren architektonischen Linien ohne sichtbare Geräte. Illustration mit AI erstellt.

Der japanische Telekommunikationskonzern SoftBank hat mehrere zentrale Kundenportale vorübergehend abgeschaltet. Das Unternehmen reagierte damit auf Zugriffsversuche durch unbefugte Dritte, die am 17. Oktober von internen Sicherheitssystemen registriert worden waren. In der Folge wurden die Webdienste My SoftBank, My Y!mobile sowie My Menu an diesem Tag ab 8:00 Uhr aus dem Netz genommen.

Nach Angaben des Unternehmens hatte das automatische Überwachungssystem am 17. Oktober ungewöhnliche Aktivitäten in Teilbereichen der mit My SoftBank verknüpften Systeme festgestellt. Um potenzielle Risiken einzudämmen und die Infrastruktur zu sichern, griffen die Sicherheitsteams umgehend ein.

Sicherheitsmaßnahmen und Systemabschaltungen

Als direkte Reaktion auf die erkannten Zugriffsversuche wurden Teile der zugehörigen Systeme gestoppt. Darüber hinaus blockierte das Unternehmen verdächtige externe Kommunikationswege, um einen unkontrollierten Datenabfluss oder eine Ausweitung der Fremdzugriffe zu verhindern.

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Die betroffenen Internetseiten wurden daraufhin in einen Wartungszustand versetzt. Kunden, die versuchen, die Portale My SoftBank, My Y!mobile oder My Menu über einen Webbrowser aufzurufen, erhalten derzeit keinen Zugriff auf ihre gewohnten Verwaltungsfunktionen.

App-Funktionen bleiben erreichbar

Trotz der weitreichenden Einschränkungen im Webbereich sind nicht alle Zugangswege für Kunden versperrt. Wie SoftBank mitteilte, bleiben die App-Versionen der jeweiligen Mitgliederportale weiterhin normal nutzbar. Nutzer können ihre Konten und Mobilfunkverträge somit über die mobilen Anwendungen der jeweiligen Marken verwalten, da diese von der browserbasierten Abschaltung ausgenommen sind.

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Schadensausmaß noch Gegenstand laufender Prüfungen

Wie groß das Schadensausmaß durch die unbefugten Zugriffe ist, bleibt vorerst unklar. Das Unternehmen führt derzeit eine umfassende Untersuchung durch, um festzustellen, ob sensible Kundendaten abgeflossen sind oder Manipulationen an internen Systemen stattfanden.

Wann die abgeschalteten Webseiten wieder vollständig zur Verfügung stehen werden, ist bislang unbestimmt. SoftBank kündigte an, eine entsprechende Information zu veröffentlichen, sobald die technischen Prüfungen und die notwendigen Vorbereitungen für einen sicheren Wiederanlauf abgeschlossen sind.

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