Software-Updates, Design

Software-Updates 24.–25. Juli: Neue Tools für Design und Projektmanagement

Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 10:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Zahlreiche Software-Hersteller veröffentlichen Updates mit KI-Integration und verbesserten Planungsfunktionen für Unternehmen und Kreative.

Software-Update-Welle: KI-Tools und neue Projektmanagement-Features
Moderner Arbeitsplatz mit Laptop, der ein Projektmanagement-Dashboard und Datenvisualisierungsdiagramme zeigt. Illustration mit AI erstellt ĂĽbermittelt durch boerse-global.de

Zwischen dem 24. und 25. Juli 2026 haben zahlreiche Software-Hersteller umfangreiche Updates veröffentlicht. Die Neuerungen reichen von verbesserten Projektmanagement-Tools über KI-gestützte Designanwendungen bis hin zu professionellen Audio- und 3D-Lösungen.

Planung und Aufgabenmanagement im Fokus

Im Bereich der Produktivitätssoftware gab es gleich mehrere bedeutende Aktualisierungen. dayGLANCE brachte am 25. Juli die Version 4.0.0 auf den Markt – und zwar erstmals offiziell in den App Stores von iOS und Mac. Die App führt eine SCHED-Agenda-Ansicht sowie ein PLANNER-Dashboard für das Projektmanagement ein. Interessant für Nutzer: Die kostenlosen Builds bleiben verfügbar, doch die App-Store-Version setzt nach einer 14-tägigen Testphase auf ein Abo-Modell.

Ebenfalls am 25. Juli erschien Digital.ai Agility in der Version 26.2. Das Update zielt auf mehr Transparenz in Unternehmen ab: Release-Detail-Tooltips auf dem Planungsboard und ein neuer Child-Items-Tab sollen die Übersicht verbessern. Neu ist zudem der Export von Objectives and Key Results (OKRs) nach Excel. Eine Funktion zur Team-Terminplanung lässt sich per Schalter aktivieren – allerdings kündigte der Hersteller bereits an, dass diese in Version 27.0 wieder verschwinden wird.

Meta veröffentlichte am 24. Juli Muse Spark 1.1. Die Neuerung: Die Software integriert sich direkt mit Gmail und Google Kalender, um tägliche Updates und Besprechungspläne zu automatisieren. Am selben Tag führte Notion eine Nutzungsverfolgung für die Workers-Funktion im Credits-Dashboard ein. Geschäfts- und Enterprise-Kunden können damit die Ausführung von benutzerdefiniertem Code während der aktuellen Beta-Phase überwachen.

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KI und Design: Kreativtools im Aufwind

Besonders dynamisch entwickeln sich die generativen und KI-nativen Designtools. Midjourney launchte am 24. Juli die Version 8.2 seines Bildmodells. Der Fokus liegt auf ästhetischer Raffinesse und der Reduzierung minderwertiger Ausgaben. Die neue Version nutzt umfangreichere Personalisierungsprofile aus einem größeren Bildpool, um komplexere visuelle Ergebnisse zu erzielen.

Im Präsentationsbereich fordert Gamma – gestartet 2022 – weiterhin etablierte Dokumentenplattformen heraus. Das Tool erstellt aus Textvorgaben strukturierte, webbasierte Dokumente. Zwar wächst Gamma durch virales Teilen, doch Branchenbeobachter sehen die nächsten 18 Monate als entscheidend: Die Plattform muss Enterprise-Funktionen und Anpassungstiefe entwickeln, um mit großen Wettbewerbern mithalten zu können.

Stitch stellte seinen KI-nativen „Vibe Design“-Ansatz vor. Designer können Projekte direkt aus Geschäftszielen heraus starten – ohne vorherige Wireframes. Ein kontextbezogener Design-Agent gibt Echtzeit-Kritik und ermöglicht die Übergabe an Entwickler über MCP-Server (Model Context Protocol). Wer klassische Alternativen sucht, findet in der freien Open-Source-Anwendung Pinta eine leistungsfähige Alternative zu Abo-Suiten – mit Ebenen und Klonstempeln, ganz ohne KI-Zwang.

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Audio-Updates und 3D-Texturen

Auch die Audio- und 3D-Branche blieb nicht untätig. Native Instruments veröffentlichte Maschine v3.6 mit NKS-Connect-Unterstützung für Drittanbieter-Hardware und einer überarbeiteten Benutzeroberfläche für Audio- und Synthese-Module. ABYZOR aktualisierte seine Genesis-Software auf Version 1.7 und fügte eine harmonische Zeitleiste sowie eine Pattern-History hinzu, die bis zu 20 verschiedene Muster speichert.

Expressive E brachte Noisy 2.6 heraus – mit fünf neuen Resonatortypen und zusätzlichen Rauschquellen für MPE-kompatible Synthesizer. Das Update ist für Bestandskunden kostenlos und enthält über 1.400 Presets.

Im 3D-Bereich lieferte InstaMATs Juli-Update 2D-UV-Malerei für Asset-Texturen mit Unterstützung für UDIM-Tiles und Solo-Materialansichten. Hinzu kamen Mesh-Baking-Tools und erweiterte Unterstützung für externe DCC-Tools, darunter kommende Versionen von Maya und Unreal Engine. Für Fotografen positioniert sich VSCO Studio Pro als Desktop-Konkurrent für die Stapelverarbeitung von bis zu 100 Fotos – eine vollständige Desktop-Suite wird für später im Jahr 2026 erwartet.

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