Standortdienste, Deaktivierung

Standortdienste: Deaktivierung verlängert Akku um zwei Stunden

Veröffentlicht am: 24.07.2026 um 22:34 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Ein neuer Ratgeber zeigt, wie Nutzer durch gezielte Einstellungen die Akkulaufzeit ihres Smartphones deutlich verlängern können.

Smartphone-Akku schonen: Leitfaden zu Einstellungen und Tipps
Ein modernes Smartphone liegt auf einem Schreibtisch und wird geladen, umgeben von einer minimalistischen Büro-Umgebung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Ein aktuell veröffentlichter Leitfaden für Verbraucher gibt detaillierte Einblicke in Systemeinstellungen von Smartphones, die maßgeblich für einen beschleunigten Batterieverbrauch sowie eine übermäßige Nutzung des mobilen Datenvolumens verantwortlich sind. Die Untersuchung zeigt auf, wie Nutzer durch gezielte Konfigurationen und Verhaltensänderungen die Effizienz ihrer Geräte steigern können.

Strategien zur Optimierung der Akkuleistung

Im Zentrum der Empfehlungen steht ein bewusster Umgang mit dem Ladezyklus des Akkus. Experten raten dazu, den Ladestand dauerhaft in einem Bereich zwischen 20 und 80 Prozent zu halten und eine vollständige Aufladung auf 100 Prozent zu vermeiden. Da Hitze die chemische Struktur des Akkus dauerhaft schädigen kann, wird empfohlen, Schutzhüllen während des Ladevorgangs zu entfernen. Zudem solle auf Schnellladefunktionen verzichtet werden, sofern keine zeitliche Notwendigkeit besteht, da der langsame Ladevorgang weniger Wärme entwickle.

Weitere Anpassungen betreffen die unmittelbare Hardware-Nutzung. Die Reduzierung der Bildschirmhelligkeit sowie die Nutzung des Dark Mode bei Geräten mit OLED- oder AMOLED-Displays tragen zur Entlastung bei. Nicht genutzte Funkverbindungen wie Bluetooth, GPS und NFC sollten deaktiviert werden, wenn sie nicht benötigt werden. Auch die regelmäßige Kontrolle der Akkueinstellungen auf besonders stromintensive Applikationen wird als wirksame Maßnahme angeführt. Darüber hinaus könne der Energiesparmodus bereits aktiviert werden, bevor der Ladestand unter die kritische Marke von 10 Prozent sinkt. Die Verwendung von Original-Ladegeräten und das regelmäßige Einspielen von System-Updates werden als Grundvoraussetzungen für einen stabilen Betrieb genannt.

Auswirkungen von Standortdiensten und Hintergrundaktivitäten

Besonderes Augenmerk liegt auf der Hintergrund-Standortabfrage durch mobile Anwendungen. Analysen von Fachmedien zeigen, dass das Deaktivieren dieser Funktion die Akkulaufzeit eines Android-Smartphones um bis zu zwei Stunden verlängern kann. Da viele Apps kumulativ Standortdaten abrufen, entlade sich der Akku bei einer Vielzahl aktiver Anwendungen deutlich schneller. Google habe darauf bereits reagiert und begrenze die Anzahl der Standortanfragen im Hintergrund pro Stunde.

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Der Einfluss der 5G-Technologie auf die Energieeffizienz

Ein weiterer wesentlicher Faktor für den Energieverbrauch ist der gewählte Mobilfunkstandard. Tests von Ookla belegen, dass die Nutzung von 5G die Akkulaufzeit im Vergleich zu 4G LTE um etwa 6 bis 11 Prozent reduziert. Ein Grund hierfür ist die sogenannte Non-Standalone-Architektur (NSA), die technisch bedingt eine gleichzeitige Verbindung zu 4G- und 5G-Netzen erfordert, was den Strombedarf erhöht.

Zudem führe eine schwache 5G-Abdeckung dazu, dass das integrierte Modem mit maximaler Leistung arbeiten muss, um die Verbindung stabil zu halten. In Gebieten mit instabilem Netz wird daher empfohlen, manuell auf LTE umzuschalten. Moderne Smartphones bieten hierfür spezialisierte Einstellungen an, wie etwa die Option „5G Auto“ bei iPhones oder adaptive Verbindungseinstellungen bei Android-Geräten.

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Langfristige Wartung und Gerätebeispiele

Die Bedeutung von Software-Updates für die Akkueffizienz wird am Beispiel des Samsung Galaxy S26 deutlich, für das der Hersteller eine Unterstützung mit Aktualisierungen für einen Zeitraum von sieben Jahren bis zum Jahr 2033 vorsieht. Für eine langfristige Schonung der Hardware bieten solche Geräte Funktionen wie den „Battery Protection“-Modus, der die Aufladung automatisch bei 80 Prozent begrenzt. Zudem solle darauf geachtet werden, den Akku nicht über einen längeren Zeitraum im vollständig entladenen Zustand zu belassen, um eine Tiefentladung zu vermeiden.

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