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Steam Machine: Valve senkt Leistungsversprechen auf 4K mit FSR

27.06.2026 - 07:56:36 | boerse-global.de

Valves Steam Machine leidet unter hohen Preisen und reduzierten Leistungsversprechen. HĂ€ndler und Bastler bieten leistungsstĂ€rkere Alternativen fĂŒr Ă€hnliches Geld.

Steam Machine im Preisvergleich: GĂŒnstigere Alternativen von HĂ€ndlern und Bastlern
Steam - Schlanker, kompakter Gaming-PC mit leuchtenden Innenkomponenten, neben einer schwĂ€cheren Standard-Konsole. 27.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

WĂ€hrend das GerĂ€t mit einem Preis von rund 1.049 Euro fĂŒr das Basismodell zu kĂ€mpfen hat, zeigen europĂ€ische HĂ€ndler und Bastler, dass leistungsstĂ€rkere Hardware in kompakten GehĂ€usen fĂŒr Ă€hnliches Geld möglich ist.

Valve korrigiert Leistungsversprechen nach unten

Der Einstiegspreis der Steam Machine liegt mit rund 1.049 Euro fĂŒr das 512-GB-Modell deutlich ĂŒber den ursprĂŒnglich anvisierten 718 bis 734 Euro. Valve-Ingenieur Pierre-Loup Griffais begrĂŒndet den Anstieg mit anhaltend hohen Lieferantenpreisen wĂ€hrend der anhaltenden Komponentenkrise. Die 2-TB-Version inklusive Controller schlĂ€gt mit rund 1.428 Euro zu Buche.

Am 25. Juni 2026 passte Valve zudem seine Marketingversprechen an. Statt der ursprĂŒnglich beworbenen 4K-Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde (FPS) per FSR heißt es nun vorsichtiger: „bis zu 4K-Gaming mit FSR 4.1". Das System setzt auf einen Semi-Custom-AMD-Zen-4-Prozessor und eine RDNA-3-GPU mit 28 Compute Units sowie 8 GB GDDR6-Speicher. Branchenbeobachter vermuten zudem, dass eine thermische Begrenzung auf 30 Watt die tatsĂ€chliche Leistung im Vergleich zu klassischen Desktop-Komponenten zusĂ€tzlich einschrĂ€nkt.

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Französischer HÀndler bringt RDNA-4-Konkurrenten

Der französische HÀndler LDLC hat mit dem PC Stim (auch PC Box genannt) ein konkurrierendes System auf den Markt gebracht. Es zielt auf die Preisklasse der Steam Machine ab, bietet aber modernere Hardware. Als DIY-Bausatz kostet es 999,99 Euro, fertig montiert 1.039,99 Euro.

Der PC Stim kombiniert einen Ryzen 5 8400F mit einer AMD RX 9060 XT. Diese RDNA-4-Grafikkarte liefert laut Hersteller rund 70 Prozent mehr Leistung als der Custom-APU-Chip der Steam Machine. Zur Ausstattung gehören 16 GB DDR5-RAM und eine 512-GB-SSD, untergebracht im GehĂ€use SilverStone Sugo SG13B mit einem 350-Watt-Netzteil. Zwar ist das LDLC-System mit 222x181x285 Millimetern deutlich grĂ¶ĂŸer als Valves Hardware (152x162,4x156 mm), doch es bleibt SteamOS-kompatibel und wird mit fĂŒnf Jahren Garantie angeboten.

3D-Druck trifft High-End: Die Bastler-Szene mischt mit

Auch unabhĂ€ngige Entwickler treiben die Innovation im kompakten PC-Segment voran. AMD-Ingenieur Jacob Terkelsen stellte kĂŒrzlich die Terk Box vor – einen individuellen Mini-ITX-Bau, der die kompakten Maße der Steam Machine erreicht und gleichzeitig mehr Leistung bietet.

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Das HerzstĂŒck ist ein 3D-gedrucktes GehĂ€use mit den Maßen 167x168x225 Millimetern – nur unwesentlich grĂ¶ĂŸer als die offizielle Steam Machine. Im Inneren werkeln eine NVIDIA GeForce RTX 5060 und ein 400-Watt-Flex-ATX-Netzteil. Terkelsen wies nach, dass die Grafikkarte mit einer TGP von 145 Watt trotz der kompakten thermischen Bedingungen im Eigenbau-GehĂ€use stabil lĂ€uft – und das entgegen den höheren Empfehlungen des GPU-Herstellers. Die BauplĂ€ne fĂŒr das GehĂ€use stehen auf Open-Source-Plattformen zum Download bereit. Mit handelsĂŒblichen Komponenten lĂ€sst sich das System fĂŒr rund 1.000 Euro nachbauen.

Andere DIY-Benchmarks zeigen, dass individuelle Konfigurationen fĂŒr etwa 1.325 Euro in modernen Titeln wie Cyberpunk 2077 oder Horizon Forbidden West konstante Bildraten ĂŒber 60 FPS in 4K erreichen – und damit Valves offizielles GerĂ€t in direkten Vergleichen oft hinter sich lassen.

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