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Streit Software 27.0: KI-Integration für SHK- und Elektrohandwerk

Veröffentlicht am: 03.08.2026 um 12:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die neue Software-Generation von Streit Software bündelt KI-Dokumentation, Aufgabenmanagement und mobile Apps für Handwerksbetriebe. Eine Marktstudie zeigt hohe KI-Bereitschaft bei 50 Prozent der Unternehmen.

Streit Software Version 27.0: KI und mobile Apps für das Handwerk
Ein Tablet mit digitalem Projektmanagement-Dashboard in einem modernen Baubüro mit Bauplänen im Hintergrund. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die fortschreitende Digitalisierung im Baugewerbe und in den Baunebengewerben führt zu einer zunehmenden Integration von Automatisierungslösungen in den Arbeitsalltag. Ein zentraler Aspekt dieser Entwicklung ist die Ablösung analoger Prozesse durch spezialisierte Softwarelösungen, die darauf abzielen, administrative Belastungen zu reduzieren. Mit der Veröffentlichung der Version 27.0 ihrer Branchensoftware hat die Streit Software GmbH eine weitreichende Überarbeitung ihres Portfolios vorgenommen, die gezielt auf die Anforderungen im SHK-, Elektro- und Dachdeckerhandwerk ausgerichtet ist.

Optimierte Abläufe durch integriertes Aufgabenmanagement

Die neue Programmgeneration umfasst Anpassungen in über 90 verschiedenen Programmbereichen. Ein Schwerpunkt der Entwicklung lag auf der Implementierung eines integrierten Aufgabenmanagements, das die Koordination von Projekten und internen Abläufen innerhalb der Softwareumgebung zentralisieren soll. Das Ziel ist eine lückenlose digitale Abbildung von Arbeitsschritten, um die Abhängigkeit von physischen Aufzeichnungen zu minimieren.

Ein wesentliches Merkmal der Version 27.0 ist die verstärkte Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich der Dokumentation. Die Software ermöglicht es nun, KI-gestützt Notizen in strukturierte Texte zu überführen oder Übersetzungen direkt im System vorzunehmen. Diese Funktionen sollen dazu beitragen, die Kommunikationswege zwischen Baustelle und Büro zu verkürzen und die Fehleranfälligkeit bei der manuellen Datenübertragung zu senken.

Mobile Anwendungen für Materialfluss und Werkzeugverwaltung

Ergänzend zur Kernsoftware wurden zwei neue mobile Applikationen eingeführt, die spezifische Prozesse im Handwerksbetrieb digitalisieren. Die App „Lieferschein+“ nutzt KI-basierte Beleglesung, um physische Lieferscheine digital zu erfassen und die enthaltenen Informationen unmittelbar in der Projektverwaltung verfügbar zu machen. Dies adressiert eines der Kernprobleme der Baustellenlogistik: den zeitnahen Abgleich von Materiallieferungen mit den kalkulierten Projektkosten.

Parallel dazu dient die App „Werkzeug+“ der mobilen Verwaltung von Betriebsmitteln. Das System ermöglicht das Auffinden von Werkzeugen sowie die digitale Dokumentation von Übergaben zwischen Mitarbeitern. Durch diese Transparenz im Gerätepark sollen Suchzeiten reduziert und die Verlustrate von hochwertigem Equipment gesenkt werden.

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Analyse der Branchenlage: Regulatorischer Druck und KI-Akzeptanz

Die Relevanz solcher digitalen Werkzeuge wird durch aktuelle Marktanalysen unterstrichen. Eine im April 2026 veröffentlichte Marktstudie von Revizto, an der 2.006 Fachkräfte teilnahmen, verdeutlicht die Rahmenbedingungen für die digitale Transformation in Deutschland. Demnach stehen hiesige Unternehmen mit 19 Prozent unter einem im globalen Vergleich (15 Prozent) überdurchschnittlich hohen regulatorischen Druck. Als größte Barriere für die Umsetzung digitaler Strategien nannten 31 Prozent der Befragten das Fehlen verbindlicher Mandate.

Trotz dieser Hürden zeigt die Untersuchung eine hohe Bereitschaft zur technologischen Erneuerung: 50 Prozent der Unternehmen evaluieren derzeit den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, während 17 Prozent bereits einen konkreten Nutzen in diesen Technologien sehen. Gleichzeitig ist ein Trend zur Konsolidierung erkennbar. Etwa 52 Prozent der Betriebe gaben an, ihre digitalen Werkzeuge vereinfachen zu wollen. Dies korreliert mit den Sorgen von 77 Prozent der IT-Verantwortlichen über steigende Lizenzkosten. Nur sieben Prozent der Befragten planen, ihren aktuellen Software-Stack unverändert zu lassen.

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Die Entwicklungen bei Streit Software folgen diesem Trend zur Werkzeug-Vereinfachung, indem verschiedene Funktionen wie Aufgabenverwaltung, KI-Dokumentation und mobile Erfassung in einer zentralen Plattform gebündelt werden. Dies ermöglicht es Handwerksbetrieben, den administrativen Aufwand zu steuern, ohne auf eine Vielzahl isolierter Einzellösungen angewiesen zu sein.

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