Trauerbewältigung: Kreative Workshops und Meditation ab September
Veröffentlicht am: 09.09.2026 um 18:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de
In der numerologischen und spirituellen Betrachtung markiert das sogenannte 9/9-Portal eine bedeutsame energetische Schwelle. Experten für Numerologie deuten diesen Zeitpunkt als Symbol für den Abschluss eines Lebenszyklus und die gleichzeitige Eröffnung neuer Möglichkeiten für persönliche Veränderungen.
Die Auseinandersetzung mit solchen Übergängen spiegelt sich derzeit in einer Vielzahl von therapeutischen, kirchlichen und wissenschaftlichen Ansätzen wider, die den Fokus auf mentale Ordnung, Trauerarbeit und Meditation legen.
Astrologische Einflüsse und Phasen der Neuordnung
Flankiert wird die numerologische Schwelle des 9/9-Portals durch astronomische Ereignisse im September. Am 11. September 2026 um 05:26 Uhr findet der Neumond im Sternzeichen Jungfrau (18 Grad) statt. In fachlichen Berichten wird dieser Zeitpunkt als Gelegenheit für Heilung und die Schaffung neuer Strukturen beschrieben. Unterstützt werde dieses Streben nach Fürsorge durch die Position von Mars im Krebs.
Gleichzeitig weisen Beobachter auf potenzielle kommunikative Herausforderungen hin, da Merkur in Opposition zu Neptun stehe, was zu Missverständnissen hinterlasse könne. Für die weitere Jahresplanung wird zudem eine rückläufige Phase der Venus im Skorpion prognostiziert, die den Zeitraum vom 03. Oktober bis zum 14. November 2026 umfassen soll.
Kreative Ansätze in der Trauerbewältigung
Um den Übergang bei Abschieden greifbar zu machen, setzen verschiedene Organisationen auf gestalterische Formate. In Dannstadt-Schauernheim startet am 12. September 2026 die Veranstaltungsreihe „Abschiede am Rhein“.
Im dortigen Protestantischen Gemeindehaus bauen Teilnehmer zwischen 14 und 17 Uhr individuelle Abschiedsboote aus Treibholz. Eine Fortführung des Projekts ist für den 21. November in Speyer unter der Leitung von Barbara Schipper vorgesehen.
Ein vergleichbares Konzept verfolgt der Kummerkutter-Workshop in Delmenhorst. Am 25. September 2026 findet in der Heilig-Geist-Kirche die fünfte Auflage dieser Veranstaltung statt. Trauernde gestalten dabei aus Holz, Stoff und Fundstücken eigene Boote, um ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Die Begleitung erfolgt durch die Klinikseelsorgerin Tabina Bremicker, Pastor Ferdinand Scheel und den Küster Andreas Westermann.
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Für den langfristigen Austausch bietet die Evangelische Kirchengemeinde Wachtberg das Café Lichtblick im Haus Helvetia an. Unter der neuen Leitung von Annette Schneemelcher dient dieses Format als Begegnungsstätte für Menschen in Trauerphasen.
Spirituelle Praxis und meditative Unterstützung
Neben kreativen Workshops gewinnen kontemplative Angebote an Bedeutung. In Stade beginnt am 11. September 2026 eine neue Reihe von Taizé-Gottesdiensten in der St. Cosmae-Kirche. Das ökumenische Projekt wird von den evangelischen Gemeinden St. Cosmae und St. Wilhadi sowie der katholischen Gemeinde St. Josef getragen. Weitere Termine der Reihe sind für den 25. Oktober in St. Josef und den 13. November in St. Wilhadi angesetzt.
Die Wirksamkeit solcher Praktiken wird durch aktuelle Forschungsergebnisse untermauert. Eine Studie der Universität Waterloo zeigt auf, dass bereits eine zehnminütige Meditation dazu beitragen kann, Ängste zu lindern. Dies deckt sich mit Ansätzen aus der Fachliteratur. Das am 4. September 2026 im Piper Verlag erschienene Buch „Die innere Oma“ von Franca Cerutti thematisiert auf 272 Seiten, wie durch die Vorstellung einer weisen inneren Instanz Gelassenheit und Selbstfürsorge gefördert werden können.
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Perspektiven auf das Lebensende und die Befreiung
Einen tiefgreifenden Blick auf den Übergang des Sterbens wirft die Zeitschrift „Buddhismus Aktuell“ in ihrer Ausgabe 4/2026. Dort wird beschrieben, dass die Geisteshaltung im Moment des Todes maßgeblich für den weiteren Weg sei. Ein Zustand frei von Hass, Angst oder Anhaftung gelte als Voraussetzung für eine günstige Wiedergeburt.
Da eine vollständige Befreiung eine disziplinierte Praxis in den Bereichen Ethik, Konzentration und Weisheit erfordere, zu der nur wenige in der Lage seien, bleibe die Hoffnung auf eine vorteilhafte Wiedergeburt ein zentrales Motiv der spirituellen Bemühungen.
