Trauerbewältigung, Prinz

Trauerbewältigung: Prinz Harry spricht mit Neurowissenschaftlerin über Verlust

Veröffentlicht am: 09.10.2026 um 12:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Im Gespräch mit Neurowissenschaftlerin Mary-Frances O’Connor beleuchtet Harry persönliche Verluste, Depression und psychologische Wege zur Widerstandskraft.

Prinz Harry behandelt Trauer und Resilienz in neuem MasterClass-Kurs
Eine friedliche, hügelige kalifornische Landschaft bei Sonnenuntergang mit goldenem Gras und Baumsilhouetten. Illustration mit AI erstellt.

Prinz Harry stellt den Umgang mit seelischen Belastungen erneut in den Mittelpunkt seiner öffentlichen Aktivitäten. In einem Kurs der Online-Plattform MasterClass mit dem Titel Redefining Grief: Building Resilience Through Loss spricht der 42-Jährige gemeinsam mit der Neurowissenschaftlerin Dr. Mary-Frances O'Connor über persönliche Krisen und Trauerbewältigung. Dabei geht Harry auch auf seine Depression ein, die nach dem Rückzug aus seinen royalen Pflichten folgte. Die Veröffentlichung des Kurses ist für den Zeitraum rund um den Weltgesundheitstag am 10. Oktober 2026 vorgesehen.

Persönliche Verlusterfahrungen und inhaltliche Schwerpunkte

Die Aufzeichnung des Projekts fand laut Medienberichten bereits im Sommer in Kalifornien statt. Inhaltlich greift Harry auf Themen zurück, die er zuvor in seinen Memoiren sowie in der für Apple TV+ produzierten Serie The Me You Can't See dargelegt hatte.

Einen zentralen Schwerpunkt bildet die Verarbeitung früher Verlusterfahrungen. Harrys Mutter Diana starb im Jahr 1997 bei einem Autounfall in Paris. Harry war zu diesem Zeitpunkt zwölf Jahre alt und weinte nach eigenen Angaben fast zwei Jahrzehnte lang nicht über das Geschehen.

Im Dialog mit Fachleuten wie O'Connor widmet sich der Kurs den psychologischen und neurowissenschaftlichen Mechanismen, die bei der Aufarbeitung solcher Verluste greifen, sowie dem Aufbau persönlicher Widerstandskraft.

Anzeige

Prinz Harry spricht offen darüber, wie ihn der Verlust seiner Mutter und der spätere berufliche Bruch in eine Depression führten — und was ihm half, wieder Boden zu finden. Unser kostenloser Leitfaden übersetzt diese Erfahrungen und die neurowissenschaftliche Perspektive in fünf konkrete Schritte für den eigenen Umgang mit Trauer. Jetzt kostenlosen Trauer-Leitfaden anfordern

Reaktionen, zeitliche Einordnung und familiäres Umfeld

Das Erscheinen des Kurses fällt in eine Phase mit hoher öffentlicher Aufmerksamkeit für die Familiengeschichte. Erst wenige Wochen zuvor erschienen die Memoiren von Dianas Bruder Charles Spencer unter dem Titel Swan Song: Diana, My Sister. Zudem startet das Bildungsformat weniger als ein Jahr vor dem 30. Todestag von Diana.

Anzeige

Nicht jeder Verlust zeigt sich sofort — manche Reaktionen kommen erst Wochen später, wenn der Stress nachlässt. Wer nach einem Verlust funktionieren muss, findet in diesem kostenlosen Leitfaden eine Checkliste, um Warnsignale früh zu erkennen und sich selbst nicht zu verlieren. Checkliste für den Umgang mit Verlust jetzt sichern

Die erneute Thematisierung stößt auch auf kritische Stimmen aus dem Kreis royalen Beobachter. So beanstandete die Kommentatorin Carole Malone, Harry mache den Tod seiner Mutter zu 100 Prozent zu Geld.

Gleichzeitig veränderten sich zuletzt die Lebensumstände des Paares: Prinz Harry und Meghan leben seit einigen Wochen wieder in Großbritannien. Während Harry das Kursprojekt vorantreibt, nahm auch Meghan Termine in London wahr. Die 45-Jährige traf sich dort im Hotel Claridge's mit Malala Yousafzai zu einem traditionellen Nachmittagstee.

Disclaimer...

de | wissenschaft | 70276627 |