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Universal Print: Microsoft bestÀtigt monatelange Verbindungsprobleme

Veröffentlicht am: 25.10.2026 um 14:16 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Windows-11-Updates lösen den Druckerausfall nicht; bis zu einer automatischen Korrektur bleibt die Umstellung auf Benutzerinstallationen nötig.
Ein minimalistischer, dunkel gehaltener Serverraum mit sauberen Metall-Serverracks und dezenter blauer Beleuchtung. Illustration mit AI erstellt.

Der Softwarekonzern Microsoft hat anhaltende Verbindungsprobleme zwischen seinem cloudbasierten Druckdienst Universal Print und bestimmten GerĂ€ten des Herstellers Konica Minolta bestĂ€tigt. Die Störung besteht bereits seit mehreren Monaten und fĂŒhrt dazu, dass betroffene Drucker die Kommunikation mit dem Dienst zeitweise vollstĂ€ndig einstellen und folglich keine neuen DruckauftrĂ€ge mehr abrufen.

AuftragsabbrĂŒche und eingefrorene Statusanzeigen im Azure-Portal

In den betroffenen Druckumgebungen verharren anstehende Dokumente dauerhaft im Status ausstehend. Sofern ein Drucker einen Auftrag ĂŒber einen Zeitraum von drei Tagen nicht abholt, markiert das System von Universal Print diesen automatisch als abgebrochen.

FĂŒr Systemadministratoren erschwert der Fehler die Überwachung im laufenden Betrieb. Im administrativen Azure-Portal friert der Zeitstempel fĂŒr die letzte Kontaktaufnahme betroffener Konica-Minolta-Modelle ein. Dadurch lĂ€sst sich ĂŒber die VerwaltungsoberflĂ€che nicht mehr verlĂ€sslich nachvollziehen, wann die Hardware zuletzt eine aktive Verbindung zur Cloud-Infrastruktur aufgebaut hat.

ZusÀtzliche Regression unter Windows 11 bleibt ungelöst

Die Schnittstellenprobleme treten parallel zu einer weiteren, seit mittlerweile sieben Monaten bestehenden Schwachstelle im Windows-Ökosystem auf. Eine Regression, die mit dem Windows-11-Update KB5083769 aus dem April 2026 und spĂ€teren Aktualisierungen wirksam wurde, sorgt fĂŒr den Ausfall von Universal-Print-Druckern, sofern diese ursprĂŒnglich unter Windows 10 eingerichtet worden waren.

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Auf betroffenen GerĂ€ten wird der Druckvorgang blockiert: Die entsprechende DruckschaltflĂ€che ist deaktiviert, und das Betriebssystem gibt den Fehlercode 0x80004005 aus. Wird versucht, eine Testseite ĂŒber das System auszugeben, schlĂ€gt dies mit der Fehlermeldung 0x000003e3 fehl.

Von dieser Fehlfunktion sind alle Systeme betroffen, die auf dem Stand des Patches KB5083769 oder nachfolgenden Versionen betrieben werden. Auch eine Aktualisierung auf Windows 11 26H2 behebt das Problem nicht.

Manueller Eingriff als einzige Übergangslösung

Da eine automatisierte Behebung bislang aussteht, mĂŒssen Administratoren und Anwender bei den seit Monaten beeintrĂ€chtigten Druckfunktionen unter Windows 11 manuell eingreifen. Die derzeit einzige dokumentierte Abhilfe besteht in einer Umstellung der Druckerinstallation auf den jeweiligen EndgerĂ€ten.

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Dabei muss die zuvor systemweite Einrichtung auf eine benutzerbezogene Installation umgestellt werden, die ausschließlich fĂŒr das jeweils angemeldete Benutzerkonto gilt. Dieser Schritt erfordert eine individuelle Korrektur durch Nutzer oder IT-Verantwortliche.

Mehr zum Thema bei Neowin: „Microsoft confirms Windows 11 Universal Print broken for months, requires manual fix“

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