USB-C-Kabel im Test: WhatCable misst statt versprochener 240 nur 100 Watt
Veröffentlicht am: 29.09.2026 um 06:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Ob ein USB-C-Kabel tatsĂ€chlich die versprochene Ladeleistung oder DatenĂŒbertragungsrate liefert, lĂ€sst sich am Stecker nicht erkennen. Diesem Problem widmet sich WhatCable, eine kostenlose Open-Source-App fĂŒr Mac-Rechner, die Kabelspezifikationen auf Apple-Silicon-GerĂ€ten direkt ausliest, wie xxmr.cn berichtete.
Voraussetzungen fĂŒr die Nutzung
WhatCable setzt macOS 14 Sonoma oder eine neuere Version sowie einen Mac mit Apple-Silicon-Chip voraus â die App unterstĂŒtzt die Prozessorgenerationen M1 bis M5. Damit die App vollstĂ€ndige Spezifikationen eines Kabels auslesen kann, muss am anderen Ende ein aktives GerĂ€t angeschlossen sein. Ohne diese Gegenstelle bleiben die Angaben laut dem Bericht unvollstĂ€ndig.
Ergebnisse aus der Praxis
Im praktischen Test zeigte sich laut dem Bericht, dass etliche Kabel nicht das leisten, was Hersteller oder Verpackung versprechen. Ein Kabel etwa, das mit einer Ladeleistung von 240 Watt beworben wurde, erreichte in der Messung mit WhatCable höchstens 100 Watt.
Solche Abweichungen sind fĂŒr Nutzer ohne entsprechendes Messwerkzeug bislang kaum nachvollziehbar gewesen, da sich die tatsĂ€chliche LeistungsfĂ€higkeit eines USB-C-Kabels rein optisch nicht bestimmen lĂ€sst.
Wer das volle Potenzial seines Apple-Computers ausschöpfen möchte, sollte neben der Hardware auch die richtigen Einstellungen kennen. Dieser kostenlose Ratgeber enthĂŒllt die wichtigsten Konfigurationen, die kaum jemand beim Start eines neuen Systems beachtet. Die wichtigsten Mac-Einstellungen jetzt gratis entdecken
Kostenpflichtige Pro-Version mit Zusatzfunktionen
Neben der kostenlosen Grundversion bietet WhatCable eine kostenpflichtige Pro-Variante an. Diese kostet 9,99 britische Pfund, was laut der Quelle umgerechnet etwa 14 US-Dollar entspricht. Die Pro-Version schaltet insgesamt 16 zusÀtzliche Funktionen frei und lÀsst sich auf zwei Macs gleichzeitig nutzen.
ErgĂ€nzende Hardware fĂŒr tiefergehende Tests
Wer ĂŒber die reine SoftwareprĂŒfung hinausgehen möchte, kann laut dem Bericht auf dedizierte Hardwaretester zurĂŒckgreifen. Als Beispiele werden GerĂ€te in unterschiedlichen Preisklassen genannt: Das ChargerLAB CT001 ist demnach bereits fĂŒr 13 US-Dollar erhĂ€ltlich, wĂ€hrend das Modell KM003C mit 100 US-Dollar am oberen Ende der genannten Preisspanne liegt.
Um im digitalen Alltag noch effizienter zu arbeiten und unnötige Klickwege zu vermeiden, helfen oft einfache Kniffe direkt auf der Tastatur. Ein Apple-Experte hat die 19 nĂŒtzlichsten Shortcuts zusammengestellt, mit denen Sie sofort flĂŒssiger und entspannter arbeiten. Kostenlosen PDF-Sonderreport mit den 19 besten Mac-Shortcuts sichern
Solche ZusatzgerĂ€te erlauben eine noch genauere Analyse von Kabeleigenschaften, etwa wenn Nutzer regelmĂ€Ăig mit unterschiedlichen Kabeln und GerĂ€ten arbeiten und Wert auf verlĂ€ssliche Messwerte legen.
FĂŒr Verbraucher, die hĂ€ufiger USB-C-Kabel kaufen oder austauschen, bietet eine Software wie WhatCable damit eine niedrigschwellige Möglichkeit, Herstellerangaben zu ĂŒberprĂŒfen, ohne zusĂ€tzliche Hardware anschaffen zu mĂŒssen â zumindest solange ein kompatibler Apple-Silicon-Mac sowie ein aktives GegenstĂŒck am Kabelende zur VerfĂŒgung stehen.
