Vitamin, StrahlenschÀden

Vitamin D gegen StrahlenschÀden: 87% der Patienten berichten Besserung

Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 05:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Italienische Urologen schlagen ein gestaffeltes Screening fĂŒr Prostatakrebs vor. Eine Studie zeigt, dass sich damit jĂ€hrlich etwa 2.000 TodesfĂ€lle verhindern ließen.

Prostatakrebs-Screening: Italien plant PSA-Tests und MRT fĂŒr MĂ€nner
Nahaufnahme eines modernen medizinischen GerĂ€ts, das PrĂ€zision und fortschrittliche Technologie in der KrebsfrĂŒherkennung und -behandlung symbolisiert. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Die italienische Gesellschaft fĂŒr Urologie (SIU) schlĂ€gt ein nationales Screening-Programm fĂŒr MĂ€nner zwischen 55 und 69 Jahren vor. Das Modell kombiniert PSA-Tests, Magnetresonanztomografie (MRT) und gezielte Biopsien. Hintergrund: Rund 41.000 Neudiagnosen pro Jahr in Italien.

Eine Analyse der ALTEMS-Studie zeigt: Durch das strukturierte Programm ließen sich jĂ€hrlich etwa 2.000 TodesfĂ€lle vermeiden. Die Netto-Mehrkosten beziffern die Forscher auf rund 4,1 Millionen Euro. Ein ĂŒberschaubarer Betrag fĂŒr ein Gesundheitssystem, das derzeit vor allem mit SpĂ€tfolgen kĂ€mpft.

PSA-Tests: Was die Werte verfÀlscht

Die Genauigkeit von PSA-Tests ist nicht perfekt. Medizinische Fachberichte weisen darauf hin, dass mechanische Stimulation der Prostata den Wert kurzfristig in die Höhe treiben kann. Massagen oder der Einsatz von Hilfsmitteln sind mögliche Auslöser. Experten raten: Vor urologischen Untersuchungen solche AktivitÀten vermeiden. Sonst drohen Fehlinterpretationen.

Immuntherapie: Neue Hoffnung fĂŒr fortgeschrittene FĂ€lle

Im Bereich der Krebstherapie gewinnen immunmedizinische AnsĂ€tze an Fahrt. Dienstleister wie IMMUMEDIC bieten mittlerweile TherapieprĂŒfungen fĂŒr Patienten mit Prostatakrebs oder Glioblastomen an. Die Verfahren analysieren Befunde zu dendritischen Zelltherapien, Immunstatus und zirkulierenden Tumorzellen (CTC).

Besondere Aufmerksamkeit erregte die Teilnahme von Entertainer Thomas Gottschalk an einer klinischen Studie. Der 76-JĂ€hrige wird in der Kinderklinik Greifswald mit einem experimentellen Krebsimpfstoff behandelt – ursprĂŒnglich entwickelt fĂŒr Kinder. Nach einer PET-Untersuchung galt er als krebsfrei. Die Therapie sieht zwölf Injektionen im Abstand von 14 Tagen vor. Zum Berichtszeitpunkt waren acht Anwendungen erfolgt.

Anzeige

Leiden Sie unter schmerzhaften HautschĂ€den durch Ihre Strahlentherapie? Eine aktuelle Fallserie in JAMA Dermatology zeigt: 87% der Patienten berichteten Besserung nach hochdosiertem Vitamin D – im Mittel nach fĂŒnf Tagen. 24 von 33 Probanden konnten ihre Krebstherapie ohne Unterbrechung fortsetzen. Jetzt kostenlosen Leitfaden anfordern

Vitamin D gegen StrahlenschÀden

Die Forschung sucht auch nach Wegen, Nebenwirkungen klassischer Therapien zu lindern. Eine Fallserie in JAMA Dermatology untersuchte hochdosiertes Vitamin D bei HautschĂ€den durch Strahlendermatitis oder toxische Erytheme. Von 33 Patienten berichteten 87 Prozent ĂŒber Besserung – im Mittel nach fĂŒnf Tagen. 24 Probanden konnten ihre Krebsbehandlung ohne Unterbrechung fortsetzen.

Hepatitis B und erektile Dysfunktion

Langfristige Risiken rĂŒcken ebenfalls in den Fokus. Eine aktuelle Untersuchung zeigt einen Zusammenhang zwischen Hepatitis-B-Infektionen und sexueller Gesundheit: 76,4 Prozent der untersuchten MĂ€nner mit Hepatitis B litten an erektiler Dysfunktion. Ursachen sind hormonelle Ungleichgewichte und medikamentöse Nebenwirkungen.

Beschleunigte Alterung: JĂŒngere JahrgĂ€nge stĂ€rker betroffen

Anzeige

MĂŒssen Sie Ihre Bestrahlung wegen Nebenwirkungen pausieren? Das muss nicht sein. Eine neue Studie belegt: Hochdosiertes Vitamin D lindert Strahlendermatitis und toxische Erytheme – oft innerhalb weniger Tage. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel optimal einstellen. Vitamin-D-Leitfaden jetzt sichern

Forscher der Washington University School of Medicine werteten Daten von ĂŒber 150.000 Teilnehmern der UK Biobank aus. Ergebnis: JĂŒngere Geburtskohorten (JahrgĂ€nge 1990 bis 1999) weisen eine grĂ¶ĂŸere LĂŒcke zwischen chronologischem und biologischem Alter auf. Das erhöht das Risiko fĂŒr frĂŒhe Krebserkrankungen.

Die Erkenntnisse unterstreichen: Vorsorge muss differenzierter werden. Krebserkrankungen brauchen eine ganzheitliche Betrachtung – ĂŒber die reine Onkologie hinaus.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Änderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.

de | wissenschaft | 69817404 |