Vorhofflimmern: Herzstörung verursacht bis zu 30% aller SchlaganfÀlle
Veröffentlicht am: 20.07.2026 um 14:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Warnsignale, die Sie ernst nehmen sollten
Herzstolpern, unregelmĂ€Ăiger Puls, plötzliche Atemnot oder Schwindel â das sind typische Anzeichen fĂŒr Vorhofflimmern. Besonders Menschen ĂŒber 65 und Patienten mit Bluthochdruck sollten regelmĂ€Ăig ihren Puls kontrollieren.
Viele Betroffene spĂŒren aber gar nichts. Die Störung bleibt dann ĂŒber Monate unentdeckt. Dabei steigt das Schlaganfallrisiko massiv.
Zur sicheren Diagnose setzen Ărzte auf das Elektrokardiogramm (EKG) oder Langzeit-EKG. Diese Verfahren erfassen auch phasenweise auftretendes Flimmern.
Neue Techniken schonen Patienten
Die Behandlung zielt auf zwei Dinge ab: den normalen Herzrhythmus wiederherstellen und das Schlaganfallrisiko senken. BlutverdĂŒnner sind dabei Standard.
Wer ĂŒber 65 ist oder Bluthochdruck hat, sollte regelmĂ€Ăig seinen Puls kontrollieren â denn Vorhofflimmern bleibt oft unbemerkt und verursacht bis zu 30% aller SchlaganfĂ€lle. In diesem kostenlosen Ratgeber erfahren Sie, welche Warnsignale Sie ernst nehmen mĂŒssen und wie Sie Ihr Risiko senken. Jetzt kostenlosen Ratgeber anfordern
Zunehmend setzen Kliniken auf die Katheterablation. In Oberfranken kommt etwa die Pulsed Field Ablation (PFA) zum Einsatz. Das Verfahren verkĂŒrzt die Eingriffszeit und ermöglicht eine schnellere Genesung.
Auch die Forschung macht Fortschritte. Wissenschaftler der UniversitĂ€t ZĂŒrich untersuchen epigenetische AnsĂ€tze. Sie wollen das Enzym Hexokinase 2 beeinflussen â und so besonders Diabetiker vor Herzinfarkten schĂŒtzen.
Lebensstil als Schutzschild
Bis zu 45 Prozent des Demenzrisikos sind vermeidbar. Das betont die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihren aktuellen Leitlinien vom Juli 2026. Entscheidend sind bewegung, Rauchverzicht und gesunde ErnÀhrung.
Die âKlug entscheidenâ-Initiative der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Innere Medizin (DGIM) empfiehlt Bewegungstherapie fĂŒr Patienten mit chronischem Koronarsyndrom. Wer Ăbergewicht und Bluthochdruck reduziert, senkt sein Risiko fĂŒr Vorhofflimmern deutlich.
Herzstolpern, Atemnot oder Schwindel â das können Anzeichen von Vorhofflimmern sein. Viele Betroffene spĂŒren jedoch gar nichts. Diese Schritt-fĂŒr-Schritt-Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie mit der Puls-Selbstkontrolle frĂŒhzeitig handeln und Ihr Schlaganfallrisiko senken. Puls-Selbstkontrolle-Anleitung jetzt sichern
AufklÀrung im Herbst
Vom 1. bis 30. November 2026 laufen bundesweite Informationskampagnen. Eine neue Experten-BroschĂŒre fasst dann aktuelle Therapiestandards und Handlungsempfehlungen zusammen.
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